Ingo Peter: Spieler müssen in der prekären Phase vor allem Zweikämpfe gewinnen

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Fußball-Westfalenliga: Alle HSVer unter den rund 500 Zuschauern im Montanhydraulik-Stadion hätten sich sicher gewünscht, wenn Schiedsrichter Samuel Cabello Perez aus Münster die Partie gegen Nachbar Westfalia Wickede pünktlich abgepfiffen hätte. Vielmehr ließ er drei Minuten nachspielen, verhängnisvolle drei Minuten für die SpVg. Holzwickede. Denn: Wickede kam in Minute 93 durch Lipki noch zum 2:1-Siegtreffer.

HSV-Coach Ingo Peter (im Bild li.) war enttäuscht, trug’s aber mit Fassung. Er zog noch das Positive aus der unglücklichen Niederlage. „Die zweite Halbzeit war richtig gut von uns, damit hätten wir uns einen Punkt verdient gehabt“, urteilte er, „diese Leistung gibt mir Hoffnung, dass wir da unten rauskommen.“  Das Potenzial sieht er dazu in seiner Mannschaft. Er wird seine Spieler genau beobachten, wie sie sich in den nächsten Tagen und Wochen verhalten. Er erwartet von ihnen, dass sie sich zum HSV – „der HSV ist mein Verein“  – bekennen und sich engagieren. Von den Älteren wünscht sich Peter, dass sie in den kommenden schweren Spielen die Jüngeren auf dem Platz verbal führen. „Die Jungen müssen mit dem Druck klar kommen. In der Vergangenheit haben wir stets oben mitgespielt, jetzt stehen wir mit unten drin.“ Mit seiner Hintermannschaft ist der HSV-Coach zufrieden. „Nicht umsonst hat sie mit die wenigsten Gegentreffer der Liga kassiert.“ Im Spiel nach vorne ist seiner Meinung allerdings eine Steigerung vonnöten. Von Tran beispielsweise wünscht er sich, dass er seine Qualität noch stärker ausspielt.

Im Tabellenkeller ist es jetzt sehr eng geworden und Ingo Peter weiß sehr genau, dass „wir mittendrin im Abstiegskampf sind. Wir wollen auf jeden Fall die Westfalenliga halten.“ In einer solchen Phase ist es seiner Meinung wichtig, die richtige Körpersprache zeigen, konzentriert nach vorne und diszipliniert spielen sowie vor allem Zweikämpfe gewinnen. Schon am kommenden Sonntag in Dröschede soll das möglichst umgesetzt werden.

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