HSC mit klarem Aufwärtstrend – gegen Ennepetal zuhause nachlegen und ersten Heimsieg feiern

Fußball: Für den Holzwickeder Sport Club ist Rheine immer eine Fahrt wert. Der 4 : 2-Erfolg beim FC Eintracht Rheine sicherte nicht nur am sechsten Spieltag den ersten Sieg in der neuen Oberliga-Spielzeit, sondern auch ein kleines Drei-Punktepolster vor dem ersten Abstiegsrang. Doch die ebenfalls arg gefährdeten Verfolger des HSC haben allesamt Rang und Namen: Aplerbeck (15., 6 Punkte), Herne (16., 5 Punkte), Erndtebrück (17., 3 Punkte) und Hammer SpVg (18. und damit Letzter, 3 Punkte) besitzen allemal das Potential, sich aus dem Keller herauszuarbeiten oder punkteten bereits fleißig am Wochenende. Ein Sieg, drei Remis und zwei Niederlagen stehen für Holzwickede nun bei sechs Punkten und 10 : 11 Tore zubuche. Kurios dabei: Auswärts ist der HSC ungeschlagen, zuhause allerdings noch ohne Sieg. „In dieser Oberliga kann jeder jeden schlagen, es gibt keine Favoriten, alle Spiele sind unberechenbar“, sagte dann auch Marcel Greig, Co-Trainer des HSC, der den aus familiären Gründen verhinderten Axel Schmeing gut vertrat. Unterstützung erhielt Greig im Übrigen durch Ex-Keeper Kevin Beinsen, der die Truppe vom Rande immer wieder anfeuerte und motivierte.

Sebastian Hahne und dreimal Nico Berghaus notierte Schiedsrichter Yanick Rupert vom SC Husen-Kurl im Spielberichtsbogen. Dabei erzielte Nico Berghorst nur zwei Tore – das 4 : 2 hatte Marcel Reichwein nach tollem Solo geschossen – das sahen alle in der BA.arena, bis auf den Unparteiischen. Sei es drum: Damit führt Berghorst nun die Torjägerwertung der Oberliga Westfalen an.

Rot für Robin Rosowski ärgerlich

Ärgerlich für den HSC war an diesen schönen Spätsommer-Sonntag nur die Rote Karte für Robin Rosowski. Allerdings war der Platzverweis nach Foul an seinem Gegenspieler unweit der Mittel- und nahe der Außenlinie eine zu harte Entscheidung. Nun droht eine mehrwöchige Sperre – und damit ein weiterer Name auf der schon endlos langen Ausfallliste.

Von Rückkehrern und Neuen…

Ein Comeback nach kurzer „Babypause“ feierte Mischa Mihajlovic. Allerdings verursachte er durch Trikotzupfen den Elfmeter, der zum 3 : 2-Anschlusstreffer für Rheine durch Nils Hönicke führte (79.) und dadurch noch mal ganz kurz Spannung aufkam. Der erst kurz vor Schluss eingewechselte Marcel Reichwein wurde zwar das 4 : 2 „aberkannt“ und dafür Nico Berghorst zugeschrieben – aber auch er ist nach seiner Schulterverletzung längst noch nicht soweit und benötigt noch, wie er selber sagt, zwei bis drei Wochen, bis er wieder der „alte Cello“ ist. Auch der Neuzugang vom VfL Kemminghausen, Mohamed Yarhdi, wurde in der 56. Minute eingewechselt. Auch er wird dem HSC weiterhelfen. Aldin Klajiic wurde zwar lange auf dem Feld in der zweiten Hälfte behandelt und musste wenig später auch das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen, doch zeigte er in der Defensive seine Qualitäten.

Gegen Spitzenreiter TuS Ennepetal soll erster Heimsieg her

Der nächste Gegner ist nun alles andere als Laufkundschaft Am kommenden Sonntag, 22. September, gastiert mit dem TuS Ennepetal der Spitzenreiter um 15 Uhr im Montanhydraulik-Stadion. Die Mannen von Trainer Alexander Thamm führen die Tabelle gemeinsam mit 13 Punkten und jeweils 13 : 7 Toren mit dem RSV Meinerzhagen an. Allerdings unterlag der TuS am Sonntag zuhause der Westfalia aus Herne mit 1 : 2 und kassierte damit die erste Niederlage. Für Alexander Thamm allerdings „kein Problem“: „Auch wir sind Gewinner“, interpretierte er in der anschließenden Pressekonferenz das Ergebnis recht eigenwillig. Unzufrieden mit seiner Truppe war er nicht – nur die Chancenverwertung sei nicht so optimal gewesen. Bei diesem Match kommt es auch zum Duell der beiden Führenden im Kampf um die Torjägerkanone: Nico Berghorst hat ebensoviele Treffer erzielt wie Dennis Drapper auf der Gegenseite. Damit kommt es am kommenden Sonntag zu einem höchst interessanten Spiel, in dem der HSC seinen Aufwärtstrend bestätigen möchte.

Bild: Nico Berghorst erzielte für den HSC zwei Tore in Rheine und führt nun die Torjägerwertung der Oberliga Westfalen an.

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