Banner_unter_Navi
Banner_unter_Navi
Banner_unter_Navi
Banner_unter_Navi
Banner_unter_Navi
Banner_unter_Navi

HSC siegt im „6-Punkte-Abstiegsspektakel“ gegen Ex-Regionalligisten

HSC siegt im „6-Punkte-Abstiegsspektakel“ gegen Ex-Regionalligisten
Werbung in Post 1
Werbung in Post 1
Werbung in Post 1
Werbung in Post 1
Werbung in Post 1
Werbung in Post 1
Werbung in Post 1
Werbung in Post 1

Fußball-Oberliga: Holzwickeder SC – TSG Sprockhövel 2:1 (0:1). Nichts für schwache Nerven war der 2 : 1-Heimerfolg des Holzwickeder SC im Duell der Tabellennachbarn gegen die TSG Sprockhövel. Erst ein vieldiskutierter Elfmeter in der 90. Minute entschied das Match für den HSC. Sieben Gelbe und eine Gelb-Rote Karte, verbissen geführte Zweikämpfe und Diskussionsfreudigkeit hüben wie drüben zeigten, welche immense Bedeutung das Duell des 13. (HSC) gegen den 14. (TSG) hatte. Nach diesem Spieltag hat der HSC mit 5 Siegen, drei Remis und fünf Niederlagen gute 18 Punkte „auf dem Deckel“. Die TSG bleibt 14.

Die erste Halbzeit ging, ohne „Wenn“ und „Aber“, an den Gast. Vor der mageren Kulisse von nur 249 Zuschauern setzte zwar der HSC mit einem schönen Schuss von Mirco Gohr und Parade von TSG-Keeper Azmir Alisic das erste Ausrufezeichen. Noah Karthaus zielte für Sprockhövel um Zentimeter vorbei (19.). Einen Freistoß aus gut 35 Metern schoss Marcel Reichwein, der eines seiner schwächeren Spiele im HSC-Dress zeigte und zur Pause auch zurecht ausgewechselt wurde, um Zentimeter vorbei (21.). Die Führung für die Gäste aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis entstand nach einem Abstimmungsfehler zwischen Nils Hoppe und Lennart Uedickoven. Beide ließen sich durch den agilen Felix Casalino „vernaschen“, und der bezwang Muhamed Acil im Holzwickeder Kasten mit einem Schuss in die lange Ecke (22.). Das war zu dem Zeitpunkt schon etwas überraschend. Vom HSC kam in der Folgezeit wenig bis gar nichts.

Trainer Axel Schmeing war bedient, verzog sich mit seinem „Co“ Marcel Greig von den bequemen Trainerstühlen am Spielfeldrand auf die harte Ersatzbank zu intensiven Diskussionen. Die fruchteten erst mal wenig. Der ehemalige Regionalligist, der in der letzten Spielzeit noch mit 0 : 3 in Holzwickede eine „Klatsche“ bekommen hatte, war deutlich feldüberlegen und spielte einfach intelligenter. Die HSC-Abwehrchefs Nils Hoppe und Aldin Kljajic hatten alle Hände voll zu tun, um den Ausbau der Führung zu verhindern. Schmeing beorderte früh die komplette Bank zum Warmmachen. „Mir fehlten auf dem Platz einfach die Mentalität, Power und der absolute Wille, der uns noch in Gütersloh ausgezeichnet hatte“, sagte der Trainer anschließend. Der wenig überzeugende Jonas Janetzki wurde dann auch früh in der 37. Minute gegen René Richter ausgewechselt – ein ganz kluger Schachzug, wie sich später herausstellen sollte.

Als der gute Schiri Timo Gansloweit zur Pause pfiff, war eine Halbzeit beendet, die verdient an die TSG gegangen war, in der aber noch alles für beide Kontrahenten „drin“ war.

Nico Berghorst mit überraschendem Comeback – René Richter mit „Wut im Bauch“

Für die zweiten 45 Minuten hatten sich Schmeing und Greig etwas Besonderes ausgedacht. Für Marcel Reichwein und den mit „Gelb“ belasteten Mischa Mihajlovic kamen Moritz Müller und Nico Berghorst auf das Feld. Nico Berghorst fehlte drei Monate lang und hatte erst zweimal mit der Mannschaft trainiert. „Das war ein Risiko, das wir aber bei dem Spielstand gehen mussten“, so Axel Schmeing später. Berghorst, immer noch bester Torjäger des HSC, zwang dann auch gleich Azmir Alisic zu einer Parade (46.). Der ebenfalls ins Spiel gekommene René Richter scheiterte ebenfalls mit einem tollen Schuss (48.). Richter merkte man in der Folgezeit an, dass er „wollte“ und wie sehr ihn der Platz auf der „Bank“ geärgert hatte. Torschütze Felix Casalino versuchte es gegen Mhamed Acil und scheiterte (49.). Es war fast schon ein offener Schlagabtausch zu Beginn der zweiten Hälfte.

Die positive Reaktion auf seine Nichtberücksichtigung in der Startformation zeigte René Richter dann in der 62. Minute. Sein Schuss wurde zwar noch abgefälscht, schlug aber zum Ausgleich ein. Tom Sondermann wollte für die TSG die erneute Führung, fand aber auch in Muhamed Acil seinen Meister (74.).

