HSC-Reserve zwingt Favorit VfL in die Knie

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Fußball-Bezirksliga 8: Holzwickeder SC II – VfL Kamen 2:1 (2:0). Aufatmen beim Bezirksliga-Aufsteiger in Holzwickede. Den als Favorit auf den Haarstrang angereisten VfL Kamen konnte man in die in die Knie zwingen und hatte nach zuletzt nur mäßigen Wochen wieder einmal Grund zur Freude. Der VfL musste seine Erfolgsserie bbrechen. Schon nach vier Minuten besorgte Sascha Grasteit das 1:0. danach hatte  Sebastian Schmerbeck mehrfach die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Beim 2:0 half  Kamens Johannes Potthoff mit – er fälschte eine scharfe Hereingabe von Dennis Hense unglücklich ins eigene Tor ab. Außer einem Pfostentreffer von Philipp Pötter ließen die Holzwickeder wenig zu gegen eine Gästeelf, die in erster Linie nur bei Standardsituationen Gefahr ausstrahlte. Daran änderte sich auch nach Wiederabpfiff nichts Gravierendes, obwohl der VfL nun mehr riskierte und in der Schlussphase auch immer wieder seinen Torhüter Jens Lassak bei Eckbällen und Standards nach vorn beorderte. Holzwickede geriet stark unter Druck, hätte aber mehrfach bei Kontern den Sack schon vorzeitig zumachen können.

Bei den Gästen konnte im übrigen Marko Barwig seine Elf nicht mehr von der Trainerbank aus coachen: Er hatte sich nach dem Halbzeitpfiff wohl allzu kritisch zu Schiedsrichter Fabian Bodem aus Coesfeld geäußert und wurde daraufhin vom Unparteiischen des Innenraums verwiesen. Aber auch der HSC beendete das Spiel nicht komplett, weil der Referee in der dritten Minute der Nachspielzeit Mischa Mihajlovic wegen eines Bodychecks des Feldes verwiesen hatte.

Trainerstimmen:
Olaf Pannewig (HSC): „Wir haben es uns zwar unnötig schwer gemacht, letztendlich aber wohl verdient gewonnen. Durch ein unnötiges Foul geben unser 2:0 her und kassieren einen Elfer zum Anschlusstreffer. Der VfL drängte zwar auf den Ausgleich, unsere Abwehr stand, unsere Konter hätten wir besser setzen müssen. Dann wäre früher Ruhe in der Partie gewesen gewesen. Aus dem Spiel heraus haben wir wenig zugelassen.. Kamener Gefahr drohte meistens dufrch Standards.“
Marko Barwig (VfL): „In der ersten Halbzeit haben wir viel zustande gebracht. Gronert fehlte, Krause und Pötter gingen noch vergrippt ins Spiel. Das machte sich bemerkbar. Dann produzieren wir zu allem Überfluss noch ein Eigentor. Ein Punkt wäre am Ende möglich gewesen. Der Sieg für Holzwickede ist jedoch okay.“

HSC:
Golisch – Hussain, Schmerbeck (85. Bauer), Grasteit, Hense, Tobio Lemos (78, Hoppe), Rezgui, Harbig, Mihajlovic, Lehmann (78. Powilleit), Heubel.
VfL: Lassak – Hülsmann, Pötter (68, Hennig), Saka (46. Berndt), Lindner, Krause (79. König), Franke, Potthoff, Gretenkort, Sudhaus,. KrucinskI.
Tore: 1:0 (4.) Grasteit; 2:0 (44.) Eigentor Potthoff; 2:1 (60.) Foulelfmeter Sudhaus.

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