HSV-Trainer Ingo Peter muss die Deckung umbauen

608

Fußball-Westfalenliga 2: SV Holzwickede – Kirchhörder SC (Pfingstmontag, 15 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). „Wer 15 von 25 Punkten auswärts holt und dabei in Wickede und Hordel, also bei zwei Spitzenmannschaften, sowie in Langscheid/Enkhausen gewinnt, der hat durchaus schon bewiesen, dass er das Potenzial für die Westfalenliga besitzt und keinesfalls nur am derzeitigen Tabellenstand gemessen werden darf. Das dürfen und werden wir auch nicht tun!“. HSV-Trainer Ingo Peter warnt sein Team mit großem Nachdruck davor, den Kirchhörder SC, der am Pfingstmontag ins Montanhydraulik-Stadion kommt, zu unterschätzen. „Der KSC hat als 13. nur einen Punkt weniger als wir auf dem Konto und wird daher mit allen Mitteln versuchen, den Abstand zu den Abstiegsplätzen zumindest nicht kleiner werden zu lassen!“. Den Wunsch auf Klassenerhalt haben die Holzwickeder aber auch und könnten ihn mit einem Dreier gegen den Neuling möglicherweise endgültig Realität werden lassen. Das sollte motivierend wirken. Zumal der HSV ja auch noch eine alte „Rechnung“ mit den Kirchhördern zu begleichen hat, denn beim 0:2 im Hinspiel zeigte er in der Kobbendelle eine nur dürftige Leistung. „So was darf uns am Montag nicht wieder passieren“, fordert Ingo Peter und unterstreicht zugleich, dass die Gäste auf jeden Fall ein unbequemer Gegner sein werden. Zwar haben die Schützlinge von Adrian Alipour wie der HSV nur 26 Mal ins gegnerische Tor getroffen, aber in Santiliano Braja verfügen sie über einen Goalgetter, der mit bislang elf Treffern zu den Top-Torjägern der Liga zählt und schon in der Hinrunde gegen die Blau-Weißen erfolgreich war.

Dass die Dortmunder Vorstädter noch mehr als der HSV auf Punkte gegen den Abstieg angewiesen sind, liegt daran, dass sie in der Rückrunde erst sieben Zähler geholt haben. „Das besagt aber rein gar nichts“, weiß Ingo Peter aus eigener Anschauung: Er hat den KSC am vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen Spitzenreiter Marl-Hüls unter die Lupe genommen und den Kirchhördern trotz der 1:3-Niederlage eine ordentliche Leistung bescheinigt. Sein eigenes Team muss der Holzwickeder Coach vor allem in der Deckung umbauen, denn Jan-Dirk Groenewold, Marco Köhler und Tim Lorenz fehlen wegen der 5. gelben Karte, die sie sich beim Derby in Wickede eingehandelt haben. „Der Ausfall dieser drei Leistungsträger schmerzt uns sicherlich mehr als die Kirchhörder der ebenfalls gelbgesperrte David Wawrzynczok, aber wir haben genug Qualität in unserem Kader, um das zu kompensieren“, glaubt Ingo Peter an seine Mannschaft.

Bild: „Von der Bank“ werden am Pfingstmontag einige Kicker in das Team gegen Kirchhörde rücken. Groenewold, Köhler und Lorenz fallen aus.

Vorheriger ArtikelWestfalia Rhynern bleibt im Aufstiegsrennen
Nächster ArtikelFC TuRa suspendiert Engin Duman

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.