HSC in tiefer Trauer: Platzkassierer Heinz Seidel verstorben

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Fußball: Es sind menschlich schwere Stunden und Tage, die der Holzwickeder Sport Club (HSC), alle Freunde und Angehörige in diesen Tagen durchleben. Nach dem Tod des Aufsichtsratsvorsitzenden Jenz Rother am 3. Februar (wir berichteten), ist nun eine weitere bekannte Stimme verstummt. Heinz Seidel, ein verdienter Spieler, der immer nur für die Spielvereinigung Holzwickede aufgelaufen war, langjähriger Platzkassierer, Fan, der kein Heim- oder Auswärtsspiel seines HSV oder heute HSC verpasst hatte und der eines der bekanntesten Gesichter im Holzwickeder Soort- und Gemeindeleben war, ist im Alter von 82 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

Heinz Seidel war ein Holzwickeder durch und durch und von frühester Kindheit dem Fußball und hier dem HSV verbunden. Eine Leidenschaft, die er bis ins hohe Alter mit seiner vor knapp einem Jahren ebenfalls verstorbenen Gattin Gudrun teilte. Als aktiver Spieler trug Heinz Seidel ausschließlich das Trikot des Holzwickeder SV und war über die Vereinsgrenzen hinaus als grundehrlicher und fairer Sportsmann geachtet. Schon während und auch nach seiner aktiven Zeit war er zusammen mit seiner Gudrun immer zur Stelle, wenn der Verein ihn – egal wo und wann – brauchte. Dieses Engagement übertrug er auch auf den Fusionsverein HSC.

In den letzten Jahren übernahmen die Seidels das enorm wichtige Amt der Platzkassierung im Montanhydraulik-Stadion. Heinz und Gudrun Seidel waren sozusagen die Aushängeschilder des Vereins, denn ihnen begegneten die Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion zuallererst. Das umgängliche Wesen, das Heinz Seidel zeit seines Lebens ausgezeichnet hat, war eine geradezu ideale Voraussetzung für die verantwortungsvolle Tätigkeit an der Stadionkasse.

„Wir verlieren in Jenz Rother und Heinz Seidel zwei Persönlichkeiten, die unseren Verein über viele Jahre mitbestimmt haben und große Lücken hinterlassen werden. Der Dank, der diesen beiden Sportkameraden gebührt, kann nicht groß genug sein und wird dauerhaft bleiben“, so HSC-Vorsitzender Udo Speer.

Bildzeile: Hier gratulierte der HSC-Vorstand Heinz Seidel noch zum 80. Geburtstagdes (v.l.) Udo Speer, Günter Schütte, Heinz Seidel und Wolfgang Hense.

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