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HSC muss gegen „Wundertüte“ punkten

HSC muss gegen „Wundertüte“ punkten

Fußball-Oberliga: Holzwickeder SC – TuS Erndtebrück (Mittwoch, 13. März, 19.30 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). Das Positive aus dem letzten Test gegen Dröschede (5 : 2) mitnehmen, den aktuellen Tabellenplatz 15 ausblenden und mit Unterstützung der Fans endlich den ersten Dreier seit Oktober einfahren: So geht der HSC das Nachholspiel am Mittwoch gegen den TuS Erndtebrück an. Anstoß ist um 19.30 Uhr im Montanhydraulik-Stadion – wenn es das Wetter zulässt. Der Regionalliga-Absteiger aus dem Wittgensteiner Land, aktuell Tabellenachter, ist allerdings in dieser Begegnung von der Papierform her klarer Favorit. TuS-Trainer Ivan Markow hatte daher auch bereits vor dem letzten Spiel daheim gegen Rhynern (2 : 2) in der Winterpause angekündigt, neun Punkte aus den kommenden drei Spielen holen zu wollen. Heißt nichts anderes als nach dem Remis gegen Rhynern, dass er unbedingt in der Emscherquellgemeinde gewinnen möchte und muss.

Im Hinspiel, aufgrund der Teilnahme des TuS an der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal auch an einem Mittwoch Mitte September ausgetragen, siegte der TuS durch einen frühen Treffer von Lukas Rösch (22.) mit 1 : 0. Es war damals ein Spiel mit einem vor allem in der ersten Hälfte passiven HSC und das niemanden von den Sitzen gerissen hatte. Die Erndtebrücker, die nach dem Regionalliga-Abstieg eine neue Elf zusammengestellt hatten, haben sich aber inzwischen eingespielt, wenn auch nicht wirklich gefestigt und sind eine echte Wundertüte. Einer 0 : 1-Pleite auf eigenem Kunstrasen im Pulverwaldstadion gegen den Letzten, FC Gütersloh, ließen sie ein spektakuläres 6 : 2 auswärts bei RW Ahlen folgen. Am vergangenen Sonntag war es der ehemalige litauische Nationalspieler Manfredas Ruzgis, der mit seinem Tor zum 2 : 2 daheim gegen Rhynern in der Nachspielzeit wenigstens noch einen Punkt rettete. Coach Ivan Markow, der Ballbesitzfußball und offensiven Fußball liebt, sah ein rassiges, von vielen Zweikämpfen geprägtes Match, bei dem auf seiner Seite individuelle Fehler durch zwei Gegentore bestraft wurden. Allerdings verletzten sich zwei wichtige Akteure aus dem zentralen Mittelfeld mit Xhuljo Tabako und Haluk Arslan (Gehirnerschütterung), die beide in Holzwickede nicht zur Verfügung stehen. Am Rande: Das 1 : 0 des TuS gegen die Westfalia erzielte ein Ex-Holzwickeder, jetzt in Diensten von Rhynern: Jan Kleine überwand seinen eigenen Keeper mit einem Eigentor (32.). Der TuS hat derzeit 26 Punkte bei 30 : 32 Toren. Erfolgreichster Torschütze ist Philipp Böhmer mit fünf Treffern.

Beim HSC hat sich die Verletztenliste etwas reduziert. Mischa Mihajlovic, Mirco Gohr und Joshua Heinrichs sind sogar Kandidaten für die Startelf. Mit nur noch zwei Punkten auf den Drittletzten, Gievenbeck und den Vorletzten, Herne, wäre ein Dreier unendlich wichtig. „Wir müssen individuelle Fehler abstellen, vorne unsere Chancen nutzen und vor allem engagiert zuwerke gehen“, fordert Trainer Axel Schmeing. Die Tabelle hat er aktuell ausgeblendet, denn es gibt noch viele Nachholspiele. Doch gerade deswegen ist Vorsicht geboten: Gütersloh, Herne, Rheine und erst recht Schermbeck haben das Punkten wieder erlernt und tun das auch fleißig. „Wir brauchen aber jetzt auch in dieser schweren Phase die Unterstützung von den Rängen“, fordert Schmeing auch „Vollgas-Anfeuerung“ von den Rängen.

Geleitet wird das Spiel übrigens von einem alten Bekannten, der schon mehrfach HSC-Spiele geleitet hatte, zuletzt beim 2 : 3 in Sprockhövel: Marcel Neuer vom FC Schalke 04, Bruder von Nationaltorhüter Manuel Neuer.

Bild: Marcel Neuer (Mitte) wird erneut als Schiedsrichter den HSC aufs Feld führen – wie zuletzt in Sprockhövel bei der damaligen 2 : 3-Auswärtsniederlage .

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