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HSC: Vorweggenommene Bescherung mit Extra-Dreier

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Fußball: Eine vorweihnachtliche Bescherung war für Oberligist Holzwickeder SC am Sonntag angesagt. Dank einer eigenen, sehr starken Vorstellung und einem Gegner RW Ahlen, der an diesem trüben, eisigen Nachmittag keine Lust auf Konterabsicherung hatte und besonders in der Schlussphase offen wie ein Scheunentor agierte, nahm der HSC drei nicht unbedingt eingeplante Punkte aus dem in die Jahre gekommenen Wersestadion vom ehemaligen Zweitbundesligisten mit.

„Das 2 : 1 war am Ende vielleicht glücklich, weil mein Team im Spielverlauf viele Körner gelassen hat. Zudem stand Ahlen aufgrund der hohen Qualität im Kader vor dem Spieltag zurecht auf Rang 2. Die Mannschaft von Christian Britscho wird auch weiterhin um den Aufstieg mitspielen“, fand Axel Schmeing lobende Worte für den Gegner. Auch Britscho selber teilte symbolische Blumensträuße aus. „Schaut man sich die Tordifferenz an, dann weiß man, dass Holzwickede über gute Offensivkräfte verfügt. Diese Mannschaft ist nicht einfach zu bespielen.“ Eine Aussage, die konform mit den Einschätzungen der anderen Oberliga-Trainer geht. Es war übrigens die erste Heimniederlage von RWA in der laufenden Spielzeit.

Beste HSC-Platzierung in dieser Spielzeit

Der HSC schob sich mit dem 2 : 1-Auswärtserfolg auf den 6. Rang mit 24 Punkten und 30 : 32 Toren, punktgleich mit dem Vierten, FC Gütersloh. Das Trio Meinerzhagen (1.), Wiedenbrück (2.) und Ahlen (3.) hat sich bereits abgesetzt und wird wohl den oder die Regionalliga-Aufsteiger unter sich ausmachen. Die Abstiegsplätze belegen die Hammer SpVg (5 Punkte) und der TuS Erndtebrück (12 Punkte). Der TuS Sprockhövel steht mit 18 Punkten auf dem drittletzten Platz. Auch diese Platzierung könnte in der Endabrechnung direkt in die Westfalenliga führen – zu viele Unwägbarkeiten gibt es aktuell in den Abstiegskämpfen der Dritten Liga, der Regionalliga sowie bei möglichen Rückzügen von Mannschaften.

Marcel Reichwein stark an alter Stätte – Malte Hegemann am Schluss Turm in der Schlacht

Für einen war das Wersestadion ein echter Jungbrunnen. Marcel Reichwein trug zu Zweitliga-Zeiten von Ahlen das Trikot der Wersestädter. Jetzt, über zehn Jahre später, setzte er am Sonntag viele Ausrufezeichen. Nach wenigen Sekunden donnerte er das Leder aus 20 Meter an die Querlatte. Dann traf er das Außennetz. In der 41. Minute schließlich besorgte er höchstpersönlich die 1:0-Führung aus dem Gedränge heraus vor Ahlens Keeper Bernd Schipmann. Dramatisch wurde es in der Schluss-Viertelstunde. Mischa Mihajlovic legte den in der 56. Minute eingewechselten Roman Zengin im Strafraum. Timon Schmitz verwandelte humorlos und ohne Chance für HSC-Keeper Malte Hegemann zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (77.).

„Würden wieder so spielen“ – RWA-Fan mit originellen Ratschlägen      

Was folgte, war ein Sturmlauf der Ahlener und einem HSC, dem mehr und mehr die Kräfte ausgingen. Beide Teams agierten mit offenem Visier. Der Unterschied: Der Gastgeber beorderte alle Kräfte, inklusive des Torwarts bei Standards, nach vorne. Die Absicherung bei den Gegenstößen Holzwickedes nahm man nicht mehr so ernst. Das rächte sich dann durch den blitzsauberen Konter von Sebastian Hahne, der zum 2 : 1 für den HSC in der 88. Minute einschob. „Ich wäre nach dem Elfmeter auch mit einem Punkt für uns zufrieden gewesen“, meinte Axel Schmeing später. Seine Truppe aber wollte sichtbar mehr, warf sich in die Bälle und führte verbissene Zweikämpfe und schnappte sich das Leder für gefährliche Entlastungsangriffe und vielversprechende Konter. In den letzten Minuten hielt der an diesem Tag überragende HSC-Torhüter Malte Hegemann gleich drei „Hundertprozentige“. Er dankte damit für seine Nominierung zur aktuellen „Nummer 1“.

Insgesamt war nach Ablauf der siebenminütigen Nachspielzeit (!) der HSC-Erfolg im Wersestadion alles andere als unverdient. „Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich nach dem Ausgleich genau das gleiche noch mal machen, also auf Sieg spielen. Das ist RWA-Art“, so Ahlens Trainer Christian Britscho. Dass Britscho in der anschließenden Pressekonferenz von einem Zuschauer ganz massiv zu „viel, viel mehr Offensive und gar der Auswechslung des Torhüters zugunsten einer Offensivkraft heftig aufgefordert wurde, hatte dann schon wieder großen vorabendlichen Unterhaltungswert.

