Im zweiten Spiel drehen Bärinnen richtig auf

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Frauen-Eishockey: Sieg und Niederlage für die Bärinnen des EC Bergkamen am letzten Doppelspieltag der 1. Bundesliga. Mit 1:2 verloren die Bärinnen am Samstagabend das erste der beiden Aufeinandertreffen mit dem ERC Ingolstadt. Am Sonntag nahm man eindrucksvoll Revanche und siegte 9:3.

Im ersten Aufeinandertreffen war der Spielverlauf denkbar unglücklich für den ECB. Die Saison war eigentlich nach den beiden Niederlagen vorher gegen Memmingen gelaufen – das gesetzt Saisonziel, Erreichen der Pokalrunde, war abgeschrieben. Nach unten war der vierte Tabellenplatz auch bereits gesichert. Somit war die Luft natürlich ein wenig raus und die Bärinnen taten sich gegen die Gäste aus Ingolstadt sehr schwer. Man konnte sich zwar im ersten Drittel ein paar Chancen erspielen, genutzt haben sie aber keine. Aber auch die Gäste konnten die Scheibe nicht im Gehäuse des ECB unterbringen, so dass es mit 0:0 in die erste Drittelpause ging. Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild:  Der ECB hatte zwar mehr vom Spiel, konnte aber vorerst kein Kapital daraus schlagen. Bis zur 30. Minute. Nach schöner Kombination konnte Claudia Weltermann den Puck per Schlenzer in den Winkel des gegnerischen Gehäuses befördern und so die Bergkamenerinnen in Führung bringen. In der Folge ergaben sich noch weitere Einschussmöglichkeiten für die Bärinnen, vergeben. Im letzten Drittel wurde Ingolstadt stärker, konnte den Druck auf den ECB erhöhen und erzielte in den letzten beiden Spielminuten zwei Treffer zum 2:1-Erfolg.

Am Sonntag stand ein anderer ECB auf dem Eis, baute sofort Druck auf und kam nach sieben  Minuten durch Michelle Lübbert zum 1:0. Zwar drehte der ERC Ingolstadt die Partie noch einmal auf 2:1 zu seinen Gunsten, aber dann spielten nur noch die Bärinnen, erspielten sich viele Torchancen und nutzten sie durch Nina Ziegenhals, zweimal Britta Schröder, Sabina Florian, Michelle Lübbert und Claudia Weltermann bis zur zweiten Pause zum 7:2. Im letzten Drittel schalteten die ECB-Damen dann wieder einen Gang zurück, Ingolstadt konnte auf  3:7 verkürzen (48.). Michelle Lübbert (49.) und Kapitänin Claudia Weltermann (54.) machten das Endergebnis dann aber perfekt zum 9:3. „Ein guter Schlusspunkt für die Saison. Jetzt heißt es sich ein wenig zu erholen und dann für die nächste Saison vorzubereiten.“ so die ECB-Vorsitzende Ilona Pollmer nach dem Spiel.

Abschied von Ida Lien
Im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein wird die norwegische Verteidigerin Ida Lien. Sie wurde vor dem Spiel offiziell verabschiedet. „Sie wird ab dem nächsten Semester in London studieren und somit leider nicht mehr für uns spielen können. Mit Ida geht eine tolle Spielerin. Es ist sehr schade, dass sie uns verlässt. Sie hat uns auf dem Eis enorm verstärkt und ist auch außerhalb des Eises eine tolle Persönlichkeit. Wir wünschen ihr für ihre Zukunft alles Gute und wer weiß, vielleicht findet sie ja den Weg zurück nach Deutschland und zum ECB, wir würden uns auf jeden Fall sehr freuen“, so Pollmer abschließend.

Weiter geht es für die Bärinnen jetzt erst in der nächsten Saison. Der ECB bedankt sich bei allen Zuschauern und Interessenten und hofft sie in der nächsten Spielzeit wieder begrüßen zu dürfen.

Im Bild verabschieden Dirk Hanke, Ilona Pollmer und Nina Ziegenhals die Norwegerin Ida Lien.

 

 

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