Die vieldiskutierte 90. Minute

Und dann kam sie, die 90. Minute. Sebastian Hahne brach durch und wurde durch TSG-Keeper Azmir Alisic von den Beinen geholt. Innerhalb oder außerhalb: keine Frage für Referee Timo Gansloweit, der sofort auf Strafstoß und „Gelb“ für den Torhüter entschied. Azmir Alisic fand die Entscheidung aus seiner Sicht eher „suboptimal“,  protestierte lautstark und vehement. Dafür gab es dann „Gelb-Rot“ – vertretbar.

Da aber Sprockhövel bereits viermal gewechselt hatte, musste Feldspieler und Verteidiger Johannes Sabah in die „Kiste“. Nico Berghorst wollte erst schießen – wurde dann aber von Tomislav Ivancic „überstimmt“. Der schnappte sich das Leder und verwandelte ganz cool zur 2 : 1-Führung für Holzwickede. Es war die Entscheidung, denn in den folgenden zwei Minuten passierte nichts mehr. „Es war kein Elfer, das war außerhalb“ klagte Sprockhövels Coach Andrius Balaika nach Abpfiff – es war nun mal eine Tatsachenentscheidung, die vom Referee so entschieden wurde und auch der sichere Linienrichter Christian Naskrent nicht anders als sein Hauptschiedsrichter gesehen und damit dessen Entscheidung nicht korrigiert hatte.

Trainerstimmen:

Axel Schmeing (HSC): In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme, uns Ideen zu erarbeiten. Di Halbzeitführung für die TSG war verdient, hätte sogar mit 2 : 0 höher ausfallen können. Es fehlten mir die Power und die Mentalität des Gütersloh-Spiels. Am Ende war sicherlich auch das Glück auf unserer Seite, auch wenn die zweite Hälfte deutlich besser von uns war. Wir haben jetzt 18 Punkte. Wir müssen jetzt auch Erwartungsmanagement betreiben, Die Bäume wachsen hier nicht in den Himmel. 18 Punkte, das kann auch ein Trugschluss sein. Die letzten Spiele hätten auch ganz anders laufen können. Da war auch viel Glück dabei. Wir müssen und wollen weiter Gas geben. Vielleicht gelingt uns js beim haushohen Favoriten Meinerzhagen eine Überraschung. Aber da sind wir nur ganz krasser Außenseiter.
Andrius Balaika (Sprockhövel): So zu verlieren ist extrem bitter. Die Szene zum Elfer habe ich außerhalb gesehen. Der Elfer geht gar nicht. Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. So fahren mit leeren Händen nach Hause. Wir müssen sehen, dass wir bis zur Winterpause noch möglichst viele Punkte sammeln, sonst wird es ganz eng für uns im Abstiegskampf.:

HSC: Muhamed Acil, Marcel Reichwein (46. Moritz Müller), Robin Rosowski (90. Lamar Lambertz), Tomislav Ivancic, Mischa Mihajlovic (46. Nico Berghorst), Sebastian Hahne, Nils Hoppe, Jonas Janetzki (37. René Richter), Aldin Klajic Mirco Gohr, Lennart Uedickoven
TSG Sprockhövel: Azmir Alisic, Johannes Sabah, Malick-Martell-Mourtala, Luca Hauswerth (64. Joel Hauser), Felix Casalino (64. Alperen Sahin), Kaan Cosgun, Noah Karthaus (84. Phil Britscho), Tom Sindermann, Christian Antwi-Adjej, Raoul Meister (81. Bekir Gökmen), Levin-Alexandre D Hone
Tore: 0 : 1 Casalino (22.), 1 : 1 Richter (62.), 2 : 1 Ivancic (FE, 90.)
Schiedsrichter: Timo Gansloweit (SC Husen-Kurl): sehr sicher
Bes. Vork.: Gelb-Rot für Sprockhövels Torhüter Azmir Alisic wegen Foulspiels und anschließenden Meckerns (90.). Foulelfmeter für HSV und Tor durch Tomislav Ivancic (90.)
Zuschauer: 249
Beste HSC-Spieler: Muhamed Acil, René Richter, Aldin Kljajic

 HSC-News: Testspiel gegen Kirchhörder SC vereinbart

Was interessiert da die Champions League und das BVB-Heimspiel gegen Inter Mailand fast zeitgleich angesichts des harten Abstiegskampfs. Dachte sich auch HSC-Trainer Axel Schmeing und setzte für Dienstag, 5. November, 19.30 Uhr ein Testspiel des HSC gegen den Westfalenligisten Kirchhörder SC an. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz an der Hauptschule, Opherdicker Straße 44. Es gibt ein Wiedersehen mit dem Ex-HSCer Karim Bouasker, heute Co-Trainer in Kirchhörde neben Chef-Coach Sascha Rammel. Das HSC-Testspiel gegen Kirchhörde ist die Generalprobe vor dem Meisterschaftsspiel beim Aufstiegs Top-Favoriten RSV Meinerzhagen am Sonntag, 10. November. In Meinerzhagen wird auf Kunstrasen gespielt (Stadion an der Oststraße).

Bild: Nico Berghorst (li.) sammelte nach seiner langen Verletzungspause für 45 Minuten wieder Spielpraxis.

 

Werbung in Post 2
Werbung in Post 2
Werbung in Post 2
Werbung in Post 2
Werbung in Post 2
Werbung in Post 2
Werbung in Post 2
Werbung in Post 2

Related posts

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Werbung im Artikel