IG Bönen zeigt sich noch nicht als Spitzenmannschaft – Kaiserauer Siegesserie reißt in Horsthausen

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Fußball-Landesliga: Am 6. Spieltag wäre die IG Bönen fast zum zweiten Mal in dieser Saison gestolpert. Gegen Dorsten-Hardt hätte ein 3:0 zur Pause fast nicht gereicht am Ende. Der Gegner glich zum 3:3 aus und erst in der Nachspielzeit markierte Adem Cabuk das 4:3, stellte damit noch den vierten Saisonsieg sicher. Zu einem Dreier kam es nicht für den SuS Kaiserau beim starken Spitzenreiter SpVgg Horsthausen. Schwarz-Gelb wirkte in einigten Situation zu naiv und musste sich 0:4 geschlagen geben. Damit riss die kleine Erfolgsserie.

Die IG Bönen bleibt in Lauerstellung auf Platz eins. Die Tabelle weist sie auf Rang zwei aus, einen Zähler hinter Spitzenreiter BSV Roxel. Noch immer hat die Cerci-Truppe ein Spiel weniger absolviert. Doch am Sonntag auf dem Rasen im Schulzentrum blieb die Mannschaft vor allem nach der Pause den Beweis einer Spitzenmannschaft schuldig. Sie machte Fehler und so wurde aus dem 3:0 binnen 20 Minuten ein 3:3. „Einer Spitzenmannschaft dürfen solche Fehler, die zu den Gegentoren führten,  nicht passieren“, ärgerte sich IG-Trainer Ferhat Cerci. „Für mich ist das unerklärlich, dass wir uns noch so schwer getan haben. Vom gesamten Spielverlauf waren wir gegen Dorsten-Hardt klar die bessere Mannschaft. Wir nutzen aber einmal mehr unsere Chancen nicht konsequent genug.“ Zum Glück gelang Adem Cabul in der Nachspielzeit noch der 4:3-Siegtreffer. Auf die Frage, was denn jetzt zu tun sei, damit sich mehr Konstanz einstellt, entgegnete der Bönener Coach, dass man in beide Richtungen, defensiv wie offensiv, hart arbeiten müsse. Zudem beutelt das Verletztenpech die Bönener arg. Auf die ohnehin schon große Aufallliste kommen jetzt auch noch Muhammed Bulut und Emre Demir, die beide verletzt ausgewechselt werden mussten.
Das für diese Woche geplante Testspiel bei RW Ahlen haben die Bönener wegen der angespannten Personallage abgesagt.
Kommenden Sonntag fährt die IG Bönen zum Tabellenachten SG Borken.

Bildzeile: SuS-Kapitän Timo Milcarek konnte eine der wenigen Kaiserauer Möglichkeiten in Horsthausen nicht nutzen.

Die kleine Siegesserie des SuS Kaiserau endete am 6. Spieltag. Spitzenreiter SpVgg Horsthausen war zu stark, um sich die bisher „weiße Weste“ von den Schwarz-Gelben erstmals beflecken zu lassen. Anzuerkennen war, dass der Gegner präziser und reifer in seiner Spielanlage war. Im Gegensatz dazu, konnte die Lange-Elf die zuletzt guten Leistungen und Ergebnisse nicht in dem Maße bestätigen, dass es zu mehr hätte reichen können. Horsthausens Co-Trainer Jörg Haake: „Unsere Jungs haben mal wieder hinten sehr wenig zugelassen und in der Offensive waren wir sehr effektiv. 4:0 gegen ein formstarkes Kaiserau ist großartig. Wir sind sehr glücklich über den 6. Sieg in Folge.“ In der Tat kam Kaiserau eigentlich nur zu zwei  Möglichkeiten, einmal durch Timo Milcarek und dann verzettelte sich Marc-Simon Stender vor dem gegnerischen Tor. Es zeigte sich aber auch, dass in der Kaiserauer Elf vor allem bei Standards die kopfballstärkeren Spieler wie Uli Steffen, Niklas Wagner und Mats Weber vermisst wurden.
Am 7. Spieltag fahrt Kaiserau am Sonntag zum Erler SV.

Bildzeile: Emre Demir (re.) verletzte sich im Spiel gegen Dorsten-Hardt und vergrößerte die Verletztenliste der IG Bönen.

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