HSV will am Sonntag endgültig den Deckel auf das Ziel Klassenverbleib machen

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Fußball-Westfalenliga 2: SuS Langscheid/Enkhausen – SV Holzwickede (So., 15 Uhr, Sportpark Langscheid, Langscheider Straße 1, Sundern). Dass die Verantwortlichen des SuS Langscheid/Enkhausen in der Winterpause entschieden haben, mit ihrer Mannschaft am Saisonende freiwillig bis in die Bezirksliga zurückzugehen, hat die Sauerländer zwar zum Absteiger Nummer 1, aber keinesfalls zum „Kanonenfutter“ und Punktelieferanten für die übrigen Mannschaften werden lassen. „Wer das meint, ist falsch gewickelt und muss sich nur die Ergebnisse der Langscheider gerade in jüngster Zeit ansehen“, bescheinigt HSV-Trainer Ingo Peter dem sonntäglichen Gastgeber durchaus den ernsthaften Willen, sich erhobenen Hauptes aus der Westfalenliga zu verabschieden. Der 2:0-Auswärtssieg in Erndtebrück und das 2:2 gegen den Meisterschafts-Mitfavoriten Wanne-Eickel beweisen dies. Am Pfingstmontag setzte es jedoch wieder eine kräftige 0:4-Schlappe, allerdings beim Spitzenreiter in Marl-Hüls. Dabei beklagte die Elf vom Sorpesee vor allem den Feldverweis für ihren Kapitän Emil Mersovski, der gegen den HSV also fehlen wird. „Das aber darf uns nicht in Sicherheit wiegen“, mahnt Ingo Peter. Von ihren bisher 15 Punkten haben die Langscheider nur fünf auf ihrem Kunstrasen geholt und dabei lediglich gegen Horst-Emscher (2:1) gewonnen. Diese Bilanz wollen die Schützlinge von Bernd Löseke gegen die Holzwickeder, die auswärts immer noch auf den ersten Dreier warten, natürlich verbessern. „Aber da haben wir selbstverständlich etwas dagegen!“, vertraut der HSV-Coach unter anderem auf seine Deckung, die mit nur 17 Gegentreffern in den Auswärtsspielen die drittbeste in der Liga ist und auch dem SuS-Angriff, daheim mit 13 Toren der bislang schwächste, erfolgreich Paroli bieten will. Auf der Gegenseite hat sich der Gästesturm auf fremden Plätzen ebenfalls nicht gerade als zielstrebig erwiesen und bisher erst viermal ins Schwarze getroffen. Da haben die Blau-Weißen mit Sicherheit einigen Nachholbedarf.

Personell kann Ingo Peter wieder auf das gegen Kirchhörde wegen seiner Gelbsperren fehlende Trio mit Jan-Dirk Groenewold, Marco Köhler und Tim Lorenz zurückgreifen, muss aber zwischen den Pfosten eine Änderung vornehmen: Torben Trapp steht  wegen seines Studiums zwei Wochen nicht zur Verfügung, für ihn soll Tim Hohmann im Langscheider Sportpark das Tor hüten. „Bei der Qualität unserer  ,Schnapper‘ wird das keine Schwächung sein“, hofft Peter darauf, dass seine Mannschaft am Sonntag endgültig den Deckel auf das Ziel Klassenverbleib macht. Im Hinspiel gewannen die HSVer durch ein Tor von Patrick Leclaire mit 1:0.

Bild: Tim Hohmann steht Sonntag im HSV-Tor

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