Kaiserau chancenlos gegen Türkspor

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Fußball-Landesliga 3: SuS Kaiserau – Türkspor Dortmund 0:5 (0:4). Die Annahme vor dem Spiel, dass der Trainer-Abschied von Tyrala zur Wochenmitte – wir berichteten – Spuren hinterlassen und damit das Leistungsvermögen von Türkspor mindern könnte, war ein Trugschluss. Vielmehr ist die Mannschaft zusammen gerückt, hatte sich viel vorgenommen. Das zeigte sich auf dem Kaiserauer Kunstrasen an der Jahnstraße gleich nach dem Anpfiff vor stattlicher Kulisse. Türkspor legte sofort los und kam bereits nach sieben Minuten zum 1:0.

Danach kamen die Auftritte der Ex-Holzwickeder Reichwein und Kljajic, die für eine 4:0-Halbzeitführung sorgten. Ausdruck einer klaren Überlegenheit der Dortmunder, die sich mit dem klaren Sieg erst einmal an die Tabellenspitze setzten. Kaiserau wollte Gegenwehr leisten, das klappte in den ersten 45 Minuten nicht. Hinzu kam Pech, das abgewehrte Bälle wieder vor die Füße von Türkspor-Spielern fielen und sie so zu Treffern verwerten konnten. Zur Pause war mit dem 0:4 bereits alles entschieden.

Trotz des Rückstandes zeigte die Lange-Truppe Moral, spielte in Halbzeit zwei mutiger nach vorne und kam auch zu Chancen, die aber ungenutzt blieben. Gleichzeitig verteidigte man besser, ließ nur noch Gegentor Nummer fünf zu. Man muss aber auch festhalten, dass Türkspor einen Gang zurückschaltete.

SuS-Trainer Jörg Lange: Türkspor war in Halbzeit eins klar überlegen. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. Mit dem Ergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden, weil wir uns viel mehr vorgenommen haben. Nach dem 0:4 hat meine Mannschaft nach der Pause weiter mutig nach vorne gespielt. Bis auf das letzte Gegentor haben wir es gut verteidigt. Wir haben uns Chancen erarbeitet und eine gute Mentalität gezeigt. Das Spiel muss man abhaken, Türkspor ist personell ganz anders aufgestellt. Wenn man sich die Vita der Spieler anschaut, dann weiß man das auch. Wir werden daraus sicherlich auch lernen. Es geht weiter.
SuS: Beßmann, Weßelmann (84. Kollakowski), Steffen, Barry, Manka, M. Schuster, Stöwe (65. Pfahl), Schulz, Seifert (84. Schriefer), Stender, D. Milcarek.
Tore: 0:1 (7.) Juka, 0:2 (25,) Kljajic, 0:3 (41.) Reichwein, 0:4 (44.) Reichwein, 0:5 (87.) Akman.

Bildzeile: Das Bild täuscht – der Ex-Holzwickeder Marcel Reichwein trauert hier einer vergebenen Torchance nach. Er war dennoch zwei Mal erfolgreich als Torschütze.

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