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HSC stürmt die Festung Wersestadion

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Fußball-Oberliga: RW Ahlen – Holzwickeder SC 1:2 (0:1). Mit einer disziplinierten Leistung, toller Moral, dem unbedingten Siegeswillen und dem Vermeiden individueller Fehler, brachte der HSC dem nun Tabellendritten, RW Ahlen, die erste Heimniederlage der Saison bei. Und wieder einmal überraschte das Trainer-Trio Axel Schmeing, Marcel Greig und Florian Bartel mit einer nicht erwarteten Taktik. „Wir wollten das Match, nach den hohen Auswärtsniederlagen mit 0 : 3 in Rhynern oder dem 0 : 5 in Meinerzhagener viel offensiver auf fremden Terrain angehen“, erklärte Axel Schmeing später.

Marcel Reichwein hatte besonders aufmerksam zugehört und prüfte nach gerade mal einer Zeigerumdrehung bereits die Haltbarkeit der Torlatte. RW-Keeper Bernd Schipmann blieb da nur die Rolle des staunenden Zuschauers. Der HSC störte und presste früh und setzte immer wieder zu gefährlichen Gegenstößen an. Erst in der 19. Minute prüfte Ahlens Enes Güney HSC-Torwart Malte Hegemann, der aber gut hielt. Nach Foul an Sebastian Hahne gab es zentral an der Strafraumgrenze Freistoß (33.). Hahne führte selber aus, knallte das Leder mit Urgewalt in die Mauer – und dann war da plötzlich bei einem Ahlener Spieler die Hand im Spiel. Trotz vehementer Proteste des HSC entschied Referee Florian Exner auf „angeschossen“ – da hätte er auch auf den ominösen Punkt zeigen können. Stattdessen meldete sich Ahlen mit einem wuchtigen Lattentreffer durch Guiliano Nieddu zurück – da wäre Malte Hegemann chancenlos gewesen (37.). In der 41. Minute war Marcel Reichwein dann endgültig Spielverderber für die rot-weiße Anhängerschaft aus Ahlen – erzielte die verdiente Gäste-Führung. Es war eine kuriose Szene. Im Fünfmeterraum war Sebastian Hahne zum Schuss gekommen. Er traf allerdings Marcel Reichwein – der das Leder dann irgendwie über die Linie bugsierte. Sebastian Hahne hatte das 2 : 0 für den HSC vor der Pause auf den Fuß, fand aber in Bernd Schipmann seinen Meister (43.).

Ahlens Trainer mit deutlicher Aufforderung an das Publikum  

Die zweite Halbzeit begann keinesfalls mit dem großen Aufbäumen des Aufstiegsaspiranten aus Ahlen. Der HSC kontrollierte das Spiel zunächst. Bei Ahlen lagen die Nerven zusehends blank. „Helft uns doch mal mit Anfeuern statt nur zu Meckern“, brüllte Ahlens Trainer Christian Britscho nach einer Stunde wütend Richtung Sitzplatztribüne. Ein Ausbruch, für den er sich bei den Fans im Anschluss bei der Pressekonferenz übrigens entschuldigte. Marcel Reichwein visierte nur das Außennetz an (69.). Aber es war von Minute zu Minute zu spüren: Der HSC verlor an Dynamik, hatte auf dem tiefen Rasenplatz des Wersestadions viele „Körner verloren“. In der 72. Minute zappelte das Leder im Holzwickeder Kasten – doch Schiri Florian Exner, von Beruf Rechtsreferendar, entschied zu Recht auf „abseits“.

Elfmeter brachte viel Dramatik

Wenig später aber hatte der Unparteiische keine Wahl. Mischa Mihajlovic holte seinen in den Strafraum durchgebrochenen Gegenspieler von den Beinen. Klarer Elfer – aber nicht unbedingt nötig. Timon Schmitz war es egal – er ließ Malte Hegemann beim 1 : 1 durch Foulelfmeter keine Chance (77.). Es drohten lange 13 Minuten plus Nachspielzeit, denn plötzlich stand das Publikum wieder hinter seinem Team. Der ehemalige Zweitligist wurde immer stärker und begann, an Offensivaktionen Gefallen zu bekommen.

