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HSC nach 7:1-Kantersieg nun Oberliga-Achter

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Fußball-Oberliga: Holzwickeder SC – TuS Erndtebrück 7:1 (3:1). Mit dem höchsten Sieg in der nun zweijährigen Oberliga-Zugehörigkeit sicherte sich der HSC nicht nur drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Das 7:1 zahlt auch auf die Torbilanz ein. Vor der Minuskulisse von nur 169 Zuschauern schoss sich der HSC den Frust des 0:5 aus dem Meinerzhagener Spiel von der Seele und stellte unter Beweis, dass man in dieser starken Oberliga mitspielen kann.

Im Tor des HSC stand von Beginn an Malte Hegemann. Es war keine so überraschende Entscheidung der HSC-Trainer, die Hegemann bereits in der zweiten Halbzeit des Meinerzhagen-Spiels eingewechselt hatten. Um es vorweg zu nehmen: Hegemann machte seine Sache insgesamt gut, auch wenn er eiskalt erwischt wurde. In der 2. Minute kam Murat-Kaan Yazar zum Ball. Malte Hegemann wusste nicht so recht, ob er raus oder stehen bleiben sollte – und Yazar schob zum ganz frühen 0 : 1 für die Gäste ein. Es war genau die Situation, die der HSC unbedingt verhindern wollte. Doch Holzwickede zeigte eine Reaktion. In der 16. Minute war es Sebastian Hahne, der zum 1 : 1-Ausgleich einschoss. In der 26. Minute ballerte Abbas Attias einen Freistoß an den linken Pfosten – da wäre Malte Hegemann machtlos gewesen. Und wieder kam der HSC zurück. Mirco Gohr verzog (29.). Marcel „Cello“ Reichwein zeigte dann in der 30. Minute seine außergewöhnliche Qualität. In der 30. Minute erzielte er das 2 : 1. Sebastian Hahne verzog (35.) bevor dann wieder Marcel Reichwein zuschlug. In der 40. Minute schoss er links unten zum 3 : 1 ein – TuS-Keeper Niklas Knopf war da nicht ganz schuldlos, hechtete er doch viel zu spät und behäbig ins bedrohte Eck. Mit dem Halbzeitpfiff schoss Sebastian Hahne noch den Pfosten, nachdem er den Keeper bereits ausgespielt hatte und den leeren Kasten einfach nicht traf.

Halbzeit zwei Erndtebrück wie ein Absteiger

Was immer Erndtebrücks Trainer und gleichzeitig Sportlicher Leiter Alfonso Rubio-Alfonso da seinen Mannen erzählt hatte – er hatte wie vor eine Mauer gesprochen. Der ehemalige Regionalligist und Teilnehmer am DFB-Pokal war so erschreckend schwach, dass man sich um die Liga-Zugehörigkeit ernsthaft Sorgen machen musste. Tomislav Ivancic (49. und 67.) stellte mit dem 4 : 1 und 5 : 1 die Weichen frühzeitig auf einen Dreier für Holzwickede. Was folgte, waren -Chancen für den HSC im Minutentakt. Es hätte zweistellig ausgehen können, ja müssen. Die Wittgensteiner wirkten wie von Sinnen. Das 6 : 1 durch Sebastian Hahne (70.) und das 7 : 1 durch Nico Berghorst (84.) waren Ausdruck eines starken HSC-Auftritts und einer unterirdischen Leistung des TuS Erndtebrück.

Aller Ehren wert

Fazit der 90 Minuten: Der HSC zeigte Reaktion auf das 0 : 5 aus dem Meinerzhagener Spiel. Und nach dem frühen Rückstand viel Moral. In der Offensive wurde aber, trotz des 7 : 1, viel verballert. Dennoch: Das war eine Leistung des HSC Marke „aller Ehren wert“.

„Muss jetzt noch mit meiner Tochter Mathe üben“

Noch eine Stunde nach Spielschluss feierte die HSC-Truppe in der Kabine den hohen Dreier. Der erste, der ging, war HSC-Cheftrainer Axel Schmeing. Der war bereits in Gedanken bei seinem nächsten großen Einsatz und der strategischen Vorbereitung: Seine Tochter schreibt diese Woche einen Mathe-Test: „Da muss auch alles passen“, schmunzelte Schmeing, nachdem er sich von Mannschaft und Fans verabschiedet hatte.

