HSC-Abwehr muss sich gegen Iserlohner Offensive beweisen

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Fußball-Westfalenliga 2: FC Iserlohn – Holzwickeder SC (So., 14.30 Uhr, Hemberg-Stadion, Immermannstraße 10, Iserlohn). Die Hinspielserie in der Westfalenliga beschließt der HSC ausgerechnet bei einem Team, mit dem er sich schon in den zurückliegenden Spielzeiten durchweg spannende Partien geliefert hat. Das Spiel im Hemberg-Stadion beim FC Iserlohn ist für die Blau-Grünen zwar nicht das letzte in diesem Kalenderjahr, weil noch mit den Begegnungen in Mengede und gegen Hordel die ersten beiden Rückrundenmatches anstehen, aber es verspricht auch diesmal zu einem der Highlights in einer Halbserie zu werden. Das besagt schon der Blick in die Tabelle, in der Iserlohn auf Platz 6 mit 21 Punkten zwei Ränge und fünf Zähler hinter den Holzwickedern steht und schon von daher darauf brennt, diesen Rückstand zu verkürzen. Der FC setzt dabei auf seine Heimstärke, denn obwohl die Elf von Trainer Christian Hampel in den vergangenen Wochen ergebnismäßig nicht einzuschätzen war und im Wechsel Niederlagen auf Siege folgen ließ, auf dem heimischen Hemberg waren die Iserlohner aber immer eine Macht und landeten hier eine Reihe deutlicher Erfolge. Lediglich beim 0:4 gegen Spitzenreiter Herne erlebten die Iserlohner eine Heimpleite. Und so werden die HSCer trotz ihrer bisher elf Auswärtspunkte nicht so vermessen sein, von einer Wiederholung des 6:2-Sieges vom September 2013 beim damaligen Aufsteiger in Iserlohn auszugehen. Das fuchst den FC noch heute und spornt ihn in diesem Duell daher immer besonders an.

Im zurückliegenden Spieljahr gewannen beide Teams jeweils in heimischer Umgebung mit 1:0. „Ich gehe von einer Partie auf Augenhöhe aus, aber nur dann, wenn es uns gelingt, an die Leistungen der vergangenen Wochen anzuknüpfen“, appelliert HSC-Coach Axel Schmeing an die Leistungsbereitschaft seiner Mannschaft. Vor allem die Abwehr wird zeigen müssen, dass sie nicht von ungefähr die zweitbeste in  der Liga ist. Schließlich hat der FCI in Lukas Lenz mit bisher elf und Kingsley Nweke mit zehn Treffern zwei Goalgetter, die seit Jahren ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen und in dieser Saison schon über die Hälfte der insgesamt 34 Iserlohner Tore erzielt haben. Der Holzwickeder Trainer wird voraussichtlich wohl dem Kader vertrauen, der zuletzt drei Siege in Folge erreicht hat. Lediglich hinter dem Namen von Außenverteidiger Yannis Schwarze steht aus beruflichen Gründen ein dickes Fragezeichen, zudem fällt der junge Dominik Dupke definitiv krankheitsbedingt aus.

Bild: Der Einsatz von Außenverteidiger Yannis Schwarze (li) ist in Iserlohn noch fraglich

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