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Hochspannung im Abstiegskrimi zwischen HSC und RW Ahlen garantiert

Hochspannung im Abstiegskrimi zwischen HSC und RW Ahlen garantiert

FußballOberliga: Holzwickeder SC – RW Ahlen (Sonntag, 24. März, 15 Uhr, Montanhydraulik-Stadion). Einen Vorgeschmack auf die ganze Dramatik und Spannung bei der sonntäglichen Partie zwischen dem HSC und RW Ahlen bekamen die Zuschauer bereits beim 3 : 3 im Hinspiel im Wersestadion. Nach Führung von Nils Hoppe, dann nach 2 : 1-Führung für Ahlen der Ausgleich durch Mischa Mihajlovic und dann eine fürwahr legendäre Schlussphase, die nichts für schwache Nerven war und doch alles enthielt, was den Fußball so sehenswert macht. Die Fans der Wersestädter waren bereits im Siegesrausch, als in letzter Sekunde der regulären Spielzeit der vermeintliche Siegtreffer für die Gastgeber zum 3 : 2 fiel. Doch dann gab es in der zweiten Minute der angezeigten dreiminütigen Spielzeit Elfmeter für den HSC. Und den verwandelte HSC-Keeper Kevin Beinsen zum vielumjubelten 3 : 3. Kann das Spiel am Sonntag diese Spannung noch toppen?

Fakt ist: Beide Teams brauchen den Dreier. Der HSC als 16. steht nur noch einen Punkt vor Gievenbeck auf dem ersten Abstiegsplatz. Und Ahlen als Elfter hat mit 24 Punkten auch nur gerade zwei mehr als der HSC. Der HSC kann also bei einem Sieg Ahlen überholen und hinter sich lassen. „Genau das ist unser Ziel. Wir wissen, dass Ahlen über sehr gute, technisch starke Spieler verfügt. Wir lassen uns auch von den letzten Begegnungen der Ahlener nicht täuschen“, sagt HSC-Trainer Axel Schmeing. So verlor RW Ahlen in Schermbeck, wie der HSC allerdings auch, mit 0 : 1 und daheim gegen Erndtebrück gar mit 2 : 6.  Beim Test beim Westfalenligisten Lüner SV setzte es eine 2 : 3-Niederlage, allerdings gewann man gegen den Regionalligisten Wiedenbrück mit 2 : 1. Auffallend, und den HSC-Verantwortlichen nicht entgangen, ist die offensichtliche Schwäche in der Defensive. 39 Gegentreffer (HSC: 27 Gegentore) setzte es bereits. Vorne allerdings ist allerdings deutlich mehr los als beim HSC. 38 Tore erzielten die Wersestädter (HSC: 24). Kein Wunder bei Spielern wie Philipp Grodowski, der aktuelle Rekordtorschütze Marko Onucka (9 Tore), Enes Günay, Marco Fiore, Peter Rios oder der Ex-Holzwickeder Mehmet Kara, der im Mittelfeld die Fäden zieht.

Der HSC will und muss den ersten dreifachen Punktgewinn seit Oktober (damals 2 : 0 in Rheine) erringen. Mut macht dem Team der 5 : 2 im Test gegen den Landesliga-Vierten SV Sodingen am Dienstagabend. „Das war okay, wir haben viele Torchancen kreiert. Nun gilt es, dass auch in einem Meisterschaftsspiel auf den Platz zu bringen“, fordert Schmeing. Die Trainingswoche war in jedem Fall gut, insbesondere am Donnerstagabend, als sehr intensiv auf dem Hauptplatz im Stadion gearbeitet wurde. Das Team war, wie im Spiel gegen Sodingen, sehr engagiert. „Fehler in der Defensive dürfen wir uns gegen diese Angriffsklasse der Ahlener nicht erlauben. Die Zuspiele in das letzte Drittel muss passen und vorne unsere Offensiven treffen und nicht viel liegenlassen“, so der HSC-Coach. Personell sieht es deutlich besser als in den Vorwochen aus. Mischa Mihajlovic, Joshua Heinrichs und Mirco Gohr nähern sich langsam aber sicher den „100 Prozent“ an. Nico Berghorst traf gegen Sodingen wieder zweimal, was ihm gut getan haben wird. Auch Sebastian Hahne netzte ein – und Mirco Gohr schenkte in der „Zweiten“ Overberge gar einen Fünferpack ein.

Interessant auch das „Trainer-Duell“. Sowohl Axel Schmeing als auch sein Gegenüber Christian Brischo, A-Lizenzinhaber, Nachfolger von Michael Schrank und mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet, sind hauptberuflich bei der Polizei beschäftigt. Kein Wunder, dass beide Wert auf „Ordnung“, auch auf dem Spielfeld, legen.

„Wir brauchen auch die Unterstützung unserer Fans“ 

Was ebenfalls am Sonntag ganz wichtig ist und Axel Schmeing sowie allen Spielern am Herzen liegt: „Wir brauchen die Anfeuerung von den Rängen über volle 90 Minuten und Nachspielzeit. Ahlen wird viele stimmgewaltige Unterstützer mit einem Fanbus mitbringen, die ein Heimspiel für Ahlen herbeiführen können, wenn unsere Anhänger nicht lautstark dagegenhalten, auch wenn es mal nicht so richtig läuft, so Schmeing. Gerade diese Woche hat es mit drei Spielen in sieben Tagen in sich. So steht nach Ahlen am Mittwoch, 27. März, um 19.30 Uhr das Nachholspiel gegen Erndtebrück im Montanhydraulik-Stadion an und am folgenden Sonntag das Gastspiel in Rhynern. „Wir geben unser Bestes, und bitte, liebe Fans, helft uns dabei“, appelliert Axel Schmeing an ein Zusammenstehen in dieser für den HSC schwierigen sportlichen Situation.

Frauen-Trio leitet HSC-Spiel gegen RW Ahlen

Erneut hat eine Frau die Spielleitung bei einem Match des HSC in dieser Oberliga-Spielzeit übernommen. Kathrin Heimann (Wacker Gladbeck), erfahrene Frauen-Bundesliga-Schiedsrichterin mit fast 60 Einsätzen in der höchsten Frauen-Spielklasse sowie ihre Linienrichterinnen Sina Diekmann und Jasmina von Gratowski leiten am Sonntag, 24. März, das Heimspiel und das Abstiegs-Duell des HSC gegen RW Ahlen.

Mirco Gohr bleibt ein HSVer

Bild: Mirco Gohr
Mit Mirco Gohr bleibt dem HSC ein weiterer Führungspieler erhalten. „Er ist ein wichtiger Spieler des Vereins, den wir unbedingt halten wollten“ sagt Sportchef Tim Harbott. In der Tat ist er ein Eigengewächs, lediglich eine kurze Zeit in Langschede war es, wo er mal nicht für den HSC auflief. Vom damaligen Aufstieg der 2. Mannschaft in die Bezirksliga bis jetzt in die Oberliga, Gohr war dabei – und vor allem: Ist dabei! Der 27-jährige hat seinen Kontrakt um eine weitere Saison verlängert.

Bild: Ein Wiedersehen feiert Ahlens Mittelfeldregisseur Mehmet Kara mit dem HSC-Aufsichtsratsmitglied Rolf Unnerstall. Unnerstall hatte den jungen Kara in Oberaden entdeckt und bei der damaligen Spielvereinigung Holzwickede weiter gefördert. Kara war dann in die Türkei gewechselt und spielte vor seinem aktuellen Engagement in Ahlen bei Preußen Münster.


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