HSC: Auch Muhamed Yarhdi wechselt zum Lüner SV – im Hecker-Cup-Halbfinale am Freitag gegen Türkspor Dortmund

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Fußball: Der HSC spielt im Halbfinale des Hecker-Cups am Freitag, 6. August, 19.30 Uhr im Aplerbecker Urlaubsguru-Waldstadion gegen den ambitionierten Landesligisten Türkspor Dortmund. Der Dortmunder Club der Ex-Holzwickeder Marcel Reichwein und von Keeper Muhamed Acil zerlegte den hochgelobten Westfalenligisten und Großkreutz-Club TuS Bövinghausen am Mittwochabend mit 4 : 0 (3 : 0). Die Treffer für Türkspor erzielten Marcel Reichwein (33.), Ömer Akman (FE, 38.), Florian Juka (39.) und wiederum Marcel Reichwein (46.).

Der HSC wiederum möchte unbedingt ins Finale – und dort am Samstag, 7. August, am besten die bisherigen Finalsiege von 2001 und 2018 wiederholen.

Türkspor Dortmund: ein gefährlicher Außenseiter mit kleinem, aber feinem Kader

An der Linie beim Landesligisten steht mit Sebastian Tyrala ein Ex-BVB-Profi. Er soll mit dem spielenden Co-Trainer Marcel Reichwein und Dimi Kalpakidis (Sportlicher Leiter) den Verein zum erhofften Aufstieg in die Westfalenliga führen. In der aktuellen Saison 21/22 gibt es einen größeren Umbruch im Kader. Der Verein möchte nach eigenen Angaben einen kleineren Kader, der enger zusammenrückt. Wichtig sei, so Türkspor, die Mischung aus jungen und erfahrenen, älteren Spielern.

In der Vorrunde des Hecker-Cups unterlag Türkspor Dortmund dem FC Brünninghausen mit 0:3. Im zweiten Gruppenspiel deklassierte der Club dann aber den SV Brackel mit 5 : 0.

HSC sucht Stürmer für das Halbfinale

Wie wird der HSC den nach einem „Spruch“ gesperrten Stürmer Philipp Gödde ersetzen? Marc Woller deutete nach dem Spiel gegen den Hombrucher SV an, eventuell den Ex-Kaiserauer Henri Böcker oder den Ex-Wattenscheider Leon Gensicke nach vorne zu beordern. In jedem Fall bedeutet der Gödde-Ausfall eine massive Schwächung des HSC im Halbfinale. „Ich wollte gerne einen weiteren Stürmer haben. Leider haben sich die Verhandlungen ja zerschlagen. Jetzt müssen wir mal sehen, welche Alternativen wir für den Sturm haben“, so Woller.

Weiteres Halbfinale: BSV Schüren gegen FC Brünninghausen

Das erste Halbfinalspiel am Freitag, 6. August, bestreiten um 17.45 Uhr der FC Brünninghausen und der BSV Schüren. Der BSV hatte am Dienstagabend Gastgeber SC Aplerbeck mit 6:4 nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb gekegelt. Der FC Brünninghausen zog im ersten Spiel am Mittwoch durch ein souveränes 3 : 0 gegen den Landesligisten und Sieger des letzten Hecker-Cups im Jahre 2019, Kirchhörder SC, nach Toren von Anis El Hamassi (37.), Dietrich Liskunov (41.) und Jonas Telscher (57.) nach. Der Kirchhörder SC musste nach einer Roten Kate die zweite Halbzeit in Unterzahl bestreiten.

Frühzeitiges Kommen zu den Halbfinalspielen des Hecker-Cups notwendig – Anreise erst zum 2. Spiel könnte zu spät sein

Am Freitag, 6. August, 17.45 Uhr beginnt der Halbfinaltag beim Hecker-Cup mit dem Spiel zwischen Schüren und Brünninghausen. Um 19.30 Uhr stehen sich dann der HSC und Türksport Dortmund im Top-Spiel gegenüber. Es wird dringend empfohlen, bereits zum ersten Spiel anzureisen. Es gibt erneut nur 500 Tickets – und wenn die verkauft sind, lässt der SC Aplerbeck als Veranstalter niemand mehr in das Urlaubsguru-Waldstadion. Auch die Hoffnung, dass die Fans der ersten beiden Mannschaften das Stadion zügig nach dem ersten Spiel verlassen, dürfte reine Illusion sein. Zu sehr ziehen der „Freitag“ und das HSC-Spiel gegen Türkspor Dortmund mit seinen engagierten Fans – da gehen nur wenige Fußballfreunde frühzeitig nach dem ersten Match schon nach Hause.

Bildzeile: Auch Mohamed Yarhdi wechsekt zum Lüner SV.

Auch Mohamed Yarhdi zum Schmeing-Club Lüner SV

14 Verletzte beklagt der Lüner SV nach Angaben von Trainer Axel Schmeing aktuell. Also bedient sich der Verein erneut beim Holzwickeder SC. Mittelfeldspieler Mohamed Yarhdi wechselt mit sofortiger Wirkung in die „Schwansbell-Arena“. Noch Mitte März hatte der 28-jährige dem HSC für die Spielzeit 21/22 zugesagt – jetzt kam die Rolle rückwärts. Allerdings hatte der Allrounder, der sowohl im Mittelfeld als auch in der Defensive eingesetzt werden kann, beim neuen HSC-Coach Marc Woller auch kaum Spielanteile bekommen. Yarhdi war im Sommer 2019, nach längerer Verletzung, vom VfL Kemminghausen und davor Kirchhörde und Eichlinghofen zum HSC gewechselt. Er bestritt insgesamt 16 Oberliga-Meisterschaftsspiele, war aber nie so richtige Stammkraft. Damit sind beim Lüner SV nun neben Yarhdi noch Nico Berghorst, Sebastian Hahne, René Richter, Robin Rosowski, Ferdinand Franzrahe, Marcel Piasszyk (nun Sportlicher Leiter) und der Ex-HSC-Trainer Axel Schmeing aktiv. In der Westfalenliga-Staffel 1 soll ein Anlauf zum Aufstieg in die Oberliga Westfalen gemacht werden.

Bildzeile: Lucas Arenz überzeugte beim Viertelfinalspiel gegen den Hombrucher SV (1 : 0). Im Halbfinale am Freitag gegen Türkspor Dortmund wird die Routine des Ex-Lippstädters eine große Rolle beim erhofften Finaleinzug spielen.

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