HSC spielt gegen Team der späten Tore

HSC spielt gegen Team der späten Tore

Fußball Oberliga, TSG Sprockhövel – Holzwickeder Sport Club (14.30 Uhr, GFT-Arena, Kunstrasenplatz „Im Baumhof“, Eickerstraße 23, Sprockhövel). Alles andere als eine adventliche Kaffeefahrt ins „Bergische“ erwartet den Holzwickeder Sport Club (HSC) am Sonntag. Beim ehemaligen Regionalligisten TSG Sprockhövel möchte der HSC seine zuletzt starke Vorstellung beim 2 : 2 in Brünninghausen bestätigen und den Hinspielsieg gegen die TSG (1 : 0) bestätigen.

12. August 2018, 16.07 Uhr: Mirco Gohr erzielt in der 52. Minute gegen die TSG Sprockhövel das erste Oberliga-Tor für den Holzwickeder Sport Club (HSC) in der Spielzeit 2018/19. Es blieb der goldene Treffer in diesem Spiel. Nun, am ersten Spieltag der Rückrunde am Sonntag, 16. Dezember, stehen sich beide Teams erneut gegenüber. Dieses Mal reist der HSC zur TSG auf den Kunstrasenplatz der GFT-Arena „Im Baumhof“ und ist, wie im Hinspiel, gegen den ehemaligen Regionalligisten wieder nur Außenseiter. Mut macht dem HSC die starke kämpferische Leistung beim Remis in Brünninghausen, als man 73 Minuten in Unterzahl spielte und zwei Mal in Führung ging. Zwei Anreize gibt es allerdings für den Gastgeber TSG. Mit einem Sieg kann der aktuell mit 19 Punkten Tabellenzwölfte am HSC (21 Punkte) vorbeiziehen und gleichzeitig Revanche für die doch etwas überraschende Hinspiel-Pleite nehmen.

Und eine weitere Tatsache spricht für „Sprocki“. Die Elf ist für die späten Tore berüchtigt – und da ist der HSC bekanntlich mit vielen Gegentoren in den letzten Minuten bekanntlich anfällig. Am letzten Sonntag musste für Sprockhövel so mal wieder die Nachspielzeit her, damit Hasan Ülker wenigstens mit seinem Treffer zum 3 : 3 noch für seine TSG einen Punkt gegen die Sportfreunde Siegen rettete. Am 2. Dezember war es, ebenfalls in der Extrazeit, der aufgerückte Innenverteidiger Ibrahim Bulut, der in Schermbeck den 1 : 1-Ausgleich erzielte.

Die ehemalige Festung GFT-Arena hat zuletzt etwas an Schrecken verloren. Dem 3 : 3 am letzten Sonntag gegen Siegen ging ein 1 : 2 gegen den TuS Erndtebrück voran. Der letzte Heimsieg datiert vom 11. November mit einem 4 : 1 gegen Gievenbeck.

Was die Verteilung beim Toreschießen angeht, gibt es zwischen den beiden sonntäglichen Kontrahenten große Ähnlichkeiten. Patrick Adam Dytko als bester Torschütze kommt, wie seine Pendants beim HSC, Nico Berghorst und Mirco Gohr, auf fünf Treffer. Dahinter folgen mit vier „Buden“ Felix Casalino, Ibrahim Bulut und Hasan Ülker. Trainer Andrius Balaika ist zuletzt wieder zu dem System zurückgekehrt, was er auch im Hinspiel in Holzwickede bevorzugt hatte – ein 4 – 1 – 4 -1 mit Felix Casalino in der Spitze und Hasan Üker auf der Außenbahn.

Für den HSC gilt es, sich selber zum Jahresabschluss und gleichzeitig ersten Spiel der Rückrunde und vor der Winterpause ein Geschenk unter den Weihnachtsbaum zu legen. Seit zwei Wochen trainiert die Schmeing-Elf auf dem Kunstrasenplatz der Haarstrang-Sportanlage und ist damit mit den Bedingungen auf dem Untergrund gut vertraut. Robin Rosowski sitzt seine Rotsperre ab und steht damit nicht zur Verfügung. Ze Mertens hat seine Rotsperre aus dem Spiel der zweiten Mannschaft abgesessen und steht zur Verfügung. Da die „Zweite“ des HSC bereits in der Winterpause ist, kann es auf der Bank der Holzwickeder auch wieder mal voller werden. „Es erwartet uns in Sprockhövel eine spielstarke Mannschaft mit sehr guten, erfahrenen Einzelspielern, die darauf brennen werden, sich für die Hinspiel-Niederlage zu revanchieren. Wir sind vorbereitet und haben einen Matchplan. Ziel ist es, etwas Zählbares mitzunehmen, das wird aber alles andere als leicht“, sagt Axel Schmeing. Offensiv muss es daher wieder, wie gegen Brünninghausen klappen, was nicht einfach wird. Denn mit Bruno Staudt steht bei der TSG ein 21-jähriger Keeper im Kasten, der bereits im Hinspiel und bei seiner letzten Vereinsstadion bei Concordia Wiemelhausen seine gute Klasse zeigte.

Geleitet wird die Begegnung übrigens von Marcel Neuer, Bruder von Nationaltorhüter Manuel.

Bild: Eine Szene aus dem Hinspiel, das der HSC it 1:0 gegen Sprockhövel gewann.

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