HSC: Das „Drumherum“ stimmt – jetzt soll es auch sportlich so richtig abgehen

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Fußball-Oberliga Westfalen: Holzwickeder SC – TuS Ennepetal (Sonntag, 5. September, 15 Uhr, Montanhydraulik-Stadion Holzwickede, Jahnstraße, Holzwickede) Ein neuer VIP-Raum im Montanhydraulik-Stadion, fesche Spielankündigungsbanner und Plakate, ordentliche Platzverhältnisse und angekündigtes, spätsommerliches Wetter: Es ist angerichtet für eine tolles Oberligaspiel nach fast einem Jahr im Montanhydraulik-Stadion. Im Duell der Sieger des ersten Spieltags, Holzwickeder SC (8.) und TuS Ennepetal (6.), kommt es für beide Teams zu einer echten Standortbestimmung.

Ennepetal mit großer Moral und viel Selbstbewusstsein

Der TuS reist mit viel Selbstvertrauen an. Nicht nur in der Vorbereitung wusste der Club zu überzeugen, insbesondere beim 5 : 0 (!) beim Westfalenligisten TuS Wiemelhausen oder dem 4 : 1 gegen Cronenberg. Am letzten Sonntag kam das Team in der dritten Minute der Nachspielzeit durch Ibrahim Lahchaychi zu einem 3 : 2-Last-Minute-Erfolg gegen die gewiss nicht schwache Westfalia aus Rhynern. Die Hammer Vorstädter hatten in der 90. Minute sogar den 2 : 2-Ausgleich geschafft – waren dann aber nach dem großen Jubel weder im Mittelfeld noch in der Defensive geordnet und standen dann am Ende mit leeren Händen da.

Die weiteren Treffer für Ennepetal erzielten Robin Gallus und Kevin Meckel – auf die es sehr aufzupassen gilt. Trainer ist Alexander Thamm, dessen Vertrag um ein Jahr verlängert wurde und der gewiss nicht als „Leiser“ seiner Zunft gilt, sondern sehr engagiert an der Linie agiert. Als Co-Trainer nahm er nun Björn Sobotzki, auch einen erfahrenen Übungsleiter, hinzu.

Immer enge Spiele

Bei den letzten Matches beider Teams ging es immer eng zu. Am 22. September 2019 erzielte Jona Deifuß, der längst für Mühlhausen kickt, das 3 : 2 in der dritten Minute der Nachspielzeit. Am 12. Mai 2019 siegte der HSC mit 3 : 1. Auswärts gab es am 18. November 2018 eine 1 : 2-Niederlage für Holzwickede – und viel Dramatik mit einer Roten Karte gegen den HSC.

Ruhiges Arbeiten in Holzwickede

Der HSC und das Trainer-Duo Marc Woller und Daniel Frieg gehen die Sache sehr ruhig und konzentriert an. Es herrscht Ruhe ob der letzten sportlichen Leistungen. Beim 2:1 in Clarholz zeigte der HSC eine exzellente kämpferische Leistung und nach dem Ausgleich viel Moral. Das 7:0 unter der Woche im Kreispokal beim B-Ligisten SuS Lünern fiel unter die Kategorie „Pflichtaufgabe“ und kam mit einem „erweiterten Kader“ gegen einen überforderten Gegner zustande. Schön war allerdings, dass Alec Derichs und Lavdrim Yusufi sich durch Tore empfahlen. Was zur Offensive des HSC führt. Dort steht neben Philipp Gödde, der sich sehr in den Dienst der Mannschaft stellt und viele kluge Abspiele sucht, mit Tomislav Ivancic nun jemand, der weiß, wo das Tor steht. Zwei Treffer stehen auf seinem Konto – und das möchte er gerne mit weiteren Treffern gegen Ennepetal auffüllen. Größere Verletzungssorgen hat der HSC für das Ennepetal-Spiel nicht.

Florian Visse im „Außendienst“

Als Unparteiischen nominierte der Verband den Regionalliga-Schiedsrichter Florian Visse vom SC Hörstel. Der Unparteiische, der als Außendienstler arbeitet, ist bekannt, dass er zunächst einen „kameradschaftlichen Ton“ auf dem Platz anschlägt, dann aber auch, wenn die Spieler nicht mitziehen, bereit ist, die „Eskalationsstufen“ hochzuspielen. In 13 Spielen zückte er 71 Mal Gelb, einmal Rot und einmal Gelb-Rot.

14 Uhr am Sonntag Übergabe neuer VIP-Raum

Die offizielle Übergabe des neuen VIP-Raumes im Sportheim des Montanhydraulik-Stadions findet am Sonntag, 5. September, vor dem Spiel um 14 Uhr statt. In der Halbzeitpause wird dort die original-Currywurst des HSC gereicht. Damit hat der HSC nun einen weiteren Platz zum Netzwerken und Kontakteknüpfen – gerade für Förderer des Vereins, Sponsoren und Ehrengäste.

Bildzeile: Das letzte Spiel des HSC gegen den TuS Ennepetal im Montanhydraulik-Stadion endete am 22. September 2019 (unser Foto), also vor fast zwei Jahren (!) mit 3:2 für Gastgeber Holzwickede durch einen Treffer in der Nachspielzeit durch Jona Deifuß

 

 

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