HSV startet in Hordel in die Rückrunde

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Fußball: Westfalenliga 2: DJK TuS Hordel – SV Holzwickede (So., 15 Uhr, Stadion Hordeler Heide (Kunstrasen), Hordeler Heide 189, Bochum-Hordel): „Trotz der nicht optimalen Vorbereitung wollen wir einen guten Start in die Rückrunde hinlegen. Das Ziel ist es, nicht zu verlieren“. Marc Woller, Co-Trainer beim Westfalenligisten SV Holzwickede und auch zum Rückrunden-Auftakt der Vertreter seines urlaubenden „Chefs“ Ingo Peter, weiß, dass die HSVer eine ganz schwere Auswärtsaufgabe bei der DJK TuS Hordel auf dem Kunstrasen im Stadion Hordeler Heide erwartet.Das geplante Vorbereitungsprogramm der Blau-Weißen wurde von Schnee und Eis immer wieder über den Haufen geworfen und bestand oft nur aus Laufeinheiten. Lediglich viermal konnte die Form in Testspielen überprüft werden – mit drei Siegen und einem Unentschieden durchaus erfolgreich. Aber auch die Hordeler hatten nur dreimal Gelegenheit zu Vorbereitungsspielen. Das letzte endete immerhin mit einem 3:2-Sieg beim Oberligisten TuS Heven. „Dies zeigt schon, was in der Hordeler Mannschaft steckt“, erinnert Woller an das Hinspiel, in dem die Bochumer Vorstädter beim 1:1 einen Punkt aus dem Montanhydraulik-Stadion entführten. Und in heimischer Umgebung ist der Tabellensiebte noch schwerer in die Knie zu zwingen. 14 ihrer bislang 24 Saisonpunkte holten die Hordeler zu Hause. Ihr zum Saisonende scheidender Trainer Frank Wagener hatte in der Winterpause zwar die Abgänge von Serdar Bastürk und Hakan Osma (beide nach Schermbeck) sowie von Simon Felbick (nach Breckerfeld) zu beklagen und nur einen Neuzugang (Nikolas Stemmermann aus Bochum-Linden) zu verzeichnen, aber qualitativ zählen die Ex-Oberligisten nach wie vor zum „Oberhaus“ der Westfalenliga – was die Aufgabe für die auswärts mit nur fünf Zählern nicht allzu üppig ausgestatteten Holzwickeder keineswegs leichter erscheinen lässt. Personell meldet Marc Woller „alle Mann an Bord“. Was er jetzt von seiner Elf erwartet, sind volle Konzentration und gesundes Selbstvertrauen: „Dann können wir durchaus bei einem starken Gegner bestehen!“

 

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