HSC: Makellose Serie gegen Rheine soll halten

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Fußball, Oberliga-Westfalen: FC Eintracht Rheine – Holzwickeder SC (Sonntag, 26. September, 15 Uhr, OBI-Arena, Bentlager Weg 40, 48413 Rheine). Auf einen ausgesprochenen Lieblingsgegner trifft der HSC am Sonntag. Drei Spiele, drei Siege: So lautet die makellose Bilanz. Dabei gab es auswärts einen 4:2-Erfolg (15. September 2019) und 2:0 (21. Oktober 2018) und zuhause im Montanhydraulik-Stadion einen 4:3-Erfolg (18. April 2019). Eine zweite Serie möchte der HSC unbedingt behalten und auch müssen, wenn es in der Tabelle nicht nach unten gehen soll: Auswärts hat der HSC beide Spiele gewonnen (in Schermbeck 3:2:und in Clarholz 2:1). Zuhause dagegen ab es Ennepetal (2:4) und zuletzt gegen Wattenscheid (1:3) zwei Negativerlebnisse.

Eintracht Rheine schon in 3. Runde des Westfalenpokals

Nach drei Siegen in den ersten Spielen setzte es für Rheine am letzten Sonntag mit 0:3 bei Westfalia Rhynern die erste happige Niederlage. In der 2. Runde des Krombacher Westfalenpokals am Donnerstag lief es deutlich besser Beim Tabellenzweiten der Bezirksliga 7, TuS Freckenhorst, hieß es am Ende 4:2 für den Oberligisten. Allerdings ließ die Eintracht viele Körner und musste nach einer Roten Karte fast 60 Minuten in Unterzahl spielen. Die Treffer für den FCR erzielten Viktor Maier (2), Julius Hölscher und in der Nachspielzeit Pascal Petruschka.

Auf dem Papier ist Rheine als Gastgeber in der OBI-Arena, als Tabellendritter mit neun Punkten und 4:4 Toren aufgrund des Tabellenstands und den guten Leistungen im Westfalenpokal leichter Favorit. Was bei der Oberliga-Torstatistik auffällt: Mit bisher nur vier Treffern herrscht im Sturm Flaute. Dafür aber steht die Defensive Teams von Coach Cihan Tasdelen sicher.

Eintracht Rheine hat seine bisherigen beiden Heimspiele gewonnen: mit 1:0 gegen Westfalia Herne und ebenfalls mit 1:0 gegen den SC Paderborn. Damit hat also bislang noch kein Gastverein in dieser Spielzeit in der OBI-Arena getroffen – die Tore scheinen vernagelt.

Sorgen in der HSC-Offensive

Mit acht Toren hat der HSC doppelt so viele Tore geschossen, musste aber auch schon zehn „schlucken“. Die im Schnitt pro Spiel zweieinhalb Gegentreffer sind definitiv für ein Team, dass unter die ersten Zehn kommen will, zu viel.

Personell macht der Sturm des HSC ernste Sorgen. Der mit vier Toren beste Stürmer, Leon Gensicke fällt mit Außenbandverletzung mindestens drei bis vier Wochen aus. Der Ex-Oberhausener Philipp Gödde steht nach seiner Muskelverletzung auch noch nicht zur Verfügung. Somit muss Tomislav Ivancic nach seinen bisherigen zwei Toren im ersten Spiel endlich mal wieder die Kiste treffen.

Bielefelder Schiri-Boss pfeift – topfitter Referee auf Rekordkurs mit Spielen ohne Karten

Der Verband setzte Schiedsrichter Philip Dräger (Kusenbaum) für die Leitung der Begegnung in der Rheiner OBI-Arena ein. Der Vertriebsleiter leitete bereits mit Vreden gegen Gütersloh (0:2) und Siegen gegen die Münster-Reserve 0:0) zwei Spiele in der aktuellen Saison der Oberliga Westfalen. Dabei wandelt er auf Rekordpfaden: Er brauchte bei beiden Matches keine Karten zücken. Das soll auch so bleiben. Topfit ist der Unparteiische jedenfalls und wird immer auf Ballhöhe sein: Bis zu drei Spiele pfeift er in einer Woche. Dazu kommen die Hobbys Joggen, Biken und Wandern.

Fanbus fährt um 11.30 Uhr nach Rheine ab

Der HSC setzt für die rund 100 Kilometer lange Tour einen Fanbus ein. Der fährt um 11.30 Uhr ab Montanhydraulik-Stadion.

Bildzeile: Der HSC möchte am Sonntag gerne die Spieler von Eintracht Rheine, wie in dieser Szene des Spiels am 21. Oktober 2018, das mit einem 2:0-Erfolg der Holzwickeder endete, ins Abseits laufen lassen.

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