Horst-Emscher gehört nicht zu den Lieblingsgegnern des HSC

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Fußball-Westfalenliga 2: Holzwickeder SC – SV Horst-Emscher 08 (So., 15 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). Zu den Lieblingsgegnern der Holzwickeder hat der SV Horst-Emscher 08 in den zurückliegenden Jahren nicht gezählt, also setzt HSC-Coach Axel Schmeing alles daran, dies mit seiner Mannschaft schleunigst zu ändern. Aber auch diesmal darf nicht der Fehler gemacht werden, sich von der momentan schlechten Platzierung der Gelsenkirchener täuschen zu lassen. „Die werden sich noch fangen“, geht Schmeing davon aus, dass die kämpferisch starken 08er in der Endabrechnung nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. Einen Beweis, besser zu sein, als es der 14. Tabellenplatz mit nur zehn Punkten besagen können, lieferten die Schützlinge von Trainer Jörg Krempicki am vergangenen Sonntag, als sie nach einem 1:3-Rückstand gegen Wiemelhausen noch ein 3:3 erkämpften. Und auch die Tatsache, dass die Horster die Hälfte ihrer bisherigen Zähler in fremder Umgebung (unter anderem durch ein 2:1 in Mengede)  geholt  haben, sollte den HSC warnen, im sechsten Heimspiel den dritten Heimsieg als so gut wie sicher vorauszusetzen. Er sollte sich vielmehr an die vergangene Saison erinnern, als alle sechs Punkte (zweimal 1:0) bei Horst-Emscher blieben. Folglich wird der HSC schon an die zuletzt und auch trotz des 0:1 in Herne gezeigten guten Leistungen anknüpfen müssen, um seinen Wunsch von einem Erfolg über die Gelsenkirchener verwirklich zu können. Das wird auf jeden Fall schwer, auch wenn den Gast einige personelle Probleme plagen. So wird sich Stammtorwart Kai Koppers wohl vom talentierten Jan Zamzow vertreten lassen müssen. Noch schwerer wiegt der Ausfall von Trainer-Sohn Gero Krempicki, der sich beim Spiel gegen Wiemelhausen vermutlich zum dritten Mal den linken Mittelfuß gebrochen hat und um die Fortsetzung seiner Karriere fürchten muss.

Aber auch Holzwickedes Linienchef Schmeing geht nicht völlig ohne personelle Sorgen in die Partie im Montanhydraulik-Stadion. Hinter einigen Akteuren stehen zumindest dicke Fragezeichen. So hat Mike Hibbeln ernsthafte Schwierigkeiten mit den Adduktoren und klagt Robin Schultze, der bereits in Herne mit einem gebrochenen kleinen Zeh gespielt hat – und das sehr gut -, nun auch noch über Knieprobleme. Mirco Gohr musste krankheitsbedingt das Training abbrechen, Dominik Dupke und Wassim Rezgui sind ebenfalls erkrankt. Aus Sicht des Trainer äußerst positiv entwickelt hat sich zwar Sebastian Schmerbeck nach seiner schweren Verletzung, ein Einsatz gegen Horst-Emscher kommt aber wohl noch zu früh. „Mit unserem Kader müssten wir durchaus in der Lage sein, die Horster in die Schranken zu weisen, aber wir dürfen nicht von einem Selbstläufer ausgehen!“, so Axel Schmeing abschließend.

Bild: HSC-Trainer Axel Schmeing sieht seine Mannschaft durchaus in der Lage, die Horster in die Schranken zu weisen.

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