Heimserie gerissen

Heimserie gerissen

Handball, 2. Bundesliga: ASV Hamm-Westfalen – HSG Nordhorn-Lingen 22:25 (13:11). Nach vier Siegen und einem Unentschieden hat der ASV Hamm-Westfalen am Samstagabend die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen müssen. Am 11. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga unterlag die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler der verletzungsgeplagten HSG Nordhorn-Lingen mit 22:25.

Die knapp 2.000 Zuschauer in der WESTPRESS arena erlebten ein sehr wechselhaftes Spiel, in dem beide Mannschaften Siegchancen hatten, am Ende aber die HSG verdient den doppelten Punktgewinn feierte. So ordneten jeweils die Trainer das Geschehen direkt nach der Partie einmütig ein. „Es war keine einfache Situation für uns. Wir sind in der Länderspielpause noch weniger geworden, da Toon  Leenders sich bei seiner Nationalmannschaft verletzt hat. Aber wir wussten auch, dass wir mit wenigen Spielern gewinnen können“, beschrieb HSG-Coach Heiner Bültmann, dem neben Leenders mit Nicky Verjans, Björn Buhrmester, Alex Terwolbeck und Jens Wiese insgesamt fünf Akteure fehlten, rückblickend. Kay Rothenpieler standen bis auf Stefan Lex, der wegen einer Sehnenverletzung im Fuß passen musste, alle Akteure zur Verfügung.

Die HSG startete gut, ging schnell mit 2:6 in Führung. Nach weniger als acht Minuten sah sich Rothenpieler gezwungen, den Lauf mit einer Auszeit zu unterbrechen. Der für Oliver Krechel eingewechselte Felix Storbeck sorgte sofort für Belebung im ASV-Spiel parierte als erste Maßnahme gleich einen Siebenmeter von Georg Pöhle. Wenig später beendete der ebenfalls erstmalig eingewechselte Kapitän Jakob Schwabe die fast fünfminütige Torflaute und traf zum 3:6. Rothenpieler: „Wir sind über die Paraden von Felix ins Spiel gekommen. Dann sind wir sogar mit einer Führung in die Pause gegangen.“

Denn in der Folge stabilisierte sich das Spiel der Hausherren, insbesondere Oliver Milde erwies sich als sehr torgefährlich. Mit seinen bis dahin sechs Rückraumtoren hatte er großen Anteil an der 13:11-Halbzeitführung. Diese erhöhte Sören Südmeier nach Wiederanpfiff sogar auf 14:11. Doch das 15. Tor durch Max Raguse in der 33. Minute sollte für längere Zeit der letzte Treffer sein, die die westfälischen Handballfans bejubeln durften. Denn zwölfeinhalb Minuten ging der ASV leer aus – die HSG hatte auf einmal wieder die Kontrolle über das Spiel und ging dank tatkräftiger Mithilfe der Gastgeber wieder mit 15:19 in Führung. „Wir haben dann zu viele freie Bälle verworfen, die Abwehr der HSG stand stabil und HSG-Torwart Bart Ravensbergen war gut. Wir hatten in der zweiten Halbzeit einfach zu viele Baustellen“, fasste Kay Rothenpieler die Gründe zusammen, warum der ASV die Partie erneut aus der Hand gab. In der Folge gelang dann nicht wie noch in der ersten Halbzeit die erneute Wende. „Nordhorn hat es dann gut gespielt und am Ende verdient gewonnen“, gratulierte Kay Rothenpieler, der in der Schlussviertelstunde verschiedene taktische Maßnahmen erfolglos probierte, den Gästen am Ende zum Sieg.

ASV: Storbeck, Krechel – Blohme (4), Huesmann (1), Milde (6), Brosch, Fuchs (2), Raguse (1), Sohmann (0/1), Schwabe (1), Südmeier (2), Gudat, Papadopoulos (5, 4/4), von Boenigk

Rückrunden-Dauerkarte ab Montag erhältlich
Ab Montag sind in der Geschäftsstelle des ASV Hamm-Westfalen in der WESTPRESS arena die Dauerkarten für die Rückrunde 2018/19 erhältlich.
Die Karten sind gültig ab dem Heimspiel am 26. Dezember gegen den Handball Sport Verein Hamburg. Die Preise liegen zwischen 40 Euro und 142 Euro. Eine genaue Übersicht hierzu enthält die Grafik rechts, zum Vergrößern einfach anklicken. Weitere Infos zum Ticketverkauf des ASV Hamm-Westfalen sind hier zu finden.

Bild: Zweifacher Torschütze gegen Nordhorn – Sören Südmeier / Foto ASV

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