Internetwettkämpfe als ersthafte Alternative in Coronazeiten – Jon Knolle und Tobias Müller gewinnen Rennen

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Radsport: Da der Radsport auf Straße, Bahn oder im Gelände noch nicht wieder erlaubt ist, behilft sich der Rennsport mit offiziellen Wettkämpfen auf genormten Hometrainern, wobei jeder Teilnehmer auf dem Bildschirm erscheint und entsprechend seiner Anstrengung sich im Feld nach vorne schiebt.

Im letzten Jahr noch wurden diese Rennen etwas belächelt und als Sport für Technikfans abgetan. Mittlerweile hat sich Zwift, so heißt die Internetplattform, zur ernsthaften Sportart entwickelt und in Coronazeiten als mögliche Wettkampfform durchgesetzt. Das RSV Unna Trainerteam hat von der Schülerklasse bis zu den Profis die Beteiligung an den Zwift-Rennen gefördert.

Zuletzt gewann RSV-Profi Jon Knolle (Team Sauerland) ein Rennen der Eliteklasse auf dem schweren WM-Kurs in „England“, Felix Happke wurde in dem Wettkampf 12. Auch mehrere RSV-Schüler platzierten sich in ihren Altersklassen bei den Rennen in „England“ im Vorderfeld, wobei Jonathan Müller, Lasse Schenkmann, Tom Wendel und Paul Zink mit Plätzen unter den ersten Zehn glänzten, aber auch Daniel Hüner, Marc Nentwich und David Sechmann mit Platzierungen knapp dahinter erfolgreich waren.

In einem weiteren gut besetzten offenen Rennen (alle Rennklassen) in „Battern“ über kurze 20 km siegte RSV-Trainer Tobias Müller deutlich, wobei er hervorragende 321 Watt über die Distanz leistete. Auch die Nachwuchsfahrer Lasse Schenkmann als 18. (247 Watt ) und Tom Wendel als 37. zeigten erfreuliche Leistungen. Es geht weiter  mit Zwift-Wettbewerben für die RSV-Schüler, bis wieder Rennen im Freien möglich sind.

Bildzeile: RSV-Trainer Tobias Müller vor dem Zwift-Bildschirm

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