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HSC kann Überzahl nicht nutzen und unterliegt mit 2:4
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Fußball-Oberliga: SC Paderborn U21 – Holzwickeder Sport Club 4:2 (1:1). Im Oberliga-Abstiegskampf musste der Holzwickeder SC einen Rückschlag einstecken. In einem kuriosen Spiel unterlag der Gast am Ostermontag der U 21 des SC Paderborn mit 2:4. Eine 45-minütige Überzahl und Windunterstützung gegen die dezimierten Paderborner in der zweiten Hälfte – all das reichte nicht gegen den SCP II. „Jede andere Mannschaft schießt hier bei so einem Spielverlauf fünf bis sechs Tore. Wir bekommen das einfach nicht hin. Hier war mehr drin“, ärgerte sich ein bedienter HSC-Trainer Axel Schmeing nach dem Abpfiff.

Beim Betreten der schönen und idyllisch gelegenen Platzanlage des SC Marienloh, wo der SCP II seine Heimspiele austrägt, war bereits klar, dass Punktgewinne hier schwer erreichbar sind. Der Rasenplatz war nicht gerade eben, und zudem blies ein scharfer Wind auf das Spielfeld. Auch wenn das keine Ausreden sein können, da ja beide Teams hier spielen mussten, war es doch klar, dass Spieler, die sechsmal die Woche, zum großen Teil auch bei den Profis trainieren, hier im Vorteil sind. Wenig Hoffnung machte dem HSC auch der Blick in den Spielberichtsbogen: Der SCP II wollte für Klarheit im Abstiegskampf sorgen und stellte acht Spieler aus dem erweiterten Kader der Ersten auf. Die kämpft bekanntlich als Dritter der Zweiten Liga um den Bundesliga-Aufstieg. Spieler wie Marlon Ritter oder Felix Herzenbruch kamen schon auf längere Einsatzzeiten in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Und gerade gegen das Spitzenspiel gegen Heidenheim am kommenden Wochenende wollten sich so einige der Blau-Schwarzen für den großen Kader empfehlen und gingen mit dem notwendigen Engagement zur Sache.

Das Spiel begann, wie es angesichts der Top-Kicker des SCP II zu erwarten war. Die SCP-Reserve war klar feldüberlegen und kam auf Spielanteile von über 80 Prozent. So richtigen Druck auf das Tor von Kevin Beiusen konnten sie allerdings in dieser Phase noch nicht entfalten. Der HSC zog sich zurück und setzte auf Konter. In der 18. Minute hätte eine Aktion beinahe sogar die Führung gebracht. Sebastian Hahne setzte sich lauf der linken Seite durch. Seinen Pass donnerte Kaniwar Uzun, der vor der Saison aus Paderborn zu den Holzwickedern kam, hoch über die Latte.

In der 29. Minute setzten dann die Domstädter ein Ausrufezeichen. Khiry Shelton`s Heber über Kevin Beinsen ging um wenige Zentimeter über die Latte. Dann die 32. Minute, die den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Miki Orachev passte auf Mirco Gohr und der traf zum vielumjubelten 1 : 0 für den HSC. Paderborn war keineswegs geschockt. Im Gegenteil. In der 44. Minute war es der gegen Siegen noch gesperrte Mohammed Kamara, der die HSC-Defensive narrte und den Ausgleich erzielte. Es war ein denkbar schlechter Zeitpunkt für diesen Ausgleich. Kurz darauf wurde es vermeintlich für den HSC wieder vielversprechender. Der mit 17 Toren erfolgreichste Paderborner Torjäger Sergio Gucciardo bedrängte Schiri Florian Exner aus Beelen etwas zu hart und sah zurecht die Rote Karte (45.).

