Kaiserau nutzt endlich mal Chancen konsequenter gegen schwache Overberger, trifft sechs Mal

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Fußball-Bezirksliga: SuS Kaiserau – FC Overberge 6:1 (2:1). Das war eine eindeutige Angelegenheit für Schwarz-Gelb. Die Gastgeber stellten sich vor allem in den ersten 45 Minuten stark vor. SuS-Vorsitzender Eckart Stender sprach von „der besten Halbzeit in dieser Saison“. Spielerisch wohlgemerkt, denn was die Tore anbelangte, wurde es in den zweiten 45 Minuten noch besser. Da schlugen die Schulz-Mannen nämlich noch vier weitere Male zu.

Was ist nur mit dem FC Overberge los? Zwar fehlte Chefcoach Marc Woller (Urlaub), für ihn stand Hans Bruch, früher unter anderem Coach bei Westfalia Herne, an der Linie. Aber auch er war machtlos. Auch mit Brügmann, M. Manka, Rösener, Göke und Ayyildiz waren wichtige Leute nicht dabei, aber das allein darf nicht als Entschuldigung her halten. Overberge spielt derzeit einfach nicht gut genug. Das offenbarte sich vor allem in dem Frustfoul von Marko Wahle, der dafür Rot sah (65.).

Trainerstimmen
SuS-Trainer Tom Schulz: „Wir haben verdient gewonnen. Vielleicht um zwei Tore zu hoch, aber wir haben endlich mal unsere Chancen besser genutzt.. In dieser Woche haben wir im Training in der Abwehr und auf der Sechserposition gearbeitet, wollten massiver stehen. Das hat sich ausgezahlt, ist uns gelungen. Viel haben wir nämlich nicht zugelassen, ein einziges Mal beim 2:1 hat es nicht gepasst. Konditionell waren wir auch einen Tick besser.“
FCO-Co-Trainer Sebastian Placzek: „Jeder einzelne muss sich bei uns hinterfragen, ob er die richtige Einstellung hatte. Die Körpersprache fehlte. Kompliment an den Gegner. Was wir vor hatten, hat Kaiserau umgesetzt.Warum wir derzeit nicht besser spielen, das kann ich noch nicht beantworten. Ich werde mich diesbezüglich noch in dieser Woche mit Marc Woller besprechen, was zu tun ist, was geändert, was besser werden muss. So kann es nicht weiter gehen. Dank an Hans Bruch, der eingesprungen ist.“

SuS: Niesewicz, Steffen, Nagel, Lahr, Prüfel, Weiß, Schriefer, Herrmann, Aktas (80. D. Milcarek), Stender, T. Milcarek (46. Kupfer).
FCO: Schlossarek, Morsel, Schnura, Eckelt, Dworniczak, Gül, Placzek, Civak (46. Brelian), Eren (69. Plattfaut), Wahle, L. Manka
Tore: 1:0 (14.) Herrmann, 2:0 (29.) Stender, 2:1 (43.) Placzek, 3:1 (59.) Herrmann, 4:1 (73.) Kupfer, 5:1 (78.) Prüfel, 6:1 (90.) Steffen.

Bild: In dieser Szene kann der Kaiserauer Marc-Simon Stender gestört werden. Sein Sturmkollege „Kalli“ Kupfer schaut zu.

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