HSV sieht gegen bessere Teams besser aus – für den SSV wird es enger

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Fußball-Westfalenliga: Scheinbar kann die SpVg Holzwickede gegen die vermeintlich besseren Gegner besseren Fußball spielen und punkten. So in dieser Saison schon mehrmals geschehen und so war es am Sonntag auch wieder in Kaan-Marienborn. Die Gastgeber machten weitgehend das Spiel, der HSV reagierte, stand sicher in der Abwehr, ließ wenig Chancen aus dem Spiel zu und arbeitete auch gut nach vorne. Nach einer halben Stunde brachte Tim Lorenz Holzwickede wie schon am letzten  Sonntag gegen Heven mit einem Freistoß-Tor in Führung. Und wenn Sascha Grasteit den Elfer nach Foul an Fabian Lenz verwandelt hätte (60.), wäre wohl die Peter-Truppe als Sieger wieder nach Hause gefahren.

So musste sich die Spielvereinigung mit einem Zähler begnügen, denn die Gastgeber kamen nach 51 Minuten zum etwas glücklichen 1:1 – ein abgefälschter Schuss fand den Weg ins Holzwickeder Tor.  HSV-Coach Ingo Peter war nach Spielende mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben uns den Punkt erkämpft“, seine Wertung und er blickte schon nach vorne, „jetzt kommen mit Brünninghausen daheim und auswärts Wickede natürlich ganz schwere Brocken.“ Wieder bessere Teams der Liga – und vielleicht ist auch wieder was möglich. Punkte muss der HSV auf jeden Fall noch sammeln, denn die Abstiegsgefahr ist noch nicht gebannt. Sieben Zähler Vorsprung beträgt der Abstand zum drittletzten Heven.

Das Nachbarschaftsderby in der Westfalenliga 2 zwischen dem BV Westfalia Wickede und dem SV Holzwickede wird am Sonntag, 17. Mai, nicht um 15 Uhr, sondern erst um 18 Uhr im Pappelstadion am Fränkischen Friedhof in Dortmund-Wickede angepfiffen. Darauf haben sich die Sportlichen Leitungen beider Vereine verständigt.

Fußball-Landesliga: Wieder verloren und wieder in den letzten Minuten des Spiels. Der SSV Mühlhausen-Uelzen hat derzeit Glücksgöttin nicht an seiner Seite. Ein Sonntagsschuss, abgezogen in der 86. Minute, war es wiederum, der die Niederlage im Mühlbachstadion herbei führte. Eine folgenschwere Niederlage, denn der Abstand des SSV auf den ersten Abstiegsplatz ist nunmehr auf vier Zähler geschrumpft. Beileibe kein Ruhekissen. Und am Sonntag wartet mit dem Tabellensiebten Wanne der nächste schwere Gegner. „Da kann auch wieder alles passieren“, mutmaßt SSV-Coach Hartmut Sinnigen. Er wirkte nach der Partie gegen Hennen verständlicherweise nicht nur enttäuscht, nein, auch sehr nachdenklich. „Alles, was ich den Jungs seit Wochen sage“ tat er kund, „das scheint irgenwie im luftleeren Raum zu landen.“ Da lässt Spekulationen zu. Auf jeden wird er mit Ralf Mäkler, dem Sportlichen Leiter, ein Gespräch suchen.

Die Partie im Mühlbachstadion hatte kein gutes Niveau, war weitgehend ausgeglichen. Unverkennbar jedoch, dass die Gäste aus Hennen irgendwie lockerer wirkten. Verständlich, denn sie sind längst am rettenden Ufer. Sie hatten auch ein Übergewicht an Chancen, wo aber vornehmlich SSV-Schlussmann Jan-Robin Stiepermann im Wege stand. Er hielt drei, vier Mal glänzend, sonst wäre Mühlhausen wohl schon eher in Rückstand geraten. Chancen für den SSV? Manuel Stiepermann hatte eine Möglichkeit vor und eine nach der Pause. Von daher hatte Hennens  Coach Peter Habermann recht, indem er sagte, dass man mehr Chancen gehabt und von daher verdient gewonnen habe. Gegen Wanne dürfte wohl Tom Wycisk ins Team zurückkehren.

Bild: In dieser Szene greift HSV-Kapitän Dennis Hense den ballführenden Gegenspieler von Kaan-Marienborn an.

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