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HSC holt wichtigen Bonuspunkt mit 2:2 gegen Schalke II
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Fußball-Oberliga: Holzwickeder SC – FC Schalke 04 II 2:2 (1:2). Dieser sicherlich unerwartete Punktgewinn gegen die Übermannschaft der Oberliga und dem vorzeitigen Regionalliga-Aufsteiger FC Schalke 04 U 21 kann am Ende Gold wert sein. Das 2 : 2 war einer der ganz wenigen Punktverluste, die sich die Knappenschmiede in dieser Spielzeit erlaubte. Der HSC kämpfte leidenschaftlich, lief unendlich viele Extrameter und verdiente sich den Teilerfolg völlig zurecht.

Eine große oder kleine Feier im Ballhaus gab es nach der Begegnung aber nicht, denn zum einen punktete die Konkurrenz ebenso fleißig und der HSC fiel auf Platz 14, zum anderen steht am Mittwoch, 1. Mai, um 15 Uhr im Montanhydraulik-Stadion das alles entscheidende Nachholspiel gegen den Tabellenletzten FC Gievenbeck auf dem Programm. Da rief HSC-Coach Axel Schmeing seine Spieler wohlweislich zur „Pflege“ auf anstelle eines feuchtfröhlichen Zusammenseins, das sich der HSC bei einer anderen Tabellenkonstellation verdient gehabt hätte. Aktuell gibt es nämlich drei Absteiger aus der Oberliga, da sich die SG Wattenscheid, Wiedenbrück und Kaan-Marienborn auf Abstiegsplätzen in der Regionalliga West befinden. In der Oberliga ist der HSC nun 14. (32 Punkte) vor Brünninghausen (32), Rheine (31), Hamm (30) und Gievenbeck (26). Damit ist die Situation exakt die Gleiche wie vor dem Spieltag: Einen Punkt und das beste Torverhältnis trennen Holzwickede von einem Abstiegsplatz.

Bild: HSC-Kapitän Kevin Bbeinsen (r.) gratuliert mit einem Blumenstrauß Schalkes Kapitän Philip Fontein (l.) zum Regionalliga-Aufstieg.

Doch zum Schalke-Spiel. Der Favorit trat ohne den zum Training in die U 23 versetzten Bundesliga-Profi und algerischen Nationalspieler Nabil Bentaleb sowie ohne Ahmed Kutucu und Mehmet-Can Aydin, die beide für die A-Junioren im Meisterschaftsspiel bei RW Oberhausen (0 : 0) aufliefen, sowie ohne Cedric Teuchert und Haji Wright an. Auch ansonsten würfelte Trainer Torsten Fröling seine Mannschaft gegenüber den letzten Spielen mächtig durcheinander. Was er im Nachhinein bedauerte. „Den Punktverlust nehme ich auch auf meine Kappe. Die Aufstellung hatte großen Anteil am Endergebnis von 2 : 2. Das ziehe ich mir an“, erklärte er in der anschließenden Pressekonferenz nach dem Spiel.“

Schalke-Fan Dominik Hanemann macht das 1:1

Wie auch immer: Die Qualität und die Ansprüche jedes einzelnen Spielers, die der FC Schalke 04 II da auf den Platz brachte, war enorm. Vor allem Nassim Boujellab war anzumerken, dass er sich einiges vorgenommen hatte. 9. Minute: Boujellab tritt unwiderstehlich von ganz hinten an, lässt alle Holzwickeder stehen, doch Janis Grinbergs kann den Pass nicht verwerten. Benedikt Zahn, einer der Goalgetter der Blau-Weißen, trifft nur die Latte (11.). Fast folgerichtig aus der drückenden Überlegenheit des Gasts dann das 1 : 0: Schalkes Kapitän Philip Fontein erzielt die Führung in der 15. Minute. Es war genau das, was der HSC unbedingt verhindern wollte, denn bis dahin war man nicht im Spiel. Dann aber kam die Reaktion, die HSC-Coach Axel Schmeing immer wieder anmahnt. Dominik Hanemann setzt zu einem Solo über 30 Meter an, lässt die Schalker Gegenspieler wie Statisten aussehen und hat die Kraft, zum Ausgleich an 04-Keeper Krystian Wozniak einzuschieben, wobei der Ball wie in Zeitlupe die Linie überschreitet (22.). Riesengroß war der Jubel unter den 500 Zuschauern, dass der große Außenseiter so zurückgeschlagen hatte. Und das ausgerechnet durch „Herbert“ Hanemann, ein Schalke-Fan durch und durch.

