Hochkarätiger Neuzugang für Rückraum – Nationalspieler Dani Baijens wechselt im Sommer zum ASV

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Handball: Mit einem hochkarätigen Neuzugang geht der ASV Hamm-Westfalen auf der Rückraum-Mitte-Position in die neue Saison 2021/2022: Der aktuelle niederländische Nationalspieler Dani Baijens wechselt im Sommer zu den Westfalen. Dort erhält der aktuell beim TBV Lemgo aktive Rechtshänder zunächst einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Trotz seiner erst 22 Jahre hat der in Rotterdam geborene Baijens schon einiges in seiner Handball-Karriere vorzuweisen: Sein erstes Länderspiel absolvierte er bereits mit 18 Jahren gegen Südkorea. In der Bundesliga feierte er unter Trainer Maik Machulla seine Erstligapremiere in der Saison 2018/2019, in dieser Spielzeit sammelte er auch international Erfahrung in der EHV Champions League. Im November 2018 wechselte Baijens dann zum TBV Lemgo, für den er in dieser Spielzeit im Oberhaus bereits 37 Treffer erzielte – nur vier TBV-Akteure waren bisher erfolgreicher. Nicht weniger als 17 dieser Feldtore warf er allein in den letzten drei Partien gegen den Bergischen HC, Flensburg und zuletzt Balingen, wo er auf seinen künftigen Teamkameraden Torwart Vladimir Bosic traf. Mit der Nationalmannschaft gelang am Sonntag ein wichtiger 27:26-Sieg gegen Polen –  den Spielzug zum Treffer eine Sekunde vor dem Ende per Kempa-Tor von Kay Smits hatte Baijens auf der Mitte-Position initiiert. Auch die Trikot-Nummer des Neuzugangs dürfte für die Fans der Westfalen sehr vielversprechend klingen: Die Nummer 77 trug zuletzt All-Star Chen Pomeranz.

„Wir sind sehr glücklich, dass sich Dani für uns entschieden hat. Trotz seiner jungen Jahre hat er schon jede Menge Erfahrung – und sicherlich noch ein ungeheures Potenzial“, erklärte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers am Dienstag bei der gemeinsamen Vertragsunterzeichnung. Ähnlich hochkarätig schätzte auch Trainer Michael Lerscht die Neuverpflichtung ein: „Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit Dani. Er wird uns mit Sicherheit auf dieser Position nach vorne bringen.“ Genau diesen Anspruch formuliert der 22-Jährige auch für sich selbst: „Der ASV ist ein hervorragender Zweitligist mit einem exzellenten Ruf. Die Pläne für die Zukunft hier haben mich absolut überzeugt. Davon will ich ein Teil sein und zum Erfolg beitragen. Ich freue mich auf diese Herausforderung.“

Merten Krings wird die Westfalen verlassen

Teilen wird sich der Niederländer die Aufgaben als Spielgestalter mit Routinier Sören Südmeier, der aktuell am Comeback nach seiner Knieverletzung feilt, und der noch bis 2022 beim ASV unter Vertrag steht. Verlassen wird die Westfalen dagegen Merten Krings. Thomas Lammers: „Wir wünschen Merten für seinen weiteren Weg viel Erfolg. Jetzt gilt unsere gemeinsame Konzentration aber den anstehenden Aufgaben – und das sind ja eine ganze Menge.“

So tritt der ASV in den verbleibenden zwei März-Wochen noch viermal an, im April dann insgesamt zu weiteren sieben Spielen. „Da ist auch ganz gut, wenn wir personell jetzt zum größten Teil Planungssicherheit haben und sich alle auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren können“, betonte Michael Lerscht. Zum Auftakt dieser intensiven Wochen kommen zunächst am Samstag die Wölfe der DJK Rimpar in die WESTPRESS arena, Anwurf ist um 19:15 Uhr.

Bildzeile: Nationalspieler Dani Baijens (Mitte) wechselt aus der Liqui Moly Handball-Bundesliga zum ASV. Gemeinsam mit Trainer Michael Lerscht (r.) stellte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers jetzt den Neuzugang auf der Rückraum-Mitte-Position vor / Foto Kottmann/ASV“.

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