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HSC nach 2:1-Heimsieg gegen Regionalliga-Absteiger Kaan auf Platz elf

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Fußball-Oberliga-Westfalen: Holzwickeder SC – 1. FC Kaan-Marienborn 2:1 (1:0). Einen ganz wichtigen Dreier im Abstiegskampf der Oberliga Westfalen erkämpfte sich der Holzwickeder Sport Club durch das 2:1 gegen den letztjährigen Regionalligisten 1. FC Kaan-Marienborn. Platz 11 bei zwölf Punkten und 15 : 17 Toren sind nach neun Spieltagen in der Fünften Liga eine Ausbeute, die sich sehen lassen kann. Der Erfolg gegen die Siegerländer war am Ende aufgrund der starken Schlussoffensive glücklich, aber gemessen am gesamten Spielverlauf nicht unverdient.

„Grünes Licht“ für Hoppe, Reichwein und Gohr – Müller muss mit Fieber kurzfristig passen

Die angeschlagenen Nils Hoppe, Marcel Reichwein und Mirco Gohr signalisierten vor dem Spiel „Wir können spielen“, und selbst die HSC- Auswechselbank war mit fünf Feldspielern und einem Keeper (Lamar Lambertz, Jona Deifuß, Tomislav Ivancic, Florian Knafla, Mohamed Yarhdi und Torhüter Malte Hegemann) ordentlich besetzt. Passen musste dieses Mal Moritz Müller, der sich am Sonntagmorgen mit Fieber bei Trainer Axel Schmeing abgemeldet hatte. Kaan-Marienborn trat mit dem Neuzugang vom TuS Erndtebrück, Kisolo Deo Biskup, an. Um es vorwegzunehmen: Biskup, der bei Erndtebrück keine Vertragsverlängerung bekommen hatte, konnte keine Akzente setzen und wurde in der 63. Minute durch Dawid Krieger ausgewechselt. Und der wiederum schoss wenig später das Ehrentor für Kaan (74.).

Blitzstart für den HSC

„Wir haben viel in der Woche nach den drei Niederlagen in Folge gesprochen, zahlreiche Einzelgespräche geführt. Auch beim Aufwärmen sah man noch, dass wir wollten. Doch dann dieser Start ins Spiel“, klagte Kaans Trainer Tobias Wurm in der anschließenden Pressekonferenz. In der Tat sah der ehemalige Viertligist bei dem frühen Führungstreffer für den HSC denkbar schlecht aus. Mirco Gohr schnappte sich auf der linken Seite einen Einwurf, warf zu Sebastian Hahne, der zog unwiderstehlich Richtung Tor der „Käner“ und ziemlich „blank“ stand da René Richter vor Kaans Keeper Christian Bölker. Der Zerberus der Deutschen Nationalmannschaft der Gehörlosen und mit diesem Team Weltmeister und Vize-Europameister, konnte den ersten Versuch von Richter noch toll abwehren, beim Nachschuss wiederum durch Richter war er komplett machtlos. Nach fünf Minuten stand es so 1:0 für Holzwickede. Bei widrigem Herbstwetter und vor der Minuskulisse von 100 Zuschauern war das eine eiskalte Dusche für den Gast.

HSC setzt nach

Und Holzwickede setzte nach. Der Schmeing-Truppe sah man an, dass sie das 2 : 4 und Kreispokal-Aus gegen den Kreisligisten Eintracht Werne unter der Woche und das 0 : 3 in Rhynern vor sieben Tagen wett machen wollte. Der Schuss von Sebastian Hahne wurde von Christian Bölker großartig pariert (13.). Kaan’s Nino Saka flankte auf Mario-Lukas Scheld – doch dessen Kopfball war zu schwach (29.). Jonas Janetzki passte auf Mirko Gohr – und wieder war Kaans Christian Bölker zur Stelle (37.). Der am Sonntag sehr gute René Richter schiss aus der Distanz (39.) – da fehlten nur Zentimeter. Es blieb zur Halbzeit beim verdienten 1 : 0 für den HSC.

Starker HSC nach der Pause

Ganz früh, nach einer selbstgewählten, ganz kurzen Halbzeitpause, lief das Team von Kaan-Marienborn wieder zurück auf dem Platz. Aber es wollte für das Team von Trainer Tobias Wurm einfach nicht laufen, im Gegenteil. Sebastian Hahne und Marcel Reichwein verpassten nacheinander das 2:0 für den Gastgeber (50.). Das machte dann Sebastian Hahne in der 55. Minute besser und erzielte das aus Sicht des HSC und seiner Anhänger so herbeigesehnte und umjubelte 2:0.

Nach einer Stunde plötzlich Kaan am Drücker

War das 2:0 die Entscheidung? Beileibe nicht. Tobias Wieschhaus wollte die Pleite so einfach nicht hinnehmen. In der 64. Minute stand er plötzlich komplett frei vor HSC-Torhüter Muhammed Acil, visierte aber den wolkenverhangenen Holzwickeder Himmel an. Dieses Lebenszeichen wiederum fand Holzwickedes Robin Rosowski nicht so toll und visierte den Pfosten an (66.). Das hätte die endgültige Entscheidung sein müssen.

