Kaiserau sichert sich in der Verlängerung die Finalteilnahme

Fußball, Krombacher-Kreispokal, Halbfinale: SuS Kaiserau – SSV Mühlhausen-Uelzen 3:1 n. Verl. (1:1). Der Spruch ist bekannt: Aller guten Dinge sind drei. Drei Mal standen sich die beiden Landesligisten in dieser Saison gegenüber – und drei Mal hieß der Sieger SuS Kaiserau. Der dritte Kaiserauer Sieg stellte sich am Dienstagabend im Pokal ein. Allerdings konnten sich die Schwarz-Gelben erst in der Verlängerung durchsetzen und so die Finalteilnahme sichern.

Glücklich der Ausgleich für die Gastgeber, er fiel erst in der dritten Minute der Nachspielzeit. SuS-Torschütze Böcker stand nach einer Diagonalflanke völlig frei fünf Meter vor dem SSV-Tor und konnte ungehindert einschießen. Wo war die vorher so kompakt stehende Mühlhausener Abwehr? 1:1 und Verlängerung. Hier markierte T. Milcarek den zweiten Treffer und Stender ließ den dritten folgen. Damit stand der Sieger im “Nachsitzen” fest.

Bild: Der Kaiserauer Timo Milcarek (li.) erzielte das 2:1.

Die ersatzgeschwächten Mühlhausener – ohne Bernsdorf, Braun, Akdeniz, Schnee, Wycisk und Pfeffer – bemühten von Beginn an die defensivere  Spielweise, wollten kontern. Das bedeutete natürlich mehr Ballbesitz für Kaiserau. Doch richtige Torchancen vermochte sich die Woller-Truppe nicht heraus zu spielen. Als sich viele der rund 200 Zuschauer schon mit einem Sieg der Gäste abgefunden hatten, schlug Böcker zu. Vorher, genauer gesagt in Minute 14, hatte Stiepermann seine Mannschaft in Führung gebracht. Dieses 1:0 hätte fast gereicht.

SuS-Trainer Marc Woller: Wir haben es unnötig zu lang gemacht. Ich habe mich anfangs geärgert. Wir haben klar das Spiel bestimmt.  Mühlhausen stand sehr tief. Beim 1:0 spielten sie einen Ball nach vorne und unsere Innenverteidiger standen falsch. Da lagen wir 0:1 zurück und Mühlhausen stellte sich noch tiefer rein. Wir haben es nicht geschaft, die richtig zu knacken.  Komischerweise standen wir in den letzten Sekunden mit vier Mann  frei vor dem gegnerischen Tor. Das war merkwürdig, denn vorher stand die SSV-Abwehr kompakt. Wir haben so das 1:1 erzielt. Dann machten wir das 2:1 und danach war Mühlhausen platt.
SSV-Trainer Marco Slupek: Wir sind mit dem letzten Personal angereist.  Bezeichnend, dass wir noch einen Torhüter einwechseln mussten und zwei Mann aus der Zweiten dabei hatten. Die Jungs haben alles gegeben. Nach hinten heraus fehlten dann die Power und die Luft. Die Gründe sind bekannt, da will ich mich auch nicht wiederholen.

SuS: Vieregge, Seifert, Steffen, Weßelmann, Pfahl, Kropp (85. Diecks) Böcker, Vehring (6. T. Milcarek), Gröne (72. Manka), Herrmann, Stender.
SSV: Mesewinkel-Risse, Hutmacher, Kruse, Ernst, Özgüc, Grasteit (63. Grasteit), Akman (46. Gül), Stiepermann (73. Hoffmann), Prothmann, Radix, Moussa (115. Luncke).
Tore: 0:1 (14.) Stiepermann, 1:1 (93.) Böcker, 2:1 (97.) T. Milcarek, 3:1 (120.) Stender.

Bild: Der Kaiserauer Robin Pfahl (li.)  im Zweikampf mit Mühlhausens Sammy Moussa im Zweikampf.

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