In der Nachspielzeit erzielt Niklas Wagner den verdienten 2:2-Ausgleich für Kaiserau

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Fußball-Landesliga 3: SuS Kaiserau – SG Welper 2:2 (1:1). Vor dem Anpfiff hatte Kaiserau-Trainer Jörg Lange gemischte Gefühle. Zum einen fielen ihm mit den Urlaubern Uli Steffen und Gabi Weßelmann zwei wichtige Stammkräfte in der Abwehr aus. Und mit Welper stellte sich eine Mannschaft in den Weg, die zu den besten Teams der Liga gehört. Nun, am Ende hatten er und seine Mannschaft vieles richtig gemacht und dem Favoriten nicht unverdient einen Punkt abgenommen. Ein durchaus verheißungsvoller Auftakt in die Meisterschafts-Saison.

Die Rolle der beiden fehlenden Abwehrpieler übernahmen Nikolas Herrmann und Niklas Wagner. Vor allem Wagner, „ein ruhiger und disziplinierter Spieler“, wie ihn Lange beschrieb, machte ein starkes Spiel. Hinten zuverlässig zeigte er sogar auch Stürmerqualitäten. Denn in der Nachspielzeit ging er mit nach vorne, zeichnete sich als Torschütze aus, traf zum verdienten 2:2-Ausgleich. Großer Jubel. Ein nicht unverdienter Punktgewinn.

Die Schwarz-Gelben ließen sich durch das frühe Gegentor, das Tom Schulz selbst fabrizierte nicht entmutigen. Im Gegenteil, man hielt körperlich gegen Welper dagegen, konnte mithalten und bewies Zweikampfstärke. Muhsin Aktas belohnte den Auftrittt seiner Mannschaft mit dem 1:1-Ausgleich sieben Minuten später. Vor der Pause hätte sogar das 2:1 fallen können, ja müssen. Die Gastgeber kamen gefährlich vor das Welper-Tor, setzten zwei Mal zum Torschuss an, abgewehrt und im dritten Anlauf jagte Timo Milcarek die Lederkugel an die Querlatte.

Auch der erneute Rückstand entmutigte Schwarz-Gelb nicht und mit dem 2:2 belohnten sie sich für eine ouragierte Leistung gegen einen starken Gegner.

SuS-Trainer Jörg Lange: Der Punktgewinn ist insofern glücklich, weil das 2:2 erst in der Nachspielzeit fiel. Gemessen am Spielverlauf und den Chancen hätte uns der Ausgleich eigentlich schon eher gelingen müssen. Ja, wir hätten sogar in Führung gehen können, denn die Mehrzahl an Tormöglichkeiten lag auf unserer Seite. Barry zwei Mal und Milcarek waren da in guten Situationen. Ich bin auf jeden Fall mit dem Start und mit unserer Spielweise zufrieden. Die Ausfälle der Stammspieler Steffen und Weßelmann hinten haben wir gut kompensieren können.

SuS: Beßmann, Wagner, Barry, Manka, Stöwe, Aktas (58. Yildirim), Schulz, Schriefer (86. M. Schuster), Herrmann (43. Kollakowski), Stender (72. Friede), T. Milcarek.
Tore: 0:1 (8.) Eigentor Schulz, 1:1 (15.) Aktas, 1:2 (58.) Oberhagemann, 2:2 (90.) Wagner.
Bestnote: Wagner.

Bildzeile: Kaiserau-Kapitän Timo Milcarek kann in dieser Szene den Ball behaupten. Kurz vor der Pause verwehrte ihm der Querbalken einen Tefffer.

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