Kaiserau hat die Tore regelrecht erzwungen

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Fußball-Bezirksliga: Wie man Fußball bei widrigen Windverhältnissen spielt,  das zeigte der SuS Kaiserau (Bild) im Heimspiel gegen Ascheberg vor. Statt mit hohen Bällen zu operieren, das untaugliche Mittel an diesem Tag, kombinierten sich die Schwarz-Gelben „flach“ nach vorne und hatten den gewünschten Erfolg.

Endlich traf man auch wieder in das gegnerische Tor und beendete die lange Ascheberger Serie von zehn ungeschlagenen Spielen. An beiden Treffern war der überragende Timo Milcarek beteiligt. „Meine Spieler haben die Tore regelrecht erzwungen“, war dann auch SuS-Trainer Patrick Rakoczy zufrieden. Er hat Plattfaut aus seinem Kader gestrichen, der sich abgemeldet hat

Phönix Eving scheint dem FC TuRa Bergkamen besonders gut zu liegen. Denn: Wieder gab es drei Punkte und damit haben die TuRaner einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Mit dem Dreier vergrößerten sie  nicht nur ihren Vorsprung zu den Abstiegsplätzen auf acht Punkte, sondern distanzierten mit Eving auch einen direkten Konkurrenten. „Wir haben heute richtig guten Fußball gespielt“, freute sich TuRa-Trainer Marko Barwig. Vor allem eine konzentrierte Defensivleistung legte den Grundstein für den Sieg. Selbst ein Eigentor von Torka konnte die TuRaner nicht mehr von der Erfolgsstraße abbringen. „Danach hat man gesehen, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollten“, lobte Barwig seine Mannen. Duman, M. Freyermuth per Strafstoß und Haurand machten alles klar zum 3:1-Sieg.

Mit 2:5 musste sich der Königsborner SV beim Tabellenzweiten Dorstfeld geschlagen geben, aber nach dem Spielverlauf war mehr möglich für den KSV. Trainer Frank Griesdorn: „So klar wie sich das Ergebnis liest, wir hätten einen Punkt durchaus mitnehmen können. Leider haben wir erstaunlicherweise zu viele Fehler gemacht, die hat der Gegner bestraft.“ Patrick Nüsken und Sekeria Derwich, eigentlich Stabilisatoren in der Abwehr, mussten verletzt ausgewechselt werden. Darius Ruzok, gegen Hörde noch sicherer zweifacher Elfmeterschütze, versagte nach einer Stunde vom Punkt. Ricardo Cafaro machte mit zwei Toren das Ergebnis noch einigermaßen erträglich. Damit ging eine Serie von sieben erfolgreichen Spielen für den KSV zu Ende.

Zurückversetzt in die Steinzeit sah sich Coach Thorsten Wilms mit seinem SV Langschede im Heimspiel gegen Westfalia Soest. „Wir haben zu viele Fehler gemacht und damit selbst dem Gegner zu den drei Punkten verholfen“, kartete er nach und konnte sich den Auftritt einzelner Spieler nicht erklären. Auf die vielen Ausfälle, acht an der Zahl, wollte er das gar nicht zurückführen. „Irgendetwas hat im Kopf nicht gestimmt.“ Das herausfinden will man in der Spielersitzung. Simon Naujoks fehlte kurzfristig  urlaubsbedingt.

Beim VfK Weddinghofen stand Training statt Spiel in Husen/Kurl auf dem Programm. Die Partie wurde früh abgesagt. Trainer Olaf Barnfeld ließ einige Spieler aus seinem Kader bei der Reserve kicken. Geholfen hat das nicht viel, denn der VfK II verlor Zuhause 1:8 gegen Fröndenberg/Hohenheide. Derzeit laufen Gespräche mit den Spielern im Hinblick auf die neue Saison. Erstes Fazit: Die meisten wollen bleiben.

Mächtig gefrustet ist man beim VfL Kamen über die Spielausfälle. Auch die Partie in Holzen-Sommerberg wurde abgesagt. „Das alles geht mir reichlich gegen den Strich“, erboste sich VfL-Trainer Torsten Lenz, „man kommt gar nicht in den Rhythmus. Wir brauchen Spielpraxis.“

Am Donnerstag (28. März) geht es in der Bezirksliga weiter mit folgenden Spielen:
SV Langschede – SVF Herringen (19.15 Uhr)
SC Husen/Kurl – Königsboren SV (18.30 Uhr)
FC Nordkirchen – FC TuRa Bergkamen ((19.15 Uhr)
Westfalia Wethmar – SuS Kaiserau (19.30 Uhr)

Bild: Patrick Opierzynski

 

 

 

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