HSC aus dem Krombacher-Westfalenpokal raus – aber Trostpflaster mit 1.000 Euro und Ticket für den Cup 2021/22

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Fußball: Oberligist Holzwickeder SC ist recht kurios aus dem Krombacher-Westfalenpokal 20/21 ausgeschieden. Ohne ein Spiel zu absolvieren, war Dienstagabend der Traum vom Sieg und damit Ticket für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal ausgeträumt.

Wie kam die Niederlage „am grünen Tisch“ zustande? Der  Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hat in einer Videokonferenz mit allen noch im Krombacher-Westfalenpokal vertretenen Vereinen beraten, wie der Wettbewerb fortgesetzt wird. Demnach dürfen nur noch die sechs Vereine, die aktuell im Spielbetrieb und damit in der regelmäßigen Corona-Testung sind, um den Krombacher-Westfalenpokal spielen. Das sind der Drittligist SC Verl sowie die Regionalligist Preußen Münster, SV Rödinghausen, SC Wiedenbrück, SV Lippstadt und SF Lotte. RW Ahlen hatte bereits ein Spiel absolviert – und war in dieser 1. Runde ausgeschieden. Für den Spielleiter des Krombacher-Westfalenpokals, Klaus Overwien, ist das eine gute Lösung. Dieses Verfahren sei mit dem Land NRW abgestimmt.

So geht es nun weiter: Die Auslosung erfolgt an diesem Freitag.  Die beiden Viertelfinals sollen möglichst früh, vielleicht schon am 2. Mai, ausgetragen werden. Es folgen im Laufe des Monats die Halbfinalbegegnungen, ehe das Endspiel am 29. Mai beim SC Verl angepfiffen, weil deren Drittliga-Saison dann schon beendet ist.

Der Westfalenpokal-Sieger erhält das zweite Ticket für den DFB-Pokal. Das erste geht – wie sku bereits berichtet hat, an den aktuellen Regionalliga-Dritten SC Preußen Münster als besten westfälischen Vertreter, der einen enormen Vorsprung in der Tabelle auf den aktuell zweitbesten westfälischen Vertreter, den SC Rödinghausen hat. Tabellenführer Borussia Dortmund U 23 darf nicht am DFB-Pokal teilnehmen, da „U“-Teams nicht startberechtigt sind.

HSC bekommt 1.000 Euro aus einem Solidartopf und Zulassung für Krombacher-Westfalenpokal 21/22

Die 54 Wettbewerbsteilnehmer unterhalb der vierten Liga, zu denen auch der Holzwickeder SC zählt, waren mit dem Vorgehen und dem neuen Modus einverstanden. Sie bekommen je 1000 Euro aus einem Solidartopf und bereits jetzt die Zulassung für den Westfalenpokal 2021/22. Da auf Kreisebene keine Gewinner mehr ermittelt werden können, wird das Teilnehmerfeld des Westfalenpokal daher auch nicht größer.

Entschieden wurde auch, dass der Oberliga-Meister 2022 das Hauptrundenticket kriegt.

 

 

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