HSC will im Montanhydraulik-Stadion auch gegen Hordel unbesiegt bleiben

468

Fußball-Westfalenliga 2: Holzwickeder SC – DJK TuS Hordel (So., 14.30 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). Erst zweimal im Verlauf dieser Saison hat der HSC Niederlagen einstecken müssen – die eine mit 0:1 beim Herbstmeister in Herne, die andere beim aktuellen Tabellenzweiten in Hordel. Und das  ernüchternde 0:6, mit dem die Holzwickeder seinerzeit aus der Hordeler Heide heimkehrten, „verlangt“ geradezu nach einer Rehabilitierung. „Aber“, so gibt HSC-Coach Axel Schmeing zu bedenken, „da wird mein Trainerkollege Marcel Bieschke mit seiner Mannschaft keinesfalls mitspielen wollen, schon allein, um den Rückstand auf Herne nicht weiter anwachsen zu lassen“.Dass der Ex-Oberligist aus Bochum auch in dieser Saison über ein überdurchschnittliches Team verfügt, ist den Holzwickedern spätestens seit der Hinrunde bekannt. Ein Jahr zuvor noch hatten sich die beiden Kontrahenten jeweils die Punkte geteilt (2:2 und 0:0). „Das wird dem TuS diesmal zu wenig sein“, vermutet Schmeing und erwartet trotz der Tatsache, dass sich am Sonntagnachmittag die Klubs mit der besten (TuS) und zweitbesten Abwehr (HSC) gegenüberstehen, eine „Partie mit offenem Visier“. Dafür steht auf Hordeler Seite unter anderem der Name Ron Berlinski, der drei seiner bisher 14 „Buden“ im Hinspiel gegen die Holzwickeder erzielt hat. Zwar muss die DJK auf den rotgesperrten Philipp Dragicevic, der beim 6:0 ebenfalls dreimal traf, verzichten, doch dann springen eben andere in die Bresche – wie Julian Stöhr, der am vorigen Sonntag beim 2:0 gegen Wiemelhausen beide Treffer besorgte. Die Hordeler sind zudem auswärts nicht gerade schwach und haben in der „Fremde“ bisher drei Siege und drei Unentschieden erreicht, aber auch einmal schon verloren, und das mit dem 0:2 in Mengede geradezu sensationell.

Wie diese Schlappe auch zustande gekommen sein mag, die HSCer werden sich auf jeden Fall mächtig ins Zeug legen müssen, um im heimischen Montanhydraulik-Stadion unbesiegt zu bleiben. Beim 1:0 am vergangenen Sonntag in Mengede tat sich die junge Holzwickeder Elf relativ schwer. „Die bevorstehende Winterpause wird sicherlich allen gut tun, aber einmal sind meine Jungs am Sonntag noch gefragt, und ich bin sicher, dass sie als Tabellenvierte gegen den Zweiten alles geben werden“, weiß Axel Schmeing, dass sich sein Kader durchaus bewusst ist, Teil eines Spitzenspiels zu sein. Personell hat der Holzwickeder Coach einige Sorgen. Mirco Gohr wurde im Testspiel gegen die Hombrucher A-Junioren mit Kniebeschwerden ausgewechselt, und auch hinter den Einsätzen des schon beim Spiel in Mengede fehlenden Alihan Kurgan und des dort verletzt ausgewechselten Mike Hibbeln stehen dicke Fragezeichen. Bei den angeschlagenen Sebastian Hahne, Robin Schultze und Yannis Schwarze hofft Schmeing, dass sie für das letzte Spiel in diesem Jahr noch einmal auf die Zähne beißen. Wer letztlich auflaufen wird, entscheidet sich allerdings erst am Spieltag. Dennoch: „Wir sind im Montanhydraulik-Stadion noch unbesiegt und wollen es gern bleiben“, setzt Schmeing auf seine Elf und darauf, dass die Witterung ein Spiel im heimischen Stadion auch zulässt.

Bild: Hinter dem Einsatz von Alihan Kurgan steht noch ein dickes Fragezeichen.

Vorheriger ArtikelJCH-Judoka zeigen sich beim Adventturnier in Hamm von der besten Seite
Nächster ArtikelSchach-Ergebnisse

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.