HSC-Abwehr funktioniert wieder gut

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Fußball-Westfalenliga: Drei Tage lang durfte sich der Holzwickeder SC auf Tabellenplatz drei sonnen. Nach dem 1:0 gegen Olpe am Donnerstagabend war das der Fall. Eine schöne Momentaufnahme. Doch schon am Sonntag überholte der Lüner SV mit seinem 3:2 über Mengede den HSC wieder und beließ ihm nach dem 14. Spieltag wieder Rang vier. Dennoch: Nach 14 absolvierten Spielen kann man durchaus von einem Höhenflug sprechen. Der neue HSC hat sich gefunden.

Wenn man fragt, wie diese Topplatzierung zustande gekommen ist, dann wird sofort auf die Arbeit der Trainer Axel Schmeing und Mario Niedzialkowski verwiesen. „Die machen einen guten Job“, heißt es. Sie haben vor allem wieder eine gute Abwehr formiert. Sie gehört zu den Besten der Liga. Erst 13 Gegentreffer hat sie bisher zugelassen. Letzter Beweis für die gute Deckungsarbeit war der knappe 1:0-Heimerfolg im vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen Olpe. Vor allem nach der Pause mussten Karim Bouasker, Christopher Kaiser und Co. schon aufpassen, um die eifrigen Olper in die Schranken zu weisen.  Und was dann doch noch auf den Holzwickeder  Kasten kam, wurde eine sichere Beute des zuverlässigen HSC-Schlussmanns Kevin Beinsen. Der Ex-Hombrucher ist derzeit die Nummer eins im HSC-Tor. Dass Tim Hohmann aber auch ein exzellenter Torhüter ist, bewies er am Sonntag in der Zweiten, glänzte und half maßgeblich mit, den Tabellenzweiten Brambauer zu besiegen. Und mit Kevin Trapp ist derzeit noch ein dritter Keeper in der Hinterhand.

Olpe erwies sich als ein unbequemer Gegner, das wurde schon nach wenigen Minuten unter Flutlicht im Montanhydraulik-Stadion deutlich. Der HSC hatte zwar mehr vom Spiel, aber der Gast war stets gefährlich. Die spielentscheidende Szene wurde in der 33. Minute notiert: Erst musste HSC-Schlussmann Kevin Beinsen einen gefährlichen Schuss des Olper Goalgetters Bredebach parieren. Praktisch im Gegenzug hämmerte Sebastian Hahne, schon in Kirchhörde dreimal erfolgreich, einen Schuss aus gut 20 Metern unhaltbar ins Olper Tornetz. Danach hätte der HSC den Sack zumachen können, vergab vier „Hochkaräter“ bis zur Pause durch jeweils zweimal Zé Mertens und Hahne. So musste man bis zum Schlusspfiff um den knappen Erfolg bangen.

HSC testet Dienstag in Eichlinghofen
Die Spielpause am kommenden Wochenende nutzt Westfalenligist Holzwickeder SC, um seinen Kader in einer Freundschaftsbegegnung einer erneuten Prüfung zu unterziehen. Aus diesem Grund reisen die HSCer am Dienstag (15. November) zum Dortmunder Bezirksligisten TuS Eichlinghofen, auf dessen Sportanlage „Hinter Holtein“ (Hinter Holtein 90) die Partie um 19.30 Uhr angepfiffen wird. Die von Rez Hassani trainierten  Eichlinghofener, im Vorjahr nur knapp in der Relegation zur Landesliga gescheitert, nehmen derzeit in der Bezirksliga 9 den achten Tabellenplatz ein.

Bild: Die HSC-Abwehr mit (v.li.) Karim Bouasker, Christopher Kaiser und Dennis Schulze-Adler hielt gegen Olpe tin „zu Null“.

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