HSV vergibt Riesenchance – SSV holt nur einen Zähler aus den letzten vier Spielen

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Fußball-Westfalenliga: Der SV Holzwickede hat am Sonntag die Riesenchance vertan, sich frühzeitig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Mit einem Dreier hätte man nämlich ein Zwölf-Punkte-Polster zum ersten Abstiegsplatz und zu Heven aufbauen können. So aber bedeutet die 1:3-Heimschlappe, dass Heven dem HSV bis auf sechs Zähler näher gekommen ist. Und jetzt folgen auch noch augenscheinlich schwerere Begegnungen in Kaan-Marienborn, Zuhause gegen Brünninghausen und dann beim Tabellenführer Wickede.  Anderes Kaliber als Hombruch, Horst-Emscher und Heven, so hießen die letzten Gegner der Holzwickeder. Nur einen Zähler buchten sie aus diesen Partien. Zu wenig, viel zu wenig.  Gegen Heven sah es es bis zur 74. Minute eigentlich nach einem Dreier für den HSV aus. Tim Lorenz hatten mit einem platzierten Freistoß schon früh zum 1:0 getroffen. Weitere Chancen für eine Resultatsverbesserung reihten sich an, sie wurden nicht genutzt. Das rächte sich. Heven kam binnen sechs Minuten nach katastrophalen Holzwickeder Abwehrfehlern nicht nur zum Ausgleich, sondern zum 2:1 und 3:1. Der gute HSV-Keeper Torben Trapp verhinderte sogar einen vierten Hevener Treffer, als er einen Elfer parierte (85.). Köhler und Lorenz mussten verletzt ausscheiden und kamen somit auf die Ausfallliste, auf der auch schon Kaiser stand.

Fußball-Landesliga: Gut gespielt, aber verloren. Sechs Minuten fehlten dem SSV Mühlhausen-Uelzen zum Dreier, vier zum Remis in Obersprockhövel. Das sagt aus, dass die Sinnigen-Truppe die 1:0-Führung  aus der 40. Minute durch Kai Hutmacher spät eingebüßt hat. So verharrt man weiter bei 28 Punkten, konnte angesichts der Ergebnisse der Konkurrenz „im Keller“ jedoch seinen Sieben-Punkte-Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz wahren. „Darauf wollen wir uns beileibe nicht ausruhen“, warnt der Mühlhausener Coach Hartmut Sinnigen, „am kommenden Sonntag muss Zuhause gegen Hennen unbedingt was kommen, wir müssen gewinnen.“ Nur einen einzigen Zähler aus den letzten vier Spielen vermochte der SSV dem Habenkonto zuzuführen, zu wenig. Dennoch konnte Hartmut Sinnigen seiner Mannschaft kaum einen Vorwurf in Obersprockhövel machen. „Wir haben hinten nichts zugelassen, nach vorne passabel gespielt und die Gegentore fielen aus dem Nichts“, blickte der Coach noch einmal zurück. Einzige Kritik: „Vor dem Ausgleich lamentierten einige Spieler statt sich auf das Spielgeschehen zu konzentrieren. So kassierten wir das 1:1.“  Für die Offensive am kommenden Sonntag bieten sich wieder M. Stiepermann und Kloeter an, der nach seiner Verletzungspause am Sonntag einen 15Minuten-Einsatz hatte.

Bild: Der eingewechselte Mirco Gohr (re.) kam in einer Phase ins Spiel, wo der HSV die entscheidenden Treffer kassierte.

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