HSC mit „angezogenem Laufplan“ – Trainings Re-Start eventuell ab 5. April – Meisterschaft ab 2. Mai?

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Fußball: Zumindest etwas Licht ins Dunkle brachte die Telefonkonferenz der Teams der Oberliga Westfalen am Dienstag mit dem FLVW. Die wichtigsten Punkte: Sollten die Corona-Inzidenz weiter unter 100 liegt, kann direkt nach Ostern, also am Montag, 5. April, wohl wieder in Mannschaftsstärke trainiert werden. Vier Wochen später, am 2. Mai könnte dann der Re-Start und damit die Fortsetzung der Saison erfolgen.

Versucht werden soll, zumindest 50 Prozent der Spiele zu absolvieren, um die Saison auch zu werten. Sollte das nicht gelingen, gibt es so genannte „Pflicht-Testspiele“. Das bedeutet, dass so viele Begegnungen wie möglich unter Wettkampfbedingungen ausgetragen werden, es dann allerdings nicht zu einer Saisonwertung mit Aufstieg und Abstieg kommt. Ob es „Geisterspiele“ geben wird oder Besucher unter Auflagen zugelassen werden, sollen die Inzidenzzahlen zeigen.

Und auch, wie es mit dem Westfalenpokal, bei dem nicht mal die erste Runde gespielt wurde, weitergeht, ist unklar. Fakt ist, dass der Sieger für die 1. Runde im DFB-Pokal qualifiziert gewesen wäre. Ob dieses Recht nun an die Regionalliga West geht und wer sich dann konkret „qualifiziert“, das alles muss noch entschieden werden. Es muss aber eine Entscheidung geben, da ja bereits nach den Sommerferien die 1. DFB-Pokalrunde ansteht.

HSC-Spieler ziehen Training an

Bei den Oberliga-Spielern des Holzwickeder SC wird es nun wieder ernst. Das Trainerteam mit Axel Schmeing und Florian Bartel hat allen Kickern einen „angezogenen Laufplan“ zugeschickt. Der soll das individuelle, eigenverantwortliche Trainingsprogramm erweitern. Einen ausgetüftelten Trainingsplan gibt es allerdings noch nicht, da man die Corona-Entwicklungen der nächsten 20 Tage genau beobachtet. „Die gesamte Vorgehensweise, auch wann es denn nun definitiv mit Zeitplan und Ansetzungen weitergeht, bleibt weiter spannend. Es ist leider alles noch etwas undurchsichtig, auch wenn der Verband nun Daten genannt hat “, so HSC-Sprecher Lars Rohwer. Unklar ist ferner weiterhin, welche Inzidenzzahlen denn nun zum Tragen kommen. Sind es die Zahlen für gesamt NRW – oder die Zahlen der jeweiligen Spielorte der Oberliga Westfalen. Hier könnten dann nämlich die zuständigen örtlichen Gesundheitsämter alles „dicht machen“.

FC Gütersloh beantragt Regionalliga-Lizenz

Der FC Gütersloh, aktueller Spitzenreiter der Oberliga Westfalen vor dem HSC, hat in dieser Woche die Regionalliga-Lizenz beantragt. Der Verein hatte noch vor vier Jahren mit großen finanziellen Problemen zu kämpfen, hat sich aber zwischenzeitlich saniert. Das exakt 8.416 fassende Heidewaldstadion in Gütersloh soll den Anforderungen der 4. Liga entsprechen.

Der HSC als Tabellenzweiter hat sich aktuell noch nicht entschieden, ob der Antrag für die Regionalliga gestellt werden soll. Wie berichtet, würden dann im Aufstiegsfall die so genannten Risikospiele im Ischelandstadion Hagen ausgetragen.

Marc-Leon Wältermann Neuzugang bei HSC U 23

Die U 23 des HSC rüstet mit einem weiteren Talent auf. Marc-Leon Wältermann wechselt zur Saison 21/22 aus der U19 des FC Iserlohn zum Haarstrang. Wältermann hatte mit seinen Treffern maßgeblichen Anteil am damaligen Regionalliga-Aufstieg des FCI. Der Neuzugang hat eine Verletzung überstanden und strebt nun sein Comeback an.

Bildzeile: Das HSC-Trainer-Duo Axel Schmeing und Florian Bartel haben für den eventuellen Oberliga-Neustart einen „angezogenen Laufplan“ entwickelt. Der April soll dann, falls es Corona zulässt, ganz im Zeichen des Mannschaftstrainings stehen.

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