Donnerstag Testspiel beim FC Iserlohn

Da am kommenden Sonntag aufgrund des Totensonntags spielfrei ist, hat der HSC am Donnerstagabend ein Freundschaftsspiel vereinbart. Gegner um 19 Uhr im Hemberg-Stadion, oder, bei schlechtem Wetter auf dem Kunstrasenplatz, ist der FC Iserlohn. „Wir werden hier Spielern aus dem erweiterten Kreis der Ersten und gegebenenfalls A-Jugendspielern eine Einsatz-Chance geben“ kündigte Axel Schmeing an.

Trainerstimmen:
Axel Schmeing (HSC): Erst mal zu Malte Hegemann. Er kam schwer ins Spiel und musste dann schnell nach zwei Minuten das 0 : 1 schlucken. Er brauchte dann zehn bis 15 Minuten, war dann aber der zuverlässige Keeper. Okay. In der ersten Hälfte hatten wir dann viel zu viele Ballverluste. Die Zweikampfquote war schlecht. Die zweite Halbzeit hat mir richtig gut gefallen. Wir sind gierig geblieben, wollten die Tore. Wir können diesen Erfolg aber auch richtig einordnen. Der TuS hat es uns heute sehr einfach gemacht. Die kommenden Spiele in Ahlen (1. Dezember) zuhause gegen Hamm (8. Dezember) und dann zuhause gegen Siegen (15. Dezember) werden zeigen, wo wir wirklich stehen. Platz 8 aktuell – das ist gut. Jetzt fahre ich zu meiner Tochter nach Hause, um mir ihr für die Mathe-Arbeit in dieser Woche zu üben.
Alfonso Rubio-Doblas (Erndtebrück): Um es mal ganz klar zu sagen: Große Fresse unter der Woche, dann den Schwanz einziehen. Entschuldigung aufgrund der Wortwahl, aber so war es. Das hatte von meinem Team mit Oberliga-Fußball und Anspruch der Spieler so gar nichts zu tun. Ich bin ja neben Trainer auch Sportlicher Leiter. Was ich mir da anhören muss und dann, wie heute, auf dem Platz sehe, das passt nicht zusammen. Es war ein hochverdienter Sieg des HSC, der auch zweistellig hätte ausgehen können. Doch es geht weiter. Wir haben noch drei Spiele in diesem Jahr. Von der Qualität her wird es sehr schwer, doch wir werden versuchen, die Klasse zu halten.

HSC: Malte Hegemann, Marcel Reichwein (61. Nico Berghorst), Robin Rosowski, Tomislav Ivancic, René Richter, Mischa Mihajlovic, Sebastian Hahne (81. Moritz Müller), Nils Hoppe (67. Lamar Lambertz), Aldin Kljajic, Mirco Gohr (56. Jonas Janetzki), Lennart Uedickoven.
TuS Erndtebrück: Niklas Knopf, Tatsuya Yamazaki, Lars Birlenbach (64. Maximilian Wüst), Mehdi Reichert, Abbas Attia, Murat-Kaan Yazar (81. Mats Ole Joshua Birkelbach), Taira Tomita, Mehmedalija Covic, David Jäger (81. Nico Renner), Moritz Brato, Eren Bilgicli (46. Besmir Rada)
Tore: 0 : 1 Yazar (2.), 1 : 1 Hahne (16.), 2 : 1 Reichwein (30.), 3 : 1 Reichwein (40.), 4 : 1 Ivancic (49.), 5 : 1 Ivancic (67.), 6 : 1 Hahne (70.), 7 : 1 Berghorst (84.)
Schiedsrichterin: Sina Diekmann (SG Deensen/Arholzen)
Zuschauer: 169
Bestnoten: Sebastian Hahne, Marcel Reichwein.

Bild: Lennart Uedickhoven überzeugte beim 7 : 1-Kantersieg gegen den TuS Erndtebrück.

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