JCH schafft fünf Qualifikationen zur Westdeutschen Einzelmeisterschaft

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Judo: Nach überstandener Qualifikation bei den Kreismeisterschaften fuhr der Judo Club Holzwickede mit vier Kreismeistertiteln zu den diesjährigen Bezirksmeisterschaften. Für die Nachwuchsathleten des Judo Club Holzwickede ging es um die Qualifikation zur Westdeutschen Einzelmeisterschaften der U15. Als Kreismeisterin ging Lea Reinecke -57 kg als erste für den JC Holzwickede auf die Matte. Motiviert und entschlossen startete Lea das Turnier mit einem fulminanten Innenschenkelwurf, der ihr schon nach 15 Sekunden den Einzug ins Halbfinale bescherte. Hier traf Lea auf Ihre Bezirkskaderkollegin Marie Winhard vom KSV Herne.Ungeduldig die Offensive suchend lief Lea in den von ihrem Trainerstab gewarnten Konter und verpasste somit den Einzug ins Finale. Im kleinen Finale um Platz 3, der auch die Qualifikation zur Westdeutschen bedeute, traf Lea auf Schöller aus Oeventrop. Die sehr einseitige Begegnung verließ Lea schon nach kurzer Kampfzeit als Siegerin und sicherte sich damit souverän die Qualifikation zur nächsten Ebene. Ebenfalls als Kreismeister qualifiziert musste Kjell Schwintek in der Klasse -55 kg gegen Paul Jokkers aus Siegen um den Halbfinaleinzug kämpfen. Dieser stand dann eine Minute später fest, nachdem Kjell seinen Gegner mit einer herausgearbeiteten Wurfkombination mit Ippon (voller Punkt) auf die Judomatte verfrachtete. Im Halbfinale traf Kjell auf den Olsberger Pekar, der schon bei diversen Landesturnieren siegreich war. Gegen den herrlichen Innenschenkelwurf  seines Gegners fand Kjell kein Mittel und musste wie Lea über die Trostrunde die Qualifikation schaffen. Im kleinen Finale setzte sich Kjell wieder souverän mit einem Schulterwurf durch und konnte bei der Siegerehrung sich über eine Bronzemedaille und die damit verbundene Qualifikation zur Westdeutschen freuen.

Für die Gewichtsklasse -50 kg war mit 12 Teilnehmern qualitativ hervorragend besetzt. Neben Tjaven Nentwig vom Judo Club Holzwickede waren fünf weitere Bezirkskaderathleten am Start, um sich unter die ersten Vier zu qualifizieren, was die Qualifikation zur Westdeutschen bedeutete. Gleich im ersten Kampf traf Tjaven auf Braham von der Sport-Union Witten Annen. Beide Kontrahenten kennen sich von zahlreichen Lehrgängen und Trainingseinheiten beim Stützpunktraining. Tjaven dominierte den Kampf von der ersten Sekunde an und setzte die entscheidende Technik zum vorzeitigen Sieg nach der Hälfte der Kampfzeit an. Aus dem anschließenden Haltegriff gab es kein Entrinnen mehr für den Wittener Kämpfer. Schon nach sieben Sekunden war die 2. Runde gegen Schwerdt aus Hagen für Tjaven überstanden. Mit einem mustergültigen Fußfeger brachte Tjaven seinen Gegner auf die Matte zum vorzeitigen Sieg. Im Halbfinale traf Tjaven auf den Iserlohner Kopp. Auch diese Begegnung beendete Tjaven vorzeitig und stand damit im Finale der Klasse -50 kg. Mit Jakob Heuser vom TV Freudenberg traf Tjaven auf einen weiteren Mitfavoriten. Tjaven ließ keine Zweifel aufkommen, wer das Finale am heutigen Tage als Sieger verlassen würde und beendete das Finale vorzeitig mit einem Hüftwurf und sicherte sich den Bezirksmeistertitel.

Hassan Djamaledin: Mit Haltegriff und Hüfttechnik siegreich

Ebenfalls als Kreismeister ins Rennen um die Quali zur Westdeutschen ging Hassan Djamaledin in der Klasse -46 kg. Ohne große Gegenwehr stand Hassan im Halbfinale dieser Klasse Julius Klebedanz vom KSV Herne gegenüber. Mit dem ersten Griff überraschte Hassan seinen Gegner mit einem technisch anspruchsvollen Ausheber mit anschließendem Haltegriff, der Hassan ins Finale dieser Gewichtsklasse brachte. Auch hier ließ Hassan nichts anbringen und beförderte seinen Kontrahenten mit einer Hüfttechnik zu Boden. Dieser Finalsieg sicherte Hassan neben der Goldmedaille die Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft der U15 und eine persönlich Einladung des Bezirkstrainers zum Stützpunkttraining.

Wie nah Freud und Leid beieinander sind, musste an diesem Tage Jona Schmidt an diesem Tage erfahren. Jona kam an diesem Tage nicht richtig in seinen Wettkampfmodus und musste sich nach Niederlagen mit dem 5. Platz zufrieden geben. Erst Stunden nach dem Wettkampf hellte sich seine Miene, nachdem sein Trainer ihm die Nachricht übermittelte, dass einer der vor ihm platzierten Kämpfer nicht an der Westdeutschen teilnehmen und er als Fünftplatzierter nachrutschen kann. Damit sieht die Bilanz der Holzwickeder Kämpfer mit fünf Qualifizierten bei fünf Teilnehmern imposant aus. Jetzt gilt es den Aufwind mit zu den „Westdeutschen“ zu nehmen, um dort vielleicht die eine oder andere Duftmarke zu setzen.

Bild: Ganz oben auf dem Treppchen und Bezirksmeister – Hassan Djamaledin in der Klasse -46 kg.

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