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HSC: Bei Drama in 34 Akten hebt sich der Vorhang noch dreimal   

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Fußball-Oberliga: Nach dem 3 : 1 Erfolg des Holzwickeder Sport Clubs gegen den TuS Ennepetal stehen nach 31 absolvierten Spielen nun zehn Siege, neun Unentschieden und zwölf Niederlagen bei 49 : 50 Toren zu Buche. Das bedeutet Platz 11. Doch in dieser Oberliga-Spielzeit wird wahrscheinlich nicht einmal diese gute Bilanz eines Aufsteigers reichen. Dreimal hebt sich noch der Oberliga-Vorhang – bevor es dann ab Mitte August hoffentlich erneut in der Oberliga in die zweite Spielzeit in dieser fünften Liga geht. Ein Punkt, besser noch ein Sieg, sollte es schon noch sein. Mit dem Heimerfolg gegen den TuS begann wieder einmal eine englische Woche für die Holzwickeder. Am Mittwoch, 15. März, müssen die Schmeing-Mannen zum Tabellen-13., den FC Gütersloh reisen (Anstoß: 19.30 Uhr, Heidewaldstadion). Am kommenden Sonntag steht das Derby bei der Hammer Spielvereinigung an (Sonntag, 19. März, 15 Uhr). Und dann kommt das Saisonfinale am Sonntag, 26. Mai, 15 Uhr im Montanhydraulik-Stadion – und hoffentlich nicht zum ultimativen Showdown gegen den FC Brünninghausen. Das sind drei Spiele gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, was die Sache nicht leichter macht. Vor allem, weil der HSC, der in dieser Spielzeit bislang noch nicht einmal auf einem Abstiegsrang stand, personell große Probleme hat.

HSC-Spieler müssen jetzt alles aus sich herausholen

Was das Team aktuell leistet, ist schon aller Ehren wert. „Auch wenn ich gegen Ennepetal in der ersten Hälfte mit der Laufbereitschaft und dem Einsatzwillen nicht ganz einverstanden war, so war es doch wieder eine sehr gute Mentalität, die meine Mannschaft da zeigt“, sagt Axel Schmeing. Doch irgendwann bei all den englischen Wochen und der Belastung, auch für die Nerven geht, ist nicht nur der „Kraftstoff“ verbraucht, sondern auch das wichtigste Kapital jedes Menschen, die Gesundheit, kann streiken. So bereitet dem HSC-Coach im kommenden Spiel am Mittwoch die Defensive große Kopfschmerzen. Für Joshua Heinrichs, gerade genesen von einer Schulterverletzung, kam es in der 32. Minute mit einer Sehnenverletzung am Fuß knüppeldick. Die Saison ist für ihn beendet. „Kommt es noch schlimmer, fällt er für viele Wochen, vielleicht Monate aus“, mutmaßte Axel Schmeing, der sich schon Rat von einem befreundeten Physiotherapeuten geholt hat. Doch hier haben nun Ärzte das letzte Wort. Tom Niklas Kaluza holte sich seine 5. Gelbe Karte ab – damit ist auch er gesperrt und fällt für die Defensive aus. Nils Hoppe (Bluterguss) war am Sonntag auch nur „in Zivil“ unterwegs. „Hat jemand einen Spielerpass und kann Abwehr?“, fragte Schmeing dann auch in der Pressekonferenz ironisch. Mitleid von den Mitbewerbern wird er nicht bekommen. Die werden selber in ihren Nachholspielen am Mittwoch alles tun, um zu punkten. So kann Gütersloh (13.) durch einen Sieg über den HSC an den Holzwickedern (11.) vorbeiziehen. Brünninghausen (16.) empfängt Herne (12.) – auch da droht für den HSC tabellarischer Ungemach. Erndtebrück (14.) muss in Aplerbeck (3.) antreten – da gibt es vielleicht Schützenhilfe für den HSC durch den geografischen Nachbarn, der ja auch noch eine Aufstiegs-Chance hat.

Daumendrücken für SG Wattenscheid

Und dann ist da ja noch die Frage, ob zwei oder drei Teams aus der Oberliga absteigen. Das entscheidet sich am kommenden Samstag (18. Mai, 14 Uhr) am letzten Spieltag der Regionalliga – und dort mit dem Heimspiel der SG Wattenscheid gegen den SV Straelen. Gewinnt Straelen, steigt Wattenscheid in die Oberliga West ab und damit wird es bereits in dieser Spielzeit dort drei Absteiger geben. Bei einem Remis oder gar eigenem Sieg würde Straelen absteigen und in die Oberliga Niederrhein kommen.

HSC setzt am Mittwoch Bus nach Gütersloh ein

Für das schwere Auswärtsspiel am kommenden Mittwoch, 15. Mai, 19.30 Uhr im Heidewaldstadion Gütersloh gegen den dortigen FC Gütersloh hofft der HSC auf große Fan-Unterstützung. Der Verein setzt einen Bus ein. Abfahrt ist um 16.45 Uhr am Montanhydraulik-Stadion. Anmeldungen nimmt Günter Schütte unter 01575 5319515 entgegen.

Ehrungen beim HSC

Der Holzwickeder Sport Club ehrte jetzt im Rahmen einer Feierstunde verdiente Mitglieder. 65 Jahre sind Erwin Hemmerich und Herr Rolf Weltmann dabei. Auf eine 55-jährige Mitgliedschaft kommen Gerd Bläsing und Herr Otto Korinth. 50 Jahre halten dem Verein Herbert Bell, Wolfgang Hense und Heinz Hilbk die Treue. 40 Jahre: Friedrich Rademacher, Gerhard Schenten und Jürgen Westermann. 25 Jahre: Thomas Böckenbrink, Hans Ulrich Boldt, Gudrun Düffort, Wolfgang Enders, Niels Gallo, Markus Hoster, Ute Mais, Herbert Richter, Andreas Schürmann und Michael Tacke. 20 Jahre: Susanne Brandt, Waltraud Dierks-Hornung, Dirk Großhans, Gerda Großhans, Jürgen Jabs, Heide Jörgens-Huk, Beate Kytzia, Manfred Lichtenfeld, Christa Rumpel, Dietmar Rumpel, Gudrun Sadzio, Karin Schlieper, Sebastian Schmidt, Birgit Schöps, Regina Schwalbach, Gerhard Volkery, Cornelia Westermann, Maria Wolff und Senol Yagli.

Bild: Ein Bild mit Symbolkraft für den HSC in diesen Tagen. Joshua Heinrichs (l.) humpelt mit einer Sehnenverletzung vom Platz. Getröstet wird er von Marcel Duwe, der mit Kreuzbandriss seit vielen Wochen aussetzen muss. Duwe befindet sich allerdings im Lauftraining und dreht zahlreiche Runden auf der Aschenbahn des Montanhydraulik-Stadions, auch vor den Meisterschaftsspielen wie zuletzt Ennepetal.

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