IG Bönen misst sich im Topspiel mit Roxel – Kaiserau will seine Leistung optimieren

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Fußball-Landesliga: Am 5. Spieltag steigt in der Gruppe 4 das Spitzenspiel zwischen BSV Roxel und der IG Bönen. Sicherlich ein richtungsweisendes Match für die Bönener, die weiter ungeschlgen bleiben wollen. In der Gruppe 3 hat SuS Kaiserau Heimrecht gegen die DJK Wattenscheid. Eine wohl machbare Aufgabe.

SuS Kaiserau – DJK Wattenscheid (So. 15 Uhr).
Gutes beibehalten und es noch optimieren. Das ist die Losung von SuS-Trainer Jörg Lange vor dem Heimspiel gegen Wattenscheid. Nun, zuletzt aus Herne brachten die Schwarz-Gelben einen 6:2-Sieg mit, Wattenscheid musste sich Zuhause 0:3 gegen Horsthausen geschlagen geben. Die Kaiserauer Leistung war also gut in Herne, darauf lässt es sich aufbauen. Ja, optimieren. „Auf jeden Fall müssen wir gut vorbereitet sein, dürfen nicht zurückstecken“, sieht der Kaiserauer Coach die Ausgangslage, legt den Fokus auf die eigenen Stärken, denn den sonntäglichen Gegner kann er nur schwer einschätzen. „Ich weiß nur, dass DJK vorne besser ist als hinten“, seine Erkenntnisse. Er erwartet ein enges und umkämpftes Match. Seine Hochzeitsgäse aus Reit im Winkl – wir berichteten – sind wieder zurück, Timo Milcarek trudelt erst am Samstag wieder heim, wird erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Diecks, Kowalski und Herrmann fehlen weiter, hinter dem Einsatz von Steffen steht wegen dessen muskulären Problemen noch ein Fragezeichen.

Bildzeile: Der Einsatz von Uli Steffen (li.) im Heimspiel der Kaiseraur gegen Wattenscheid ist noch fraglich.

BSV Roxel – IG Bönen (So. 15 Uhr, Sportanlage Roxel, Tilbecker Straße 34 in Münster). Die Tabelle weist die Begegnung BSV Roxel gegen IG Bönen als Spitzenspiel aus. Erster gegen Zweiter, beide sind noch ungeschlagen, wobei Roxel ein Spiel mehr aufzuweisen hat. Doch für IG-Trainer Ferhat Cerci ist die Partie eher ein Charakterspiel. „Da müssen wir zeigen, dass wir Qualität haben. Jeder einzelne“. Und als Spitzenspiel will er es auch nicht verstanden wissen. „Dafür ist es noch zu früh in der Saison“, sagt er, „so nach zehn Spieltagen kann man wohl eher Vergleiche ziehen.“ In gewisser Weise ist die Begegnung jedoch richtungsweisend. Denn danach kommen Gegner wie Dorsten-Hardt, Borken und Werne auf die Bönener zu, die mit zu den Meisteranwärtern zu zählen sind und wo es ebenfalls zu bestehen gilt. In Roxel soll ein erster Schritt gemacht werden. Cerci baut auf die eigenen Stärken, sieht aber noch Steigerungspotenzial. „Zuletzt waren 70 Minuten lang gut, wir müssen das noch auf 90 Minuten ausweiten.“ Von Roxel weiß er, dass sie geschlossen als Team auftreten, schnell umschalten und mit langen Bällen operieren. Darauf gilt es sich einzustellen. Kusakci fällt verletzt aus, hinter Nagis und Cabuk stehen noch Fragezeichen.

Bildzeile: Ob Adem Cabuk (li.) in Roxel für die IG auflaufen kann, wird sich wohl erst kurzfristig entscheiden.

 

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