HSV-Damen gewinnen in Niederaden – BSV fährt weitere wichtige Punkte ein

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Fußball, Frauen-Landesliga: TuS Niederaden – SV Holzwickede 1:3 (0:1). Mit der richtigen taktischen Ausrichtung schlugen die HSV-Damen den Tabellenvierten Niederaden mit 3:1. Holzwickede agierte mit schnellem Flügelspiel und ging bereits nach zwei Minuten durch Charline Beckert in Führung.  Bis zur Pause spielten beide Teams mit offenem Visier, Tore fielen jedoch nicht mehr. In der Pause stellte der HSV etwas um und sorgte für Verwirrung beim TuS.  Und so war es dann „Chrissie“ Schmidt, die nach einer Seketa-Ecke das verdiente 2:0 erzielen konnte.

Jetzt öffnete Niederaden und wurde gefährlicher. Doch die starke HSV-Torfrau Julia Glowka brachte die Gastgeberinnen zur Verzweiflung. „Ein Riesenkompliment an Julia, sie hielt heute sensationell“, so HSV-Coach Kraege. Doch in der 85. Minute musste auch sie sich geschlagen geben. Ein Sonntagsschuss aus spitzem Winnkel ging unhaltbar ins obere Eck. Doch nur eine Minute später antworteten die Gäste durch Dana Seketa, die wie schon in der Vorwoche aus gut 35 Metern die herauskommende Niederadener Torfrau überlupfte. Der Jubel auf Holzwickeder Seite war groß, denn in dieser Saison hatte man kein Spiel gegen Niederaden verloren. Im Hinspiel noch unentschieden gespielt, ehe man den TuS im Pokal-Viertelfinale eliminierte und jetzt der verdiente Sieg. „Jetzt freuen wir uns auf Donnerstag, wo das Pokalhalbfinale beim Hammer SC anteht. Wir wollen unbedingt ins Finale“, so Kraege.
HSV: Glowka, Goßmann, Schrage, Frohwein, Weißwange, Seketa, Schmidt, Golisch, Thomann (89.Ludwig), Küster, Beckert (81.Sickmann).

BSV Heeren – TuS Oeventrop 6:2 (3:0). Die BSV-Damen punkten weiter im Kampf gegen den Abstieg. Mit einer starken Vorstellung wurde Tabellennachbar Oeventrop souverän geschlagen. „Wir haben da weiter gemacht, wo wir zuletzt gegen Spitzenreiter Dröschede aufgehört haben“, lobte BSV-Trainer Oliver Witt. Von Beginn an nahm Heeren das Zepter in die Hand und kam zu frühen Toren. Zwar versuchte der Gegner zur Pause durch Umstellungen noch die Wende, aber mit dem 4:0 durch Alina Biermann war Heeren auf der Siegerstraße. Witt: „Wir haben angesichts des klaren Vorsprungs nach der Pause etwas defensiver gestanden, aber die Spielkontrolle haben wir stets behalten. So kann es weiter gehen. Neun bis zehn Punkte wollen wir noch einfahren, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern.““
BSV: Mally, Schneck, Mertens, Bäsig, Specht, Helm, Bauschulte, Schönbrunn, Kosmalska, Schnatmann, Grassat.
Tore: 1:0 (3.) Grassat, 2:0 (9.) Specht, 3:0 (26.) Grassat, 4:0 (58.) Biermann, 4:1 (58.), 5:1 (61.) Grassat, 6:1 (67.) Bauschulte, 6:2 (90.).
Aktuell: Daniela Müller und Christine Nowak wechseln zum BSV Heeren
Der BSV Heeren meldet zur neuen Saison die ersten Neuzugänge und verstärkt sich mit Daniela Müller und Christine Nowak. Das Trainerduo Witt/Freitag freut sich über ihre Neuzugänge: “Daniela führt momentan die Torschützenliste der Kreisliga an und wird uns mit ihrer Erfahrung im Offensivbereich weiter verstärken. Christine hat bereits in der Landesliga unter mir gespielt, so dass ich ihr Leistungsvermögen gut kenne und auch sie wird uns weiter verstärken” freut sich Trainer Oliver Witt über die ersten beiden gezielten Neuzugänge. Weitere sollen folgen, genauso wie der Stamm der Mannschaft gehalten werden soll. “Wir möchten was aufbauen in Heeren. Der Verein ist pro Frauen- und Mädchenfußball und Heeren soll interessant für alle ambitionierten Spielerin werden.”

Die Zweite marschiert weiter
Frauen-Kreisliga A: TuS Germania Lohauserholz-Daberg – SV Holzwickede II 0:3 (0:3). Die 2. Frauenmannschaft des HSV lässt sich auf ihrem Weg zum Titelgewinn nicht aufhalten, obwohl sie am Sonntag gleich mehrere Spielerinnen an die Erste abgegeben musste. Selbst die rote Karte, die Denise Köhler beim Auswärtsspiel im Hammer Osten in der 53. Minute unglücklich wegen einer Notbremse sah, konnte den verdienten Sieg nicht verhindern. Denn zu diesem Zeitpunkt führten die Schützlinge von Markus Schwarz nach zwei Toren von Larissa Steinröder (13. und 24.) und einem Treffer von Jasmin Loos (39.) schon mit 3:0. Diesen Vorsprung brachten sie auch in Unterzahl souverän über die Runden.
HSV II: B. Schulz – Pawlowski, C. Schulz, Vöckel, Köhler, K. Schulz, Steinröder, Mai, Figueiredo Regino, Loos, Pollmann (Dreier, Tsikordas, Beutel).

Bild: Traf dreifach für die Heerener Damen – Swenja Grassat (re.)

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