„Schei…Aktion – das ist doch total unnötig“

Trotzdem ging Coach Schmeing noch einmal richtig auf die Palme. Als der insgesamt gute Schiedsrichter Florian Exner auf Freistoß für Ahlen entschieden hatte, pöhlte der eingewechselte Nico Berghorst das Leder weg. Dafür gab es „Gelb“ – es war im Saisonverlauf der fünfte gelbe Karton für den Stürmer. Damit fehlt er im wichtigen Spiel gegen Hamm und nimmt Axel Schmeing eine wichtige Option für die Offensive. Nicht druckreif waren dann auch die Kommentare des Trainers zu dieser dummen Aktion.

Axel Schmeing warnt vor Hammer Spielvereinigung

Apropos Hamm: Der nächste Gegner des HSC am Sonntag, 8. Dezember, 14.30 Uhr im Montanhydraulik-Stadion, verlor erneut. Dieses Mal siegte das von Finanznöten geplagte Team von Westfalia Herne in Hamm mit 2 : 1. Damit hat die Spielvereinigung einen Negativrekord aufgestellt und in den bisherigen 16 Saisonspielen keinen einzigen Sieg geholt. Fünf magere Pünktchen bei 13 : 41 Tore stehen zu Buche – 19 Zähler weniger als der HSC. Dennoch warnt das HSC-Trio Axel Schmeing, Marcel Greig und Florian Bartel vehement vor dem sonntäglichen Gegner. „Wir dürfen und werden Hamm nicht unterschätzen. Sie kämpfen um ihre Existenz in der Oberliga und wollen gewiss nicht eine sieglose Vorrunde abliefern. Zudem erinnern wir an die beiden bitteren Niederlagen mit 0 : 3 in Hamm und zuhause mit 1 : 3 in der letzten Saison. Dieses Mal sind wir sicherlich Favorit, müssen aber gegen diesen angeschlagenen Kontrahenten auf der Hut und von Beginn an hellwach sein.“ Zudem hat Hamm mit dem Ex-Co-Trainer von RW Oberhausen, Adriano Ciuallella, einen neuen Co-Trainer installiert. Fakt ist aber auch: Sollte Hamm das Derby verlieren, kann der Verein bereits getrost für die Westfalenliga planen.

Dunkle Wolken über Herne – Ex HSCer Kaniwar Uzun und viele Spieler weg

Bei einem anderen Traditionsverein in der Oberliga drohen die Lichter auszugehen. Am Dienstagabend, 3. Dezember, entscheidet der Vorstand des Vereins, wie es weitergeht. Der Club von Trainer Christian Knappmann leidet unter Finanznöten und konnte zuletzt Gehälter nicht mehr pünktlich zahlen. Auch bei einer Entscheidung für ein Weitermachen wird Westfalia in jedem Fall kräftig personell abspecken. Mindestens sieben Spieler haben bereits jetzt ihren Abschied zur Winterpause angekündigt, darunter der Ex-Holzwickeder Kaniwar Uzun, im übrigen Schütze des 2 : 2-Ausgleichs in letzter Sekunde beim Spiel in Herne gegen de HSC. Am Mittwoch, 4. Dezember, will Westfalia Herne dann den Medien die Entscheidung über die Vereinszukunft mitteilen.

Viel los beim HSC

Nicht nur der erneut nach Ahlen mitgereiste HSC-Fanclub, der übrigens häufig lauter war als die Ahlener Anhänger, sorgt für Stimmung. Auch abseits des Platzes ist der HSC unterwegs. So gibt es am Freitag, 6. Dezember, wieder die Stutenkerl-Aktion an der Nordschule. Schon zu HSV-Zeiten verteilte der Verein die leckeren „Kerle“ an die Grundschüler – eine Tradition, die der Fusionsverein HSC dann übernahm.

Am Freitag, 13. Dezember (ab 16 Uhr) und Samstag, 14. Dezember (ab 10 Uhr) können frisch geschlagene Weihnachtsbäume auf der Haarstrang-Sportanlage erworben werden. Am Montag, 23. Dezember, öffnet sich ab 18 Uhr im Ballhaus im Montanhydraulik-Stadion wieder das traditionelle Adventsfenster, unter anderem mit gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern und Lesungen.
Am Dienstag, 31. Dezember, treffen sich die HSC-Mitglieder um 10 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Montanhydraulik-Stadion, um gemeinsam zum Hof Riedel nach Hengsen zu wandern. Dort gibt es dann Grünkohl und Getränke für das leibliche Wohl.
Am Freitag, 17. Januar 2020, bittet der HSC zur Party ab 19 Uhr in der Rausinger Halle. Auftreten werden dort DJ Valle und Rock 2 Blue. Der Eintritt kostet 9 Euro im Vorverkauf und 13,50 Euro an der Abendkasse.

Bild: Lennart Uedickoven (l.) überzeugte beim 2 : 1-Auswärtserfolg des HSC in Ahlen. Hinten beobachtet Abwehr-Chef Nils Hoppe die Situation. Auch Hoppe hatte die Defensive „voll im Griff“ – wie auch die gegnerischen Offensivkräfte.

 

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