HSC rückt nach 5:2 dem Spitzenreiter DSC Wanne-Eickel auf die Pelle

HSC rückt nach 5:2 dem Spitzenreiter DSC Wanne-Eickel auf die Pelle

Fußball-Westfalenliga 2: Holzwickeder SC – DJK TuS Hordel 5:2 (2:0). So deutlich wie diesmal hat der HSC noch nie gegen die DJK TuS Hordel gewonnen. Gegen eine Gästemannschaft, die seit Jahren zu den offensiv stärksten der Liga zählt, landeten die Holzwickeder einen in dieser Höhe nicht zu erwartenden Sieg, durch den sie punktemäßig zu Spitzenreiter DSC Wanne-Eickel, dessen Partie gegen Erkenschwick ausfiel, aufgeschlossen haben und nur durch das etwas schlechtere Torverhältnis auf Platz 2 blieben. Ausschlaggebend für den Erfolg der Hausherren war die kaltschnäuzigere Spielweise vor des Gegners Tor.

Die zahlte sich schon in der 10. Minute aus, als Sebastian Hahne im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht wurde und Robin Schultze den Strafstoß gewohnt sicher verwandelte. Hordel wehrte sich und ließ in der 38. Minute eine glasklare Chance durch Peter Elbers aus. Da machte es zwei Minuten später der junge Fabien Garando bssser und netzte eine uneigennützige Vorarbeit von Nico Berghorst eiskalt ein. Berghorst wurde in der 44. Minute für viele Zuschauer elfmeterreif im Strafraum festgehalten und scheiterte in der Nachspielzeit an DJK-Schlussmann Kevin Kampschäfer.

Die Hordeler hatten sich für die zweiten Abschnitt offenbar viel vorgenommen und sahen sich durch Christoph van der Heusen in der 51. Minute belohnt, als er sehr zum Ärger der Holzwickeder Zuschauer einen Foulelfmeter, den Berghorst an Ron Berlinski verursacht haben soll, zum 1:1 verwandelte. Die Antwort des HSC folgte auf dem Fuße, sprich in der 52. Minute: Nico Berghorst setzte gegen Keeper Kampschäfer nach und war beim 3:1 genauso kaltschnäuzig wie acht Minuten, als er einen Querpaß von Mike Hibbeln über die Linie drückte – 4:1. Hordel steckte nicht auf und schöpfte in der 69. Minute nach einem Freistoßtor von Van der Heusen aus 25 Metern neue Hoffnung. Die aber machte Mirco Gohr sieben Minuten später, als er klug freigespielt wurde und Kampschäfer beim finalen 5:2 keine Chance ließ, endgültig zunichte.

Nach Spielschluss zollte HSC-Coach Axel Schmeing seiner Elf angesichts ihrer personellen Nöte (im Vergleich zum Lünen-Spiel fehlten auch noch Marcel Duwe und Nils Hoppe) hohes Lob und betonte, wie wichtig es doch sei, über eine starke Reserve in der Bezirksliga zu verfügen, was unter anderem an der Leistung von Maximilian Venos und Fabien Garando sichtbar werde.

Trainerstimmen
Axel Schmeing (HSC): Angesichts der Rahmenbedingungen bin ich stolz auf meine Mannschaft. Wir haben gegen einen Gegner mit guter Offensivabteilung die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt. Maximilian Venos aus der Zweiten, der ins kalte Wasser geworfen wurde, hat eine solide Leistung gezeigt.
David Zajas (DJK): Verdiente drei Punkte für Holzwickede. Mit der ersten Halbzeit, in der Peter Elbers ein Tor hätte schießen müssen, bin ich trotz des 0:2 durchaus zufrieden. Später hat sich gezeigt, dass wir zu viele einfache Fehler machen und wir defensiv noch einiges tun müssen.

HSC: Beinsen – Mihajlovic, Tucholski, Venos, Schultze, Garando (80.Üstün), Mertens, Hibbeln (84. Pfaff), Gohr, Hahne, Berghorst (88. Heiß).
DJK: Kampschäfer – Conrad, Bastürk, Berlinski, Elbers, Büscher, Helfer, Severich, Ufer (46. Stöhr), van der Heusen (78. Koymali), Erdelt.
Tore: 1:0 (10.) Foulelfmeter Schultze; 2:0 (40.) Garando; 2:1 (51.) Foulelfmeter v.d. Heusen; 3:1, 4:1 (42. und 60.) Berghorst; 4:2 (69.) v.d. Heusen; 5:2 (76.) Gohr.

Bild: HSC-Trainer Axel Schmeing mit Anweisungen an Sebastian Hahne. Der wurde bereits nach zehn Minuten elfmeterreif gefoult. Robin Schultze vewandelte, der Beginn des Holzwickeder Siegeslaufes.

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