HSC muss sich in Wiemelhausen nicht verstecken

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Fußball-Westfalenliga 2: Concordia Wiemelhausen – Holzwickeder SC (So., 15 Uhr, Kunstrasenplatz, Glücksburger Straße 25, Bochum). Im Grunde genommen gibt es in der Westfalenliga keinen oder kaum einen Gegner, der der Kategorie Leicht zugeordnet werden darf. Die beiden Kontrahenten, mit denen es der HSC in den nächsten zwei Spielen – noch dazu auswärts – zu tun bekommt, gehören ganz gewiss nicht dazu. Denn sowohl Neuling Concordia Wiemelhausen, zu dem die Holzwickeder am Sonntag reisen, als auch Westfalia Herne eine Woche später zählen unbestritten zu den Topteams der Liga. Was aber nicht heißt, dass sich der HSC verstecken muss – weder an der Glücksburger Straße in Bochum-Wiemelhausen noch am Schloss Strünkede in Herne. Das 1:1 am vergangenen Sonntag gegen den starken Lüner SV hat gezeigt, dass die Schützlinge von Axel Schmeing an einem guten Tag keinen Gegner zu scheuen brauchen. Ein guter Tag wird allerdings vonnöten sein, um in Wiemelhausen bestehen zu können. Die Concordia hat wie der HSC bislang 14 Punkte auf dem Konto und liegt als Siebter nur wegen des schlechteren Torverhältnisses (14:15/17:11) einen Platz hinter den Holzwickedern. Am erfolgreichsten war die Mannschaft von Trainer Jürgen Heipertz mit ihren Siegen über Sinsen, Wanne-Eickel und Neheim auf dem heimischen Kunstrasenplatz. Lediglich zum Saisonstart gab es eine 0:3-Heimniederlage – allerdings gegen keine geringere Elf als die der DJK TuS Hordel, und die liegt bekanntlich jetzt auf Platz 1. Dazu haben ihr die Wiemelhausener verholfen, als sie mit einem 2:2 (nach einer 2:0-Führung) einen Punkt aus Herne entführten. „Das allein zeigt, welche Qualität die Concorden besitzen“, ist HSC-Trainer Schmeing durchaus beeindruckt von dem, was der Aufsteiger bisher gezeigt und vor allem mit seiner Offensivabteilung zu bieten hat.

Aber auch mit den zuletzt gezeigten Leistungen seines eigenen Teams kann der Holzwickeder Coach mehr als zufrieden sein. „Wir müssen am Sonntag daran anknüpfen“, hofft Schmeing, dass seine Spielerdecke nicht noch weiter ausdünnt Auf die langzeitverletzten Sebastian Schmerbeck, Philipp Hoffmann und Marco Köhler muss er ohnehin verzichten, und dicke Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen der verletzten Mike Hibbeln und Dominik Dupke und der zuletzt erkrankten Sitki Üstün und Sascha Grasteit. „Wir müssten und werden in der Lage sein, mögliche Ausfälle gut kompensieren zu können. Ich strebe eigentlich immer einen Sieg an, doch angesichts unserer personellen Voraussetzungen und der Stärke unseres Gegners kann und muss man vielleicht auch mal mit einem Punkt zufrieden sein. Aber die Antwort bekommen wir dann ja am Sonntag“, ist Schmeing natürlich zuversichtlich, dass diese Antwort positiv ausfällt. Sein Wiemelhausener Trainerkollege Heipertz muss ohne Mittelfeldspieler Ingo Freitag auskommen, der beim Spiel in Herne die rote Karte gesehen hat. Vielleicht ist das ja eine Chance für den Ex-Holzwickeder Steffen Köhn, der zu Saisonbeginn aus Kaiserau zu den Bochumern gewechselt ist, eine Zeitlang verletzt war, am Sonntag aber schon wieder auf der Bank saß.

Bild: Zu einem Wiedersehen mit dem Ex-Holzwickeder Steffen Köhn wird es am Sonntag in Bochum kommen / Foto HSC

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