HSC bleibt auch in Neheim in der Erfolgsspur

415
Fußball-Westfalenliga 2: SC Neheim – Holzwickeder SC 1:3 (0:2). Die Holzwickeder bleiben in der Erfolgsspur und brachten alle drei Punkte vom Aufsteiger aus Neheim mit. Völlig verdient, denn der HSC hätte bei konsequenter Chancenverwertung nicht nur höher gewinnen können, sondern sich auch die recht nervenaufreibende zweite Hälfte ersparen können.
Die Partie auf dem Kunstrasen im Neheimer Binnerfeld vor rund 150 Zuzschauern begann für die Schmeing-Truppe nach Maß. In der 4. Minute bediente der überzeugende Marcel Duwe Mike Hibbeln maßgerecht, dessen Schuss konnte SCN-Keeper Justin Schröter zwar glänzend parieren, gegen den Nachschuss des erneut gut agierenden Zé Mertens war er jedoch machtlos. Dass der Neheimer Schlussmann beim zweiten Gästetor in der 20. Minute kräftig mithalf, als er Robin Schultzes Freistoß durch die Hände von Mertens‘ Füße durchrutschen ließ, mindert den guten Eindruck nicht, den die HSCer in dieser Phase hinterließen und zur Pause eigentlich deutlicher hätten vorn liegen müssen.
Die Hausherren kamen voller Tatendrang (und mit dem jetzt böigen Wind im Rücken) aus der Kabine. Und nachdem HSC-Torwart Kevin Beinsen in der 50. Minute einen Schuss von Jonas Schmidt mit den Fingerspitzen an den Pfosten gelenkt hatte, musste er zwei Minuten doch hinter sich greifen, als Neheims Georg Voß von der allzu großen Sorglosigkeit in der HSC-Deckung profitierte. Der Gastgeber mühte sich zwar um den Ausgleich und hatte in der 66. Minute noch einen Schuss von Mahmut Yavuzaslan auf die Querlatte zu Buche stehen, die größere Anzahl klarer, ja, klarster Gelegenheiten hatten allerdings die Besucher – und das beinahe im Minutentakt. Aber weder Hibbeln und Mertens (jeweils zweimal) noch Sebastian Hahne und Duwe trafen ins Neheimer Tor. Zudem blieb der Elfmeterpfiff des ansonsten sehr guten Schiedsrichters Durican Dzijan (Lippstadt) aus, als Mertens in der 73. Minute im SCN-Strafraum von den Beinen geholt wurde. So mussten die Holzwickeder bis zur 3. Minute der Nachspielzeit warten, dass Hahne auf Vorarbeit von Hibbeln letzte Zweifel beseitigte und den Sack endgültig zumachte.

Trainerstimmen
Axel Schmeing (HSC):
„Nach der Pause war das nichts für schwache Nerven. Wir hätten schon zur Halbzeit klarer führen können, weil wir gut gespielt haben. Danach hatten wir noch viele Chance, die wir zum Teil aber kläglich vergeben haben. Neheim war um Längen besser als zuletzt Lennestadt.“
Alexander Bruchhage (SCN): „In der ersten Halbzeit haben wir Katastrophenfußball gespielt, sind dann aber zurückgekommen und haben gut gekämpft. Aber der letzte Pass war bei uns zu ungenau. Holzwickede hat letztlich verdient gewonnen.“
SCN: Schröter – Meyer, Yavuzaslan, Mersovski (32. Rengshausen), Güvercin, Xhaka (65. Beule), Nettesheim (85. Schwarzenberg), Schmidt, Voß, Greis.
HSC: Beinsen – Dupke (54. Schwarze), Bouasker, Schultze, Kaiser, Schultze-Adler, Duwe, Hahne, Kurgan (46. Gohr), Mertens, Hibbeln.
Tore: 0:1, 0:2 (4. und 20.) Mertens; 1:2 (52.) Voß; 1:3 (90.+ 3) Hahne.
Bild: Der Holzwickeder Dominik Dupe (li.) im Zweikampf mi9t einem Nehheiemr Gegenspüieler.
Vorheriger ArtikelFußball-Kreisliga A1: Akkaya und Thiemann schießen IG Bönen zum 5:1 gegen Stockum
Nächster ArtikelSchwaches Kamener Stadtduell ohne Sieger

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.