JCH-Judoka Tjaven Nentwig und Lea Reinecke erkämpfen vier Medaillen bei den RuhrGames

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Judo: Im Landschaftspark Duisburg fand für die Jugend dieses Jahr Europas größtes Sportfest statt, die RuhrGames 2018. Die Sportart Judo war hier vertreten durch verschiedene Events und präsentierte sich hervorragend. Die Holzwickeder Judoka Lea Reinecke, Tjaven Nentwig und Kjell Schwintek sollten sich hier mit unterschiedlichen Erfolg beteiligen.

Die Kämpfer mussten sich erst mal für dieses Event qualifizieren über Turniere bzw. Meisterschaften. Vom JCH schafften drei Kämpfer diese Hürde Kjell Schwintek -66kg, Tjaven Nentwig -81kg und Lea Reinecke +70kg und traten am Freitag zu den Einzelkämpfen an, um sich eine der begehrten Medaillen zu sichern. Betreut wurden die Athleten von Jonas Breier-Neteler, der aufgrund der guten Form seiner Kämpfer positiv gestimmt war, dass an diesem Wochenende was gehen könnte. Der Landestrainer der Frauen U18 hat die Nachwuchskämpferin Lea Reinecke aufgrund der bisherigen sportlichen Leistungen in den Landeskader des Nord-Rhein-Westfälischen Judo Verband (NWJV) berufen. Das war eine ambitionierte Herausforderung, diese Nominierung zu bestätigen und so ging es los. Die Judokämpfe der Vorrunde fanden parallel auf drei Matten statt. Lea war als Westdeutsche Meisterin in der Gewichtsklasse -78kg für die hier ausgekämpfte offene Klasse +70kg qualifiziert. Lea noch angeschlagen durch die Nachwirkungen einer Erkältung, legte furios los. Im ersten Vorrundenkampf ging es gegen die Kämpferin Wehofen aus Haldern, bereits diesjährige „Dritte“ der Deutschen Einzelmeisterschaften U18 im Judo. Lea dominierte den Kampf mit hohem Tempo und konnte sich nach knapp einer Minute mit einem Uchi mata / Innenschenkelwurf vorzeitig durchsetzen.

Im zweiten Kampf, gegen die NWJV Kaderkämpferin Franziska Will machte Lea von Anfang an Tempo und setzte Will voll unter Druck, ein voll durchgezogener Innenschenkelwurf  / Uchi Mata, brachte nach knapp einer Minute die Entscheidung für Lea. Somit stand Lea im Halbfinale gegen die NWJV Kaderkämpferin Eggert, wo Lea sich ebenfalls nach knapp 45 Sekunden vorzeitig durchsetzen konnte.

Die junge Kämpferin stand somit im Finale, das dann am Abend stattfinden sollte. In diesem Finale stand Lea einer bekannten Kontrahentin Lena Greziesek gegenüber. Lea machte von Anfang an Tempo, zwei starke Stand/Bodenaktionen mit Haltegriffansätzen konnte Lea nicht durchsetzen und so wurde Lea im Kampfverlauf nach einem eigenen Wurfansatz gekontert mit einem „Gegendreher“ aus dem anschließenden Haltegriff gab dann kein Entkommen. Lea konnte sich somit über die Silbermedaille freuen. Für Kjell und Tjaven lief es am ersten Kampftag nicht rund. Kjell verlor seine beiden Kämpfe und schied aus dem Turnier vorzeitig aus, Tjaven konnte sich nach einer beherzten Leistung den dritten Platz und die Bronzemedaille sichern.

Mannschaftskämpfe der Bezirke

Am nächsten Tag standen die Mannschaftskämpfe der Bezirke aus NRW und der Gastmannschaft aus Limburg/Niederlande an. Hier starteten Lea und Tjaven für die Judo Mannschaft des Bezirks Arnsberg. Vor allem Tjaven zeigte hier eine Topleistung und konnte drei von drei Kämpfen gewinnen für die Mannschaft des Bezirks Arnsberg. Lea erzielte zwei Siege von drei Kämpfen. Im Halbfinale stellte die Mannschaft von Limburg im Schwergewicht  NWJV Kaderkämpferin Jule Erdorf gegen Lea, dieser Kampf ging dann leider vorzeitig verloren . Am Ende konnte sich die Mannschaft des Bezirk Arnsberg mit den JCH-Kämpfern Lea und Tjaven den dritten Platz und Bronze erkämpfen. Coach Jonas Breier- Neteler war mit den Leistungen seiner Athleten zufrieden.

Bild: Lea Reinecke, Tjaven Nentwig und Kjell Schwintek und Coach Jonas Breier- Neteler

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