„Punkt wäre nach dem Ausgleich auch schon okay gewesen“

„Da wäre ich auch mit dem Punkt zufrieden gewesen“, sagte HSC-Trainer Axel Schmeing später. Doch sein Team spielte da nicht mit, wollte mehr und spielte volles Risiko. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 81. Minute entschied sich Sebastian Hahne, statt selber zu schießen, auf einen Querpass zum mitgelaufenen Nico Berghorst, der verpasste. Ahlen hielt dagegen und stürmte mit Mann und Maus. Aber dann kam der große Auftritt wiederum von Sebastian Hahne. Der zeigte in einem Konter sein ganzes Können und überwand Keeper Bernd Schipmann (88.) zur 2 : 1-Führung für Holzwickede.

Malte Hegemann „Turm in der Schlacht“

Doch das war es immer noch nicht. Ahlen setzte alles auf eine Karte. Schiedsrichter Florian Exner fand an dem munteren Spielchen hin und her viel Gefallen und zeigte erst mal vier Minuten Nachspielzeit an. Daraus wurden am Ende sieben – und ganz heiße Szenen im HSC-Strafraum. Malte Hegemann vereitelte gleich drei hundertprozentige Chancen für Ahlen aus kürzester Distanz. Aber das Leder wollte, sehr zum Glück des HSC, einfach nicht mehr über die Linie. So bleib es beim 2 :1-Auswärtserfolg des HSC. Die Elf steht nun auf Platz 6 in der Tabelle mit 24 Punkten und 30 : 32-Toren.

Unnötige 5. Gelbe Karte für Nico Berghorst „Haar in der Suppe“

Ausgelassen bejubelte der HSC den nicht erwarteten Dreier. Eine Szene in der 92. Minute der Nachspielzeit aber ließ HSC-Trainer Axel Schmeing doch noch „explodieren“. Nach Pfiff des Schiris schoss der eingewechselte Nico Berghorst den Ball weg. „Gelb“ gab es dafür – und es war die fünfte Gelbe Karte für den Stürmer. Nico Berghorst fehlt dem HSC damit ausgerechnet am kommenden Sonntag im wichtigen Heimspiel gegen die Hammer Spielvereinigung.

Trainerstimmen:
Axel Schmeing (HSC): Ich bin unfassbar stolz auf mein Team. Diese drei Punkte tun uns verdammt gut. Vielleicht war der Sieg ein wenig glücklich, denn uns schwanden in der Schlussphase immer mehr die Kräfte.
Christian Britscho (Ahlen): Unsere Konterabsicherung war schlecht. Wir waren in einigen Szenen viel zu offen. Schaut man sich die Torbilanz von Holzwickede an, dann weiß man, dass dieses Team offensiv sehr große Qualitäten hat. Nach dem Ausgleich haben wir voll auf Sieg gespielt. Wir gehen immer auf den „Dreier“. Wenn ich jetzt noch mal die Zeit zurückdrehen könnte – ich würde es wieder so machen und meine Mannschaft auf Sieg spielen lassen und nicht nur den Punkt mitnehmen. Das ist unsere Art und unser Stil. Dafür stehen wir.

RW Ahlen: Bernd Schipmann, René Lindner, Bennet Eickhoff, Enes Güney (65. Sahin Yerli), Pascal Schmidt (70. Ismail Budak), Sven Höveler, Sebastian Mai (56. Roman Zengin), Timon Schmitz, Guiliano Nieddu, Luca Steinfeld (57. Marko Onucka), Marvin Schurig
HSC: Malte Hegemann, Moritz Müller (72. Mirco Gohr), Marcel Reichwein (76. Lamar Lambertz), Robin Rosowski, Tomislav Ivancic (90+1 Mohamed Yarhdi), René Richter (68. Nico Berghorst), Mischa Mihajlovic, Sebastian Hahne, Nils Hoppe, Aldin Kljajic, Lennart Uedickoven
Tore: 0 : 1 Reichwein (41.), 1 : 1 Schmitz, FE (77.), 1 : 2 Hahne (88.)
Schiedsrichter: Florian Exner (BW Beelen)
Zuschauer: 424
HSC-Bestnoten: Malte Hegemann, Aldin Kljajic, Sebastian Hahne.

Bild: Der HSCer Marcel Reichwein erzielte in der 41. Minute das 0:1 und visierte später das Außennetz an.

 

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