Jeweils schlechte zehn Minuten kosten Bärinnen bessere Ergebnisse

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Eishockey, Frauen-Bundesliga: Mit dem 2:1-Sieg vor Wochenfrist in Köln beendeten die Bärinnen des EC Bergkamen die abgelaufene Bundesliga-Saison. In den absolvierten 24 Spielen sammelte man zehn Punkte ein, beendete das Spieljahr auf Platz sechs und konnte nur die Kölnerinnen in der Tabelle in dem Siebenerfeld hinter sich lassen.

Für Neu-Trainerin Claudia Weltermann ließen die Leistungen einige Wünsche offen. Der personelle Umbruch musste vor allem bewerkstelligt werden. Spielerinnen aus Hannover und Jungtalente mussten sich zusammenfinden, ein neues Wirgefühl entwickeln. Das konnte zunehmend realisiert werden, das zeigen die letzten Leistungen und Ergebnisse. „Jeweils schlechte zehn Minuten kosteten bessere Ergebnisse“, ihr Fazit, „und auch die Chancenverwertung war nicht optimal.“

Trainerin Claudia Weltermann will wieder Spielerin werden – Nachfolger gesucht

Ob die Mannschaft zusammenbleibt, werden die nächsten drei Wochen zeigen. „In drei Wochen werden wir uns zu einem Saisonabschluss noch einmal treffen und dann die Personalien klären“, so Claudia Weltermann. Sie selbst möchte die Traineraufgaben nicht unbedingt mehr wahrnehmen, sondern viel lieber wieder als Spielerin auf das Eis zurückkehren. Infolgedessen muss sich der EC Bergkamen um ihre Nachfolge kümmern. „Interessierte Trainer können sich also beim Verein melden“, Weltermanns Aufruf.

Dem Vernehmen nach wird wohl Nationalspielerin Rebecca Orendorz (Graeve) den ECB verlassen und sich vor allem im Hinblick auf Olympia mit der Nationalmannschaft einem Spitzenclub der Liga anschließen. Unklar ist auch noch der Verbleib von Lea Badura sowie Julia Kohberg, die nach ihrem Abitur klären müssen, wo sie zukünftig studieren können. Aus der eigenen 1b sollen Jannika Pfalz und Celina Klare aufrücken.

Alles andere im Hinblick auf die neue Saison wird zu klären sein, wenn sich Mannschaft und Vorstand im April noch einmal treffen.

ESC Planegg-Würmtal wieder Deutscher Meister

ESC Planegg-Würmtal ist wiederum Deutscher Meister. Im Final-Turnier der besten vier Mannschaften setzte sich am Wochenende der Rekordmeister im Finale 4:1 gegen die Eisbären Juniors Berlin durch. Platz drei ging an den ERC Ingolstadt, der das „kleine Finale“ mit 2:1 gegen ECDC Memmingen für sich entscheiden konnte.
Die Ergebnisse:
Halbfinale
ERC Ingolstadt – Eisbären Juniors 1:2
ESC Planegg-Würmtal – ECDC Memmingen 3:2
Spiel um 3. Platz
ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen 2:1
Endspiel
Eisbären Juniors Berlin – ESC Planegg-Würmtal 1:4.

Bildzeile: Die neuformierte Bundesliga-Mannschaft des EC Bergkamen beendete das abgelaufene Spieljahr auf Tabellenplatz sechs.

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