HSV gewährt freien Eintritt als Muttertagsgeschenk

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Fußball-Westfalenliga 2: SV Holzwickede -TuS Erndtebrück II (So. 15 Uhr).  Montanhydraulik-Stadion). Die Sorgenfalten auf der Stirn der HSV-Verantwortlichen sind seit dem Himmelfahrtstag ganz gewiss nicht geringer geworden.

Zwar ist das Miminalziel, zumindestens einen Punkt aus Hohenlimburg mitzunehmen, erreicht worden, doch dafür mussten sich gleich drei Holzwickeder Akteure – Marco Hesse, Thanh Tan Tran und Fabian Lenz – in medizinische Behandlung begeben, so dass das HSV-Trainerteam um Ingo Peter und Marc Woller wohl erst auf den letzten Drücker weiß, wer am Sonntag beim so wichtigen Heimspiel gegen den TuS Erndtebrück II eingesetzt werden kann. In einem Spiel übrigens, bei dem die HSVer sozusagen als Muttertagsgeschenk jedem Besucher freien Eintritt ins Montanhydraulik-Stadion gewähren. „Wir hoffen dadurch auf einen größeren Zuschauerzuspruch, den unsere Mannschaft auch verdient hat“, sagt HSV-Vorsitzender Rolf Unnerstall.

Die moralische Rückenstärkung wäre für das Team schon auf Grund der seit Donnerstag schwierigen personellen Situation wünschenswert. Während hinter dem Einsatz von Hesse, Tran und Lenz, wie gesagt, ein dickes Fragezeichen steht und Michael Rothholz verletzungsbedingt ohnehin nicht zur Verfügung steht, standen die Namen der zuletzt verletzt pausierenden Patrick Sievers und Marco Köhler zumindestens schon wieder auf dem Spielberichtsbogen beim Spiel in Hohenlimburg. Trotz aller Sorgen besonders im offensiven Bereich kann und wird es für den HSV jedoch nur ein Ziel geben, nämlich einen Heimsieg.

Aber Vorsicht: Die Erndtebrücker, die das Hinspiel mit 2:0 gewannen, stehen zwar nicht zuletzt wegen ihrer bislang schwachen Auswärtsbilanz (nur vier Punkte) auf dem letzten Tabellenplatz, doch noch haben die Wittgensteiner die Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht aufgegeben und werden sich an Strohhalme wie einen Sieg in Holzwickede klammern. Die Gäste müssen ohne die rotsperrten Stein und Schmidt auskommen und spekulieren möglichweise auf Unterstützung „von oben“, obwohl die erste Garnitur der Erndtebrücker weiterhin aussichtsreich im Titelrennen der Oberliga liegt. Reservemannschaften sind jedoch immer aufstellungsmäßig für Überraschungen gut, darauf sollten sich die HSVer einstellen.

Bild: Zuletzt in Hohenlimburg gab es viel Redebedarf mit dem Unparteiischen, der die harte Gangart der Gastgeber nicht entscheidend genug unterband und der HSV drei Verletzte zu beklagen hatte,.

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