Stattdessen wurde es noch mal spannend. Der eingewechselte Dawid Krieger stand plötzlich zehn Meter vor dem Tor komplett frei und ließ Muhammed Acil keine Chance mit dem 2 : 1 (74.). Was folgte war eine turbulente Schlussphase ohne großartige „Hundertprozentige“ auf beiden Seiten. Zwar gab es Ecken und Freistöße für Kaan in Hülle und Fülle. Torhüter Christian Bölker tauchte immer öfter im Holzwickeder Strafraum auf, konnte aber trotz seiner Körpergröße keine Akzente setzen. Als nach vierminütiger Nachspielzeit der gute Schiedsrichter Julian Engelmann von den Sportfreunden Sümmern, immerhin Westfalens-Nachwuchsschiedsrichter des Jahres 2017, abpfiff, war es vollbracht. Es war der erste HSC-Sieg gegen Kaan-Marienborn, nachdem in der Spielzeit 15/16 beide Begegnungen mit 0 : 2 daheim und auswärts verlorengegangen waren.

Alte Bekannte dabei – Fanja Noll scoutet heute für 1. FC Saarbrücken

Trotz der enttäuschenden Kulisse von nur 100 Unentwegten fanden auch alte Bekannte den Weg ins Montanhydraulik-Stadion. Allen vorweg der Ex-Trainer des HSC beziehungsweise des damaligen HSC, Fanja Noll. Der ist heute als Scout unterwegs – für den 1. FC Saarbrücken. Als im Siegerland wohnender Fußballexperte kennt er natürlich nicht nur den HSC sondern auch Kaan-Marienborn bis heute aus dem Eff-Eff. Sein Kommentar zur Halbzeit: „Da muss mehr von Kaan kommen, sonst wird es nicht reichen.“ Recht hatte er. Marcel Reichwein, Holzwickedes Stürmer, kennt er ebenfalls aus alten Zeiten. „In Erfurt bei RW Erfurt war er supergut, das war seine beste Spielzeit“, so Noll. Heute freue er sich für Reichwein, dass er nach seiner Zeit bei Steinbach-Haiger in der Regionalliga und ärgstem Konkurrenten seines FC Saarbrücken, in Holzwickede noch mal auf Torejagd gehen könne.

Wieder dabei nach seinem Nordamerika-Kreuzfahrt-Trip war der Berater der Sportlichen Leitung des HSC, Karl-Friedrich Lösbrock. Offensichtlich bracht er dem HSC Glück – so kann‘s weitergehen.

HSC bereit für Spitzenreiter Wiedenbrück – Fanbus wird eingesetzt

Nach Regionalliga-Absteiger Kaan-Marienborn erwartet den HSC nun am kommenden Sonntag, 13. Oktober, ein weiterer Regionalliga-Absteiger. Um 15 Uhr geht es zum SC Wiedenbrück. Eine superschwere Aufgabe, denn der SC Wiedenbrück ist aktuell Spitzenreiter der Oberliga Westfalen. Zu diesem Spiel setzt der HSC einen Fanbus ein, der am 13. Oktober um 12 Uhr ab Montanhydraulik-Stadion fährt. Ebenso wird zum übernächsten Auswärtsspiel beim FC Gütersloh ein Fanbus eingesetzt: Abfahrt ist dann am Sonntag, 27. Oktober, um 12 Uhr am Montanhydraulik-Stadion zum Stadion des FC Gütersloh. Anmeldungen für beide Fahrten nimmt HSC-Geschäftsführer Günter Schütte unter 0157 55 31 9515 entgegen.

Trainerstimmen
Axel Schmeing (HSC): Ich bin überglücklich, unter diesen Voraussetzungen gewonnen zu haben. Ich fand, dass Kaan sogar in der ersten Hälfte besser war. Von zehn Zweikämpfen haben die sieben gewonnen, zweimal Foul gespielt, und wir haben nur ein Duell gewonnen. Das habe ich meiner Elf auch in der Pause gesagt. Unsere beste Phase hatten wir von der 46. Minute bis zur 70. Minute. Anschließend merkte man uns an, dass wir auf dem Zahnfleisch gehen. Wir hatten aber auch das Glück des Tüchtigen.
Tobias Wurm (Kaan-Marienborn): Wir hatten uns nach drei Niederlagen in Folge viel vorgenommen, viel unter der Woche geredet, viele Einzelgespräche geführt. Das Aufwärmprogramm war auch noch gut. Dann liegst Du plötzlich nach fünf Minuten 0 : 1 hinten. Die Halbzeitführung für Holzwickede war verdient. Erschreckend war es, wie wir aus der Halbzeit gekommen sind. Das alles führt dazu, dass meine Stimmung nach dem Abpfiff sehr bescheiden ist.

HSC: Muhammed Acil, Marcel Reichwein, Robin Rosowski, René Richter, (78. Tomislav Ivancic), Mischa Mihajlovic (65. Mohamed Yarhdi), Sebastian Hahne, Nils Hoppe, Jonas Janetzki (90. Lamar Lambertz), Aldin Kljajic, Mirco Gohr, Lennart Uedickoven
FC Kaan-Marienborn: Christian Bölker, Arthur Tomas, Toni Gänge (84. Sebastian Schneider), Jannik Schneider, Mats-Lukas Scheld, Kisolo Deo Biskup (63. Dawid Krieger), Eugene Ofosu-Ayeh (53. Johannes Burk), Lukas Duda (58. Kohsuke Tsuda), Daniel Waldrich, Tobias Wieschhaus, Nino Saka
Tore: 1 : 0 Richter (5.), 2 : 0 Hahne (55.), 2 : 1 Krieger (74.)
Schiedsrichter: Julian Engelmann (SF Sümmern): fehlerlos, sehr sicher
Zuschauer: 100
HSC-Bestnoten: René Richter, Sebastian Hahne, Nils Hoppe.

Bild: Der Holzwickeder Aldin Kljajic (li.) im Zweikampf.

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