Wer gedacht hätte, nach der Pause startet der HSC mit Überzahl durch, der sah sich gründlich getäuscht. Im Gegenteil. Der Gastgeber SCP II spielte jetzt so richtig auf. Es begannen „Minuten des Grauens“ für die Gäste aus dem 100 Kilometer entfernten Holzwickede. Dass Paderborn mit einem Mann weniger agierte, war nicht zu merken. „Kollektives Versagen“ nannte Axel Schmeing dann die Leistung während des Gesamtspiels, aber auch speziell während der Phase direkt nach Wiederanpfiff. Khiry Shelton (49.) und wieder Mohammed Kamara (53.) erhöhten mit einem Doppelschlag gegen die tief und fest schlafenden Holzwickeder das vorentscheidende 3 : 1. Die Paderborner waren in diesen Situationen schneller als ihre Gegenspieler, die sich zudem noch wie Statisten ausspielen ließen. Der eingewechselte Phil-Thierri Sieben scheiterte immer wieder mit Großchancen (55, 61. und 65.) entweder an Kevin Beinsen oder verfehlte das Tor knapp.

Und doch war es der HSC, der sich noch mal berappelte. Sebastian Hahne zog aus kurzer Distanz ab – und es stand nur noch 3 : 2. Noch mal gab es Anfeuerungen der Fans und auch auf dem Feld. Aber der HSC schaffte es nicht mehr, trotz Windunterstützung, den Ball richtig gefährlich vor den Paderborner Kasten zu bringen. Stattdessen war es der für den zweifachen Torschützen, Mohammed Kamara, eingewechselte Eugene Ofosu-Ayeh, der den Deckel mit dem 4 : 2 drauf machte (85.).

Der HSC ist nun 13. Zum ersten Abstiegsplatz ist es ein Pünktchen. Und am kommenden Sonntag, 28. April, kommt die Reserve des FC Schake 04. Die ist an diesem Sonntag vorzeitig nach einem 7 : 0 gegen Siegen vorzeitig aufgestiegen. In der Ostermontags-Form bleibt nur zu hoffen, dass die Gelsenkirchener viel feiern und den Rest der Saison auslaufen lassen. Zu erwarten ist das aber bei der Qualität der blau-weißen Mannschaft keineswegs. Es bleibt hart im Abstiegskampf – und jedes Spiel ist ein Endspiel für den HSC.

Trainerstimmen
Axel Schmeing (HSC): Paderborn hat eine unfassbare Qualität vor allem in der Offensive. Nicht nur, dass wir die nicht haben. Dazu kommt auch, dass die Angriffe und Konter schwer zu verteidigen sind, vor allem, wenn kaum jemand auch nur annähernd Normalform hat. Ich bin unzufrieden mit unserem heutigen Auftreten. Ich würde sogar sagen, dass es ein kollektives Versagen des Teams war. Andere Mannschaften schießen hier in Überzahl fünf bis sechs Tore. Uns fehlt diese Qualität.
Michél Kniat: Die Unterzahl war kein Nachteil für uns. Wir haben zur Pause umgestellt. Wir hatten genug Qualität auf dem Spielfeld, zu jeder Zeit. Der Sieg ist daher verdient.

HSC: Kevin Beinsen, Moritz Müller, Zé Mertens, Kaniwar Uzun (73. Daniel-Jonas Seidel), Mischa Mihajlovic, Sebastian Hahne, Miki Orachev (51. Ersan Kusakci), Joshua Heinrichs (63. Justin Pfaff), Mirco Gohr, Tom Niklas Kaluza, Nico Berghorst
Paderborn II: Jasin Jashari,Philimen Tawiah (46. Phil-Thierri Sieben), Dominik Bilogrevic, Mohammed Kamara (81. Eugene Ofuso-Ayeh), Marlon Ritter (68. Mustafa Dogan), Sergio Gucciardo, Oliver Schindler, Sebastian Woitzyk, Khiry Shelton, Fatih Ufuk, Felix Herzenbruch
Tore: 0 : 1 Mirco Gohr (32.), 1 : 1 Mohammed Kamara (44.), 2 : 1 (49. Khiry Shelton, 3 : 1 Mohammed Kamara (53.), 3 : 2 Sebastian Hahne (73.), 4 : 2 Eugene Ofosu-Ayeh
Schiedsrichter: Florian Exner (BW Beelen)
Zuschauer: 20
Besondere Vorkommnisse: Rot gegen Sergio Gucciardo (45.), Unsportlichkeit gegenüber dem Schiedsrichter.

Bild: Rückschlag für den HSC im Abstiegskampf – Paderborn gewann trotz Unterzahl 4:2.

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