Kaiserau muss sich fortan an seinem starken Auftritt gegen Schüren messen lassen

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Fußball-Bezirksliga: VfL Kamen wahrt seine Chancen im Kampf um die Tabellenspitze. Königsborner SV lässt seinen Widersacher Werner SC mit dem 1:1 weiter hinter sich. SuS Kaiserau (Bild) zeigt sich spielerisch von seiner besten Seite und lässt Schüren keine Chance. Am Donnerstag müssen Kamen und Königsborn weitere Nachholspiele bestreiten.  

3:1 gewann der SuS Kaiserau das Heimspiel gegen den Tabellenvierten Schüren und zeigte das wohl beste Spiel in Rückrunde. „Mit dem 3:1 war der Gegner noch gut bedient“, lobte SuS-Coach Patrick Rakoczy seine Mannschaft. Er weiß aber auch, dass man sich jetzt an diesem „Bombenspiel“ messen lassen muss. Dass man nicht noch mehr Tore erzielt hat, das war das einzige Haar in der Suppe. Rakoczy: „Chancen genug waren dafür vorhanden.“ Für David Böhm war es das vorerst letzte Spiel im Dress der Schwarz-Gelben. Er beginnt sein Medizin-Studium in Gießen und steht fortan wie gewünscht nicht mehr zur Verfügung. Abwehrchef Arthur Rakoczy, der Bruder des Trainers, fällt mit einem Bänderriss in der Schulter bis zum Saisonende aus.

In dem so wichtigen Abstiegsduell in Werne nahm der Königsborner SV beim 1:1 einen wichtigen Zähler mit nach Hause. Es hätten eigentlich zwei mehr sein müssen. Klar in der 2. Halbzeit überlegen und mit sehr viel mehr Torchancen blieb der Mannschaft von Trainer Frank Griesdorn das jedoch verwehrt.  „Nach dem Spielverlauf ist das 1:1 wie eine Niederlage zu werten. Wir hätten gewinnen müssen.“  „Bronco“ musste angesichts der vielen Ausfälle wiederum seine Abwehr umbauen und hofft sehnlichst auf die Rückkehr von S. Derwich und Joschko.

Sicherer als erwartet nahm der VfL Kamen die Hürde in Wethmar.  Er zeigte Dominanz von Beginn an und ließ auf dem Kunstrasen den Ball laufen. Der überragende Krumpietz sorgte für das 0:1. Unglücklich die Szene vor dem 1:1. Die Kamener Abwehr schoss Wethmars Torschütze Helmus ins Gesicht – und dann landete der Ball im Netz. Nach der Pause war der Gast durch weitere Treffer von Dumanli und Torjäger Zulfic auf der Siegerstraße. Zulfic und Faralich hätten das Endergebnis sogar noch erhöhen können. Donnerstag kommt BSV Schüren zum Nachholspiel ins Jahnstadion und am Sonntag erwartet der VfL Tabellenführer Brackel zum Topspiel.

Nur eine Halbzeit hielt der FC TuRa Bergkamen dem SV Brackel stand, dann setzte sich die laut Trainer Marco Barwig „überragende Klasse des Spitzenreiters durch. Das ist die mit Abstand beste Mannschaft in der Bezirksliga.“ Winter musste vor dem Anpfiff verletzt passen. Haurand war im Spiel rotgefährdet und wurde nach einer halben Stunde gegen Ayyildiz ausgetauscht. Am kommenden Sonntag erwarten die TuRaner Husen/Kurl Zuhause. Barwig: „Da muss dann wieder gepunktet werden.“

Beim VfK Weddinghofen sind die Personalgespräche für die neue Saison, dann wohl für die Kreisliga A, so gut wie abgeschlossen. Ein Dutzend Spieler aus dem Kader der Ersten haben ihre Zusage gegeben. „Einer ist noch fraglich“, gab VfK-Trainer Olaf Barnfeld bekannt. Aus der Bezirksliga will man sich mit Anstand verabschieden. Das zeigte man auch zuletzt beim Tabellenzweiten Dorstfeld, wo man zwar 1:5 unterlag, sich aber eine Vielzahl von Tormöglichkeiten herausspielte. Nur eine davon nutzte Kollek kurz vor Schluss. Barnfeld zieht trotz der Negativ-Ergebnisse den Hut vor dem Engagement seiner Spieler. „Die lassen sich nicht hängen und versuchen alles.“

Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen. Das ist die Bilanz des SV Langschede im Abstiegskampf. „Darauf ausruhen dürfen wir uns auf keinen Fall“, warnt Spielertrainer Jens Kandler. In den folgenden Begegnungen gegen Oestinghausen, Ostinghausen und TSC Hamm soll weiter gepunktet werden. Kandler erwischte es kurz vor Schluss in der Partie gegen Warendorf. Er musste verletzt runter. „Ich glaube, es ist etwas Schlimmeres im Knie“, mutmaßt er. Homann steht wieder zur Verfügung und auch Vach sowie Kulinski sind im Lauftraining. Personelle Besserung scheint in Sicht.

Bild: SuS Kaiserau verabschiedet David Böhm.

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