Der Gastgeber leckte Blut. Sebastian Hahne legte sich bei einem Alleingang den Ball zu weit vor (28.) – da war mehr drin. Dass Kevin Beinsen, ebenfalls ein Schalke-Anhänger, einer der besten Keeper der Oberliga ist, bewies er bei seiner spektakulären Rettungstat gegen Marcel Langer in der 37. Minute. In der 39. Minute aber war es dann doch noch geschehen. Hassim Boujellab dribbelte in den Strafraum, Justin Pfaff holte ihn von den Beinen – ein berechtigter Elfmeter war die Folge. Hassim Boujellab ließ gar keinen Zweifel und schnappte sich selber das Leder. Kevin Beinsen ahnte die Ecke, doch gegen den platzierten Schuss von Boujellab war er chancenlos. 1 : 2 und das war noch nicht das Ende ereignisreicher und ansehnlicher erster 45 Minuten. Philip Fontein traf noch den Pfosten (43.) – da hätte bereits eine Vorentscheidung fallen können.

Die zweite Halbzeit begann spektakulär. Der FC Schalke 04 II vergaß irgendwie Mirco Gohr im Strafraum und der dankte artig mit dem Ausgleich (55.). Es ging hin und her. Freistoß Sandro Plechaty – Parade Kevin Beinsen (70.). Und dann die zweiminütige Nachspielzeit. Der eingewechselte Patrick Sacher scheiterte frei an Schalkes Torhüter Krystian Wozniak. Im direkten Gegenzug ballerte Nassim Boujellab das Leder um wenige Zentimeter am HSC-Tor bei – das hätte das ganz bittere Ende für Holzwickede sein können. Doch dann war Schluss mit dem Abpfiff des guten Schiedsrichters Fabian Maibaum (Hasper SV).  Was blieb, war Jubel beim HSC, ein kurzes Feiern mit den Fans und dann ganz schnell Konzentration auf den so wichtigen 1. Mai und das Endspiel gegen den FC Gievenbeck.

Trainerstimmen
Axel Schmeing (HSC): Meine Spieler haben heute alles rausgehauen – manche sogar noch ein paar Meter mehr. Lasst mich ein paar Worte zu Nils Hoppe sagen. Der hat fünf Monate nicht trainiert, keinen Ball am Fuß gehabt. Was er heute gezeigt hat, war großartig. Im Scherz: Selbst, wenn er mir eine Verletzung signalisiert hätte, hätte ich ihn nicht herausgenommen. Aber es waren heute alle sehr gut. Auch unsere Fans, die die entscheidenden zehn Prozent gegeben haben. Auch in den restlichen Spielen brauchen wir diese Unterstützung. Und noch mal: wir brauchen diese Top-Leistung von Fans und Team auch am 1. Mai.

Torsten Fröling (Schalke 04 U 21):  Ein Kompliment an die Anlage des HSC. Es ist toll hier, es hat Spaß gemacht. Selbst wenn wir uns nun in der Liga aufgrund unseres Aufstiegs nicht mehr sehen – ein Testspiel wäre ja mal möglich. Zum Spiel selber: Wir hatten heute einfach zu viele Totalausfälle. Ich muss das so hart sagen. Gleichzeitig habe ich eine junge Truppe, der man auch Fehler zugestehen muss. Das ist normal und Bestandteil ihrer Entwicklung. Der HSC hat leidenschaftlich dagegengehalten. Dass das passieren würde, war uns klar. Wir hätten das Spiel mit unseren sehr guten spielerischen Mitteln entscheiden müssen – das haben wir leider nicht getan. Auch mit meiner Aufstellung habe ich Anteil daran. Das ziehe ich mir an. Dem HSC wünsche ich alles Gute im Abstiegskampf.

HSC: Kevin Beinsen, Moritz Müller, Justin Pfaff, Enis Delija, Robin Rosowski, Sebastian Hahne (46. Mirco Gohr), Nils Hoppe, Tom Niklas Kaluza, Nico Berghorst (83. Zé Mertens), Tomislav Ivancic (90. Patrick Sacher), Dominik Hanemann.
FC Schalke 04 U 21: Krystian Wozniak, Philip Fontein, George Timotheou (57. Niklas Wiemann), Jonas Carls, Marcel Langer (81. Finn Heiserholt), Nassim Boujellab, Marius Schley, Sandro Plechaty, Benedikt Zahn, Janis Grinbergs (67. Berkan Firat), Jason Ceka
Tore: 0 : 1 Fontein (15.), 1 : 1 Hanemann (22.), 1 : 2  Boujellab, FE (39.), 2 : 2 Gohr (55.)
Schiedsrichter: Fabian Maibaum (Hasper SV)
Zuschauer: 500
Bestnoten: Kevin Beinsen, Nils Hoppe, Dominik Hanemann.

Bild: Der Holzwickeder Justin Pfaff in dieser Szene im Laufduell mit dem Schalker Sandro Plechaty.

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