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HSC siegt mit 4:3 durch Doppelpacks von Uzun und Berghorst
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Fußball-Oberliga: Holzwickeder Sport Club – FC Eintracht Rheine 4:3 (4:1). 4:3 siegte der Holzwickeder SC gegen Eintracht Rheine. Es war ein enorm wichtiger Sieg im Oberliga-Abstiegskampf, vor allem vor dem Hintergrund, dass im Tabellenkeller insgesamt fleißig gepunktet wurde. Platz 12 mit 31 Punkten belegt der HSC nun. Mindestens 40 werden es am Saison-Ende aber sein müssen.

Die nur rund 250 Zuschauer bei dieser als Endspiel titulierten Begegnung mussten durch ein Wechselbad der Gefühle gehen. Einer ganz starken ersten Halbzeit folgten ganz schwache zweite 45 Minuten. Statt den in der ersten Hälfte überaus harmlosen und lethargischen Gast „aus dem Stadion zu schießen“, zeigten sich die HSC-Kicker in der zweiten Halbzeit in Geberlaune. Auch der Ausgleich wäre sogar noch möglich gewesen. „Einige Offensivkräfte müssen das Verteidigen noch lernen. Aber Welpenschutz gibt es in dieser Phase der Oberligasaison nicht mehr“, so HSC-Trainer Axel Schmeing. Der saß fix und fertig in den Katakomben des Montanhydraulik-Stadions und nippte an einem Glas Bier. „Das hätte ich auch gerne anders gehabt und hätte mich über eine frühere Entscheidung gefreut“, so Schmeing.

Die HSC-Aufstellung enthielt gleich eine Menge Überraschungen. Nils Hoppe, seit Mittwoch erst wieder aus China zurück, saß gleich wieder auf der Bank. Aber über Facebook hatte er ja regelmäßig verlauten lassen, dass er an seiner körperlichen Fitness im „Reich der Mitte“ gearbeitet hatte. Joshua Heinrichs und Mirko Gohr meldeten sich ebenfalls kurzfristig fit. Zé Mertens bekam von Beginn an eine Chance. Robin Rosowski, zuletzt nicht immer defensiv sicher, fand sich erst einmal auf der Bank wieder.

Es war klar, dass bei den beiden auf dem Papier auf Augenhöhe befindlichen Gegnern die bessere Einstellung und das „unbedingte Wollen“ entscheiden würde. Und da hatten sich die Rheiner Gäste dem Stau auf der Autobahn A 1, in dem sie cor Anpfiff lange standen, in der ersten Halbzeit zu sehr angepasst. Es lief nichts zusammen, Bewegung gleich null. Der HSC auf der anderen Seite begann auf der Überholspur – ähnlich wie in Halbzeit eins in Herne, nur erfolgreicher.

Bereits in der 1. Minute klingelte es im Kasten der Gäste. Auf Zuspiel von Nico Berghorst erzielte Kaniwar Uzun das schnelle 1 : 0 – Balsam auf die Seele des HSC. Joshua Heinrichs traf nach schönem Dribbling nur das Außennetz (9.), Justin Pfaff zielte um Zentimeter vorbei (11.). Rheine war ganz offensichtlich noch im Stau – das Team, insbesondere die Außen- und Innenverteidiger fanden nicht statt. Wieder war es Nico Berghorst, der auf Kaniwar Uzun passte, und der sagte mit dem 2 : 0 artig „danke“ (15.). Rheines Torjäger vom Dienst, Timo Scherping, stellte mal kurz den Turbo an und traf nach schönem Zuspiel zum 2 : 1 Anschluss (20.). Den „Kampf der Torjäger“ wollte Nico Berghorst nicht kampflos aufgeben: Seine Tore zum 3 : 1 (23.) und 4 : 1 (27.) waren eine Demonstration seines Könnens und ein Befreiungsschlag gegenüber seiner Torflaute in den letzten Wochen. Wer im Stadion für den HSC war, träumte wohl schon von einem Schützenfest.

Aber es kam anders, ganz anders. Wieder war es Timo Scherping, der mit seinem zweiten Treffer zum 4 : 2 in der 59. Minute das Spiel noch mal spannender machte. Nico Berghorst verpasste die Entscheidung freistehend knapp (63.). Mirco Gohrs Geschoss ging ebenfalls um Zentimeter vorbei (75.) Als dann wiederum Timo Scherping mit seinem dritten Treffer das 4 : 3 in der 78. Minute erzielte, begann das große Zittern. Auf den Rängen und bei den HSC-Spielern. Struktur gab es da nicht mehr. Der eingewechselte Nils Hoppe hätte allerdings beinahe in der 85. Minute noch ein Tor per Kopf erzielt – aber auch da lagen Zentimeter zwischen Jubel und Enttäuschung.

Und so blieb es beim knappen 4 : 3-Erfolg. Es war nicht der Befreiungsschlag, da Konkurrenten auch punkten, aber im Abstiegskampf Punkte, die am Ende wichtig sind.

HSC bestreitet jetzt drei Spiele in neun Tagen

Der Abstiegskampf wird auch über die Substanz entschieden. Der HSC hat jetzt drei schwere Spiele innerhalb von neun Tagen vor der Brust. Bereits am Ostermontag, 22. April, geht es um 15 Uhr zur Reserve des SC Paderborn. Am Sonntag, 28. April, geht es um 15 Uhr im heimischen Montanhydraulik-Stadion gegen die Überflieger der Oberliga und Aufsteiger, FC Schalke 04 II. Für alle Fans ein echtes „blau-weißes Wochenende“: Am Samstag, 27. April, stehen sich in der Bundesliga der BVB und Schalke im Revierderby gegenüber. Weiter geht es dann für den HSC bereits am 1. Mai. Um 15 Uhr steht im Montanhydraulik-Stadion das Nachholspiel gegen den FC Gievenbeck auf dem Programm. Alles sind Endspiele für die Holzwickeder – und daher werden die Osterfeiertage alles andere als besinnlich. Auch der „Tanz in den Mai“ wird für die Aktiven wohl entfallen müssen, sonst kann es sich gegen Gievenbeck in der Oberliga schnell ausgetanzt haben.

Trainerstimmen
Axel Schmeing (HSC):
Wir haben besser ins Spiel gefunden, waren von Beginn an hellwach. Endlich haben wir mal die Torchancen ausgenutzt. Timo Scherping auf Rheiner Seite war überragend. Bei vier Chancen hat er dreimal getroffen. Bei uns müssen einige offensive Kräfte lernen, zu verteidigen. Auch wenn es junge Spieler sind: Welpenschutz gibt es da in der Oberliga nicht. Schon gar nicht in dieser Phase. Wir müssen besser verteidigen und unsere Chancen noch konsequenter ausspielen. Das haben wir in den ersten zehn Saisonspielen gemacht. Da müssen wir wieder hin. Gegen Paderborn muss ich mir wieder mal eine neue Mannschaft zusammenstellen, da einige Spieler angeschlagen sind. Aber das bekommen wir hin – wie bisher immer.
Björn Laurenz (Rheine): Es war ein verdienter Sieg für Holzwickede. Es war eine Frage der Einstellung. Wer die bessere Einstellung an den Tag legen würde, würde gewinnen. So ist es dann auch gekommen. Ich bin ein wenig angefressen: Wir wussten genau, was uns erwartet. In der ersten Halbzeit haben wir vieles vermissen lassen. In den zweiten 45 Minuten habe wir dann einige Umstellungen vorgenommen, vor allem, um den überragenden Nico Berghorst irgendwie zu stoppen. Klar hätte es auch 4 : 4 ausgehen können. Insgesamt aber geht der Sieg für den HSC in Ordnung. Wir bekommen das aber hin und dann schauen wir mal, wo wir am Ende landen.

HSC: Kevin Beinsen, Justin Pfaff (46. Robin Rosowski), Enis Delija, Zé Mertens, Kaniwar Uzun, Mischa Mihajlovic, Miko Orachev (56. David Vaitkevicius), Joshua Heinrichs, Mirco Gohr (81. Nils Hoppe), Tom Niklas Kaluza, Nico Berghorst.
Rheine: Philipp Hinkerohe, Daniel Olthoff, Marvin Holtmann, Omar Guetat, Colin van den Berg (89. Leon Varelmann), Felix Frank, Kevin Grewe, Timo Scherping, Maik Osterhaus (20. Viktor Braininger), Xhemil Terziqi (69. Denis Rosum), Luca Meyer
Tore: 1 : 0 Uzun 1.), 2 : 0 Uzun (15.), 2 : 1 Scherping (20.), 3 : 1 Berghorst (23.), 4 : 1 Berghorst (27.), 4 : 2 Scherping (59.), 4 : 3 Scherping (78.) Schiedsrichter: Sina Diekmann (Bielefeld): sehr souverän.
Zuschauer: 250
HSC-Bestnoten: Nico Berghorst, Kaniwar Uzun

Bild: Nico Berghorst (li.) war zweifacher HSC-Torschütze gegen